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Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

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Rohöl: Die Last des Euro

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Die Unsicherheiten bei der Gemeinschaftswährung drücken den Ölpreis. Dabei sah für die Förderkonzerne vor ein paar Wochen noch alles so gut aus: Die Weltwirtschaft erholte sich schneller als erwartet, die globale Konjunktur gewann an Fahrt und das sich immer schneller drehende Preiskarussell spülte reichlich Geld in die Kassen der Erdölgiganten.

Im April streifte der Ölpreis z. B. die 90-$-Marke. Spätestens für das 3. Quartal hofften BP, Shell und Konsorten auf 100 $/Barrel für die US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI). Doch dann ging im Golf von Mexiko eine Bohrinsel in Flammen auf - mit verheerenden Auswirkungen für die Umwelt, aber geringen für die Preise.

Neues Preishoch in weite Ferne gerückt
Viel gravierender in punkto Ölpreis waren und sind die Rauchzeichen, die die Europäische Union aussendet. Die zunehmende Sorge um die Bonität von der PIIGS-Staaten hat den Ölpreis nachhaltig unter Druck gesetzt und ihn zeitweise auf unter 70 $/Barrel abrutschen lassen.

Zu groß ist die Angst, dass die gerade erst wieder auf Touren gekommene Weltwirtschaft erneut ins Stottern geraten könnte. An dieser Entwicklung konnte bislang auch nicht der nach wie vor große Ölhunger Chinas rütteln. Im April importierte das Riesenreich z. B. 31 % mehr als im Vorjahr. Dennoch halten es Experten für möglich, dass der Ölpreis erst zwischen 70 und 73 $/ Barrel seinen Boden finden wird.

Preisdämpfend wirken zum einen auch der ungewöhnlich starke US-$ und zum anderen die nach wie vor steigenden Lagerbestände. Ende April meldete die Energy Information Administration der USA (EIA, www.eia.doe.gov ) mit 369 Mio. Barrel die höchsten Lagerraten seit Februar 2009.

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