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Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

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Rohstoffe: Auch bei fallenden Preisen - strategisch einkaufen!

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Die aktuellen Preisstürze sind in einer aus dem Tritt geratenen Weltwirtschaft mit Vorsicht zu genießen. Ob Öl, Kohle, Stahl oder Edelmetalle, gerade erst jagten die Preise nach oben, nun rauschen sie wieder in den Keller. Sich jetzt in Grabbeltischmanier hektisch auf die Schnäppchenjagd zu machen, ist gewiss keine gute Lösung. Besser ist der dran, der bei dieser Achterbahnfahrt weder Übersicht noch kühlen Kopf verliert.

Gerade beim Rohstoffeinkauf ist strategisches Vorgehen gefordert. Preisschwankungen müssen durch ein aktives Management der Rohstoffkosten abgefedert werden. Strategien kombinieren Rohstoffe einzukaufen, ist wie Surfen.
Während man strategisch die Lage beobachtet und auf den großen Brecher wartet (der richtige Zeitpunkt zum Einkauf), kann man taktisch durchaus die eine oder andere kleine Welle mitnehmen, sprich: Öl, Kohle oder Stahl zu einem günstigen Tagespreis einkaufen.

Beachten Sie:
Strategische Sicherungsinstrumente bei börsennotierten Rohstoffen sind auch das Hedging bzw. der Einkauf auf Terminkontrakte.

Strategien optimieren
Ein intelligentes Rohstoffmanagement ist immer auch ein Risikomanagement. Denn der gegenwärtigen Baisse wird schon bald die nächste Hausse folgen. Wer heute vorsorgt, wird morgen der Gewinner sein. Wichtige Bestandteile eines solchen Managements sind:

  • Fortlaufende Analysen des direkten und indirekten Verbrauchs
  • Austausch teurer Materialien durch billigere mit gleichen Qualitätsparametern, bis hin zur kompletten Substitution
  • Zwischenhändler ausschalten
  • Lieferketten optimieren (Transport und Lagerhaltungskosten senken)
  • Lieferanten zu Partnern machen
  • Kooperationen mit Import-Dienstleistern
  • Kooperationen mit anderen Unternehmen, um gemeinsame Infrastrukturen zu nutzen und Marktmacht und Auftragsvolumina zu erhöhen
  • Vertragsarten überprüfen (Jahres-, Quartals- oder Monatsverträge).
  • Eigene Kunden an Preisausschlägen beteiligen
  • Nicht auf eine einzige Lösung setzen (Lieferantenportfolio erweitern).
  • Mit dem „Reuters/Jeffries CRB Index“ den Überblick behalten

Um in Sachen Preisentwicklungen auf dem Laufenden zu bleiben, bietet das Internet für Einkäufer viele Recherchemöglichkeiten.

Wir von Rohstoffeinkauf Aktuell empfehlen Ihnen den „Reuters-Jeffries CRB Index“,
der 1957 als „CRB Index“ (Commodity Research Bureau) mit 28 Rohstoffen, darunter Zwiebeln, Eier und Kartoffeln, an den Start ging. Derzeit umfasst der Index 19 Rohstoff-Future-Kontrakte.
Der Index unterteilt die Rohstoffe in vier Kategorien.

Zum Beispiel heißt die Kategorie I „Energie“ und enthält alle Energierohstoffe außer Erdgas. Die
Kategorie I wird von den Index-Analysten konstant mit 33 Prozentpunkten gewichtet. Die Punktzahl soll die Bedeutung der Energiepreise für die gesamte Weltwirtschaft widerspiegeln.

Mehr über den „CRB Index“ erfahren Sie in der Ausgabe Februar 2009.

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