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Tipps für Ihren Kostenvoranschlag (Teil 4)

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Von Iris Schuler,

Ein Kostenvoranschlag ist sowohl für den Auftraggeber als auch für den Auftragnehmer fair. Der Auftraggeber kann über den Kostenvoranschlag seine Kosten abschätzen, der Auftragnehmer sichert sich ab, dass er nicht auf unvorhersehbaren Kosten sitzen bleibt. Wichtig ist jedoch, dass der Kostenvoranschlag rechtssicher formuliert wird. Tipps dazu finden Sie in diesem Beitrag. Außerdem lesen Sie, ob Sie sich einen aufwändigen Kostenvoranschlag vergüten lassen können.

 

 

Formulierungen im Kostenvoranschlag

Beim Kostenvoranschlag ist Vorsicht geboten, denn falsche Formulierungen können aus einem Kostenvoranschlag einen garantierten Kostenanschlag oder eine Festpreisabrede machen. In beiden Fällen ist der Kostenvoranschlag nicht mehr länger unverbindlich, Sie garantieren für Ihre Kalkulation im Kostenvoranschlag und dürfen am Ende nicht mehr abrechnen. Das gilt auch dann, wenn die erforderlichen Arbeiten wesentlich aufwändiger waren, als ursprünglich gedacht.

Ein garantierter Kostenanschlag oder eine Festpreisabrede ergeben sich aus folgenden Formulierungen:

  • Die Richtigkeit und Endgültigkeit des ermittelten Werklohns wird zugesichert.
  • Der Bodenaushub für das Fundament erfolg zu einem Preis von 1.500,- Euro.

Diese Formulierungen stehen in einem unverbindlichen Kostenvoranschlag:

  • Dem Kostenvoranschlag liegen die vom Auftraggeber eingerichteten Maße zu Grunde. Für die Abrechnung gilt das tatsächliche Aufmaß.
  • Der Zeit- und Materialaufwand beruht auf einer Schätzung. Die Schlussrechnung erfolgt auf der Grundlage des tatsächlichen und nachgewiesenen Zeit- und Material- Aufwands.

Vergütung für einen Kostenvoranschlag

In der Regel steht Ihnen für die Erstellung eines Kostenvoranschlags keine Vergütung zu, auch dann nicht, wenn der Kostenvoranschlag sehr aufwändig war. Besonders ärgerlich ist diese Vorleistung, wenn Sie später den Auftrag nicht erteilt bekommen.

Sie können mit dem Kunden vereinbaren, dass Sie den Kostenvoranschlag vergütet bekommen, unabhängig davon, ob Ihnen der Auftrag erteilt wird oder nicht. Falls Sie den Auftrag später bekommen, verrechnen Sie die Kosten für den Kostenvoranschlag. Damit geben Sie Ihrem Kunden einen Anreiz, später Sie zu beauftragen. Sprechen Sie Ihren Kunden nur dann auf eine Vergütung an, wenn der Kostenvoranschlag mit umfangreichen Vorarbeiten verbunden ist.

Weitere Tipps zum Thema Kosten und Kostenvoranschlag finden Sie im Handbuch für Selbstständige und Unternehmer.

 

 

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