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14 No-Gos, die Sie bei Ihrem Unternehmensblog unbedingt vermeiden sollten

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Unternehmensblog
Urheber: REDPIXEL | Fotolia

Von Marion Steinbach,

Bei Ihrem Corporate Blog sind Sie im Hinblick auf die Gestaltung und auf die Inhalte recht frei. Damit er erfolgreich wird, müssen Sie dennoch ein paar grundlegende Dinge beachten. Lesen Sie dazu unsere Tipps.

Das Schöne am Bloggen ist, dass es kaum Konventionen in Sachen Schreibstil oder Gestaltung gibt. Hier können der Azubi, der Mitarbeiter im Callcenter oder der Firmeninhaber genauso Beiträge schreiben wie Sie als PR-Profi. Nicht jeder jedoch weiß, welche Risiken wo lauern.

Das heißt für Sie: Kontrollieren Sie in solchen Fällen entweder alle Beiträge vor der Veröffentlichung oder geben Sie den Blog-Autoren eine Übersicht mit Regeln an die Hand. Schreiben Sie vor allem die No-Gos aus diesem Beitrag auf. Dann brauchen Sie keine Angst davor haben, dass beispielsweise während Ihres Urlaubs unangenehme oder unpassende Blogbeiträge gepostet werden. Außerdem erleichtert es Ihnen die Arbeit, wenn die Autoren konkret wissen, welche Inhalte sie vermeiden sollten.

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14 No-Gos, die Ihr Redaktions-Team beim Corporate Blog beachten muss

No-Go 1: Pressemeldungen und PR- Worthülsen.

Ein Unternehmensblog ist kein weiterer Kommunikationskanal, über den Pressemitteilungen 1:1 verbreitet werden. Die Leser erwarten hier eine distanziertere Sichtweise auf Ihre Produkte oder Dienstleistungen.

No-Go 2: Übertriebenes Eigenlob und Prahlerei.

Kein Blog-Leser möchte wissen, welch ein „toller Hecht“ der Geschäftsführer ist oder ob Ihr Unternehmen Weltmarktführer werden will.

No-Go 3: Persönliches, Interna und Geschäftsgeheimnisse.

Wer mit wem „zusammen“ ist, interessiert vielleicht den Flurfunk, aber nicht Ihre Leser. Vermeiden Sie auch peinliche Fotos oder dergleichen. Dazu gehören auch solche, auf denen Mitarbeiter einfach nur unglücklich getroffen sind. Noch fataler ist es, wenn über den Blog wichtige oder vertrauliche Informationen nach außen gelangen.

No-Go 4: Schlecht über die Konkurrenz reden.

Mit dem Finger auf andere zeigen und die Mitbewerber diffamieren sind immer eine schlechte Tonart im Geschäftsbereich – auch in Ihrem Blog. Daher: tunlichst vermeiden!

No-Go 5: Clickbaits und die reißerischen Headlines.

Überschriften im Stil von „Du wirst nicht glauben können, was wir dir hier verraten“ oder „Der folgende Text verrät dir etwas Wunderbares“ nennt man Clickbaiting (Betteln um Klicks). Das wirkt absolut unseriös und ist ein No-Go für Ihren Unternehmensblog.

No-Go 6: Halbwissen und Falschinformationen.

Veröffentlichen Sie nur inhaltlich korrekte Posts. Wenn Sie unausgegorene oder gar falsche Informationen streuen, wirft das ein schlechtes Licht auf die ganze Firma.

No-Go 7: Zu kurze Texte.

Haben Sie nichts zu sagen, dann sollten Sie auch keine Blog-Texte schreiben (lassen). Und gibt ein Thema nicht mehr als ein paar Zeilen her, ist es vielleicht eher als Facebook-Post geeignet.

No-Go 8: Zu lange Texte.

Manche Dinge brauchen Platz, das ist in Ordnung. Doch bedenken Sie, dass das Lesen eines Textes am Monitor anstrengend ist. Schreiben Sie deshalb nicht zu lange Blog-Beiträge. Prüfen Sie gegebenenfalls, ob sich der Inhalt straffen oder auf mehrere Texte aufteilen lässt.

No-Go 9: Totale Suchmaschinen-Optimierung.

SEO ist wichtig. Aber bitte übertreiben Sie es damit nicht. Sie schreiben für Ihre Leser und nicht für Google! Vermeiden Sie unnötig aufgeblähte Texte oder ständige Keyword-Wiederholungen.

No-Go 10: Textwüsten.

Fotos, Videos oder Infografiken – Blogs bieten viele Möglichkeiten, um einen Beitrag attraktiv erscheinen zu lassen. Achten Sie darauf, solche Elemente zu integrieren. Nichts ist im Internet langweiliger und abschreckender als eine geballte Ansammlung von Buchstaben.

No-Go 11: Geklaute Inhalte.

Ihre Texte sollten originär für Ihren Corporate Blog geschrieben sein. Was gar nicht geht, ist das Klauen von Inhalten aus fremden Quellen.

No-Go 12: Weltanschauung.

Was Blog-Autoren über Politik, Religionen oder andere kritische Themen denken (wie Homöopathie oder Kindererziehung), ist ihre persönliche Sache und gehört nicht in den Firmenblog.

No-Go 13: Humor.

Ein Blog-Post darf gerne mal mit einem Augenzwinkern formuliert sein. Doch bedenken Sie, dass Humor ziemlich subjektiv ist, gerade dann, wenn es in Richtung Ironie oder Satire geht. So etwas kann schnell missverstanden werden. Veröffentlichen Sie möglichst nur dann humorvolle Blog-Posts, wenn Sie den Humor Ihrer Leserinnen und Leser kennen.

No-Go 14: Langweilige oder uninteressante Beiträge.

Was ist spannend oder interessant? Die Antworten darauf fallen unterschiedlich aus, weil sie unter anderem vom persönlichen Geschmack abhängen. Wenn Sie allerdings merken, dass Ihr Blog kaum gelesen wird – und das trotz starker Bewerbung –, dann könnte es sein, dass Sie die falschen Inhalte für Ihre Zielgruppe bieten. Experimentieren Sie, indem Sie gelegentlich neue Inhalte anbieten.

 

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