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Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

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Krise in der Ukraine: Welche Rohstoffe sind betroffen?

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Nachdem sich die Krise in der Ukraine am Wochenende weiter verschärft hat, reagierten am vorigen Montag die Börsen unterschiedlich hierauf. Die Aktienkurse in Russland fielen an der Börse in Moskau um über drei Prozent.

Auch in Europa gab es Abschläge aufgrund der steigenden Unsicherheit. Besonders betroffen sind auch die Währungen wie der russische Rubel und die ukrainische Hrywnja. Bei den Rohstoffen gab es hingegen ein sehr gemischtes Bild!

Gold profitiert!

Der Goldpreis konnte auf 1.350 US-Dollar pro Feinunze steigen. In Euro wurde sogar der höchste Stand seit 3,5 Monaten erreicht. Anleger schichten Gelder in das gelbe Metall um. Dies kann der Auslöser sein, von dem wir in früheren Ausgaben gesprochen hatten.

Gold wurde unterschätzt, hat jedoch das Potential in diesem Jahr wieder deutlich über 1.500 US-Dollar zu steigen. Einkäufer müssen daher den Rohstoff im Auge behalten. Eine Verschärfung der Krise kann schnell Preise von 1.400 US-Dollar und mehr hervorrufen. Panikkäufe könnten einsetzen.

Öl mit Verteuerung auf deutlich über 100 US-Dollar!

Die beiden Ölsorten Brent und WTI sind deutlich über 100 US-Dollar pro Barrel angestiegen. Die Händler befürchten, dass es Lieferausfälle seitens Russlands in die EU geben könnte. Momentan werden fünf Millionen Barrel pro Tag durch Pipelines in der Ukraine in die EU gefördert.

Beschädigungen oder ein Ausfuhrstopp seitens Russlands, können schnell die Ölversorgung der EU beeinträchtigen. Daher reagieren die Marktteilnehmer mit Risikoaufschlägen, auch wenn es bis dato noch keine Anzeichen eines Engpasses gibt.

Weizen und Mais besonders gefährdet!

Die Ukraine ist inzwischen der sechstgrößte Exporteur von Weizen sowie drittgrößte bei Mais. Hier erwarten wir die größten Kursschwankungen. Aufgrund der Probleme, wird die Ausfuhr stark beeinträchtigt und es dürfte bei beiden Agrarrohstoffen zu großen Turbulenzen in den kommenden Wochen kommen.

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