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Lampen-Check: Welchen Beleuchtungskörper brauchen Sie?

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Urheber: vladimirfloyd | Fotolia

Von Christian Schweizer,

Die Beleuchtung ist verantwortlich für über 10 % des deutschlandweiten Stromverbrauchs. Mit Energiesparlampen (Kompaktleuchtstofflampen, Leuchtstoffröhren) oder LEDs können Sie weit mehr als die Hälfte der Stromkosten für Beleuchtung einsparen.

Neue Untersuchungen zeigen zwar, dass die Einsparmöglichkeiten durch Energiespar- oder LED-Lampen oft geringer sind, als den geschönten Angaben der Hersteller zu entnehmen ist. Trotzdem sind die neuen Leuchtmittel zweifelsfrei deutlich effizienter als herkömmliche Glühbirnen oder auch alte Leuchtstoffröhren. Und warum auf Einsparmöglichkeiten verzichten, nur weil die realisierbaren Einsparungen entgegen den Herstellerangaben statt 80 % z. B. nur 75 % betragen? Es bleibt dabei: Eine Erneuerung Ihrer Beleuchtungssysteme kann große Effizienzvorteile bringen.

Leuchtmitteltausch als sinnvolle Notlösung

Natürlich bringen modernste Beleuchtungssysteme mit variabler Steuerung die größten Vorteile. Doch solche Maßnahmen lohnen sich nicht für jeden Anwendungsbereich. Wenn Sie den Energieverbrauch Ihrer Beleuchtung ohne großen Aufwand auf ein effizienteres Maß reduzieren wollen, bietet sich ein kurzfristiger Austausch der Leuchtmittel an.

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Die passenden Beleuchtungskörper für Ihren Zweck

Je nach Anwendungsbereich kann die Auswahl des richtigen Leuchtmittels unterschiedlich ausfallen. Erfahren Sie mehr über die Stärken und Schwächen der einzelnen Produkte:

  • Gleichmäßige Raumbeleuchtung für Arbeitsbereiche: Für diesen Zweck bieten sich zwei Techniken an: zum einen LED-Lampen, die sehr sparsam und zur Flächenbeleuchtung bestens geeignet sind. LEDs bieten auch bei Fassungen mit wenig Platz Vorteile. Alternativ können Sie auch T5-Leucht-stoffröhren einsetzen. Diese sind ähnlich effizient wie LEDs, sollten aber mit einem Spiegelraster betrieben werden, um den gesamten Lichtstrom nutzen zu können.
  • Raumbeleuchtung mit häufigem kurzeitigem Ein- und Ausschalten: LED-Strahler sind hier bestens geeignet. Aber beachten Sie: Stärkere Hochleistungs-LED-Strahler benötigen ausreichende Belüftung, um Überhitzung zu vermeiden.
  • Raumbeleuchtung von mindestens einer Stunde pro Tag: Für diesen Zweck eignen sich LED-Strahler oder T5-Leucht-stoffröhren mit Spiegelrasterleuchte.
  • Außenbereich oder sehr kalte Lagerräume: Auch wenn Sie hier nur relativ selten eine Beleuchtung benötigen, empfehle ich LED-Spots. Inzwischen existieren viele günstige LEDs, die schaltfest sind und eine gute Lichtqualität zu einem ansprechenden Preis liefern. Außerdem treten bei LEDs bei niedrigen Temperaturen keine Effizienzeinbußen auf.

Licht ist nicht gleich Licht

Achten Sie beim Austausch auch auf die Lichtfarbe. Das Sonnen-licht hat eine Lichtfarbe von ca. 6.000 Kelvin (K). Eine herkömmliche Glühbirne hat mit ca. 2.700 Kelvin eine deutlich wärmer wirkende Lichtfarbe. Leuchtstofflampen und LED-Lampen wer-den angeboten von Warmweiß (2.700 K) über Tageslichtweiß (6.000 K) bis zu sehr kaltem Weiß (10.000 K).

Warmes Licht wirkt gemütlich und beruhigend und wird vor allem im Wohnbereich eingesetzt. Kälteres Licht gilt als belebend, steigert die Konzentration und ist für Schul-, Büro- und Gewerbegebäude geeignet. Studien zeigen, dass die menschliche Produktivität bei 5.500 bis 5.800 Kelvin am größten ist. Diese Lichtfarbe wird allerdings oft als unangenehm empfunden. Ein geeigneter Mittelweg sind Werte zwischen 4.500 und 5.500 Kelvin.

Verursacht die Beleuchtung in Ihrem Betrieb einen wesentlichen Anteil am Gesamtenergieverbrauch? Dann macht es Sinn, dass Sie sich über den Austausch von Leuchtmitteln hinaus auch mit intelligenter Lichtsteuerung befassen.

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