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Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

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Die Folgen von Sanktionen gegen Russland!

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Am letzten Montag gab die EU bekannt, dass Sanktionen gegen Russland verhängt werden. Nachdem das umstrittene Krim-Referendum durchgeführt und die Krim von Russland als eigener Staat anerkannt wurde, muss die EU reagieren. Es wurden Einreiseverbote sowie Kontensperrungen für 19 Personen bekannt gegeben.

Dabei handelt es sich vorwiegend um hochrangige russische Geschäftsleute und Politiker von denen man annimmt, dass sie Einfluss auf Putin nehmen könnten, um die Sanktionen gegen sie wieder aufzuheben.

Unternehmen mahnen zur Deeskalation!

Laut einer aktuellen Statistik sind über 6.000 deutsche Unternehmen in Russland aktiv. Diese haben Niederlassungen errichtet und beschäftigen in Russland mehrere Zehntausend Leute. Sollte Putin auf die Sanktionen antworten, könnte er die deutschen Betriebe in Russland zwangsenteignen.

Dies würde der deutschen Wirtschaft einen merkbaren Schlag versetzen. Allerdings ist auch Russland sehr stark vom Westen abhängig. 80 Prozent der Exporte gehen dorthin. Zudem versorgt Russland die EU mit Gas. Würde die EU die Gaslieferungen nicht mehr annehmen, würden dem russischen Staat 100 Millionen Euro an Einnahmen pro Tag verloren gehen.

Gaspreis im Fokus der Händler!

Mit Spannung beobachten die Börsenhändler derzeit die Gaspreise. Als Referenz wird oft der Peis an der New Yorker Terminbörse verwendet. Dieser hat bisher noch nicht auf die drohende Eskalation zwischen der EU und Russland reagiert. Wahrscheinlich deswegen, weil viele Börsianer nach wie vor mit einer gütlichen Einigung rechnen. Die wirtschaftlichen Beziehungen sin,wie dargelegt, sehr stark und beide Seite können nur verlieren.

Die Krim ist zu unbedeutend um die Wirtschaftsleistung von zwei großen Wirtschaftsräumen zu riskieren. Daher rechnen wir damit, dass es ein Abkommen in Kürze geben wird. Bis dahin könnten Unsicherheiten jedoch noch für Schwankungen sorgen. Bei Gas halten wir dies im Gegensatz zu den Aktien jedoch für gering!

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