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Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

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Welche Auswirkungen hat ISIS auf die Rohstoffpreise?

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Präsident Obama ist der vierte US-Präsident infolge, der den Irak bombardiert. Seine Vorgänger Bush Senior, Bill Clinton und Bush Junior haben dies bereits Jahrzehnte vorher versucht und scheiterten letztlich immer wieder daran eine stabilie Regierung aufzubauen.

Nun konnte ISIS, oder auch seit Kurzem IS genannt, in den vergangenen Monaten viel Boden gewinnen und steht kurz vor Bagdad.

Es hat lange gedauert bis die USA eingegriffen haben. Böse Zungen behaupten, dass die Luftschläge nur deswegen eingesetzt werden, weil die Ölfelder geschützt werden müssten.

Zwischen IS und den kurdischen Peschmergalaufen seit Monaten erbitterte Kämpfe um wichtige Felder im Norden des Landes.

Kurden sind keine Gefahr für das Öl!

Der Markt reagiert meist mit Erleichterung wenn die Kurden ein Ölfeld erobert haben. Sie betreiben dieses immer weiter und liefern zuverlässig an die Abnehmer.

Des Weiteren benötigen die Kurden dringend mehr Geld für moderne Waffen und können es sich daher auch nicht leisten, ein Ölfeld nicht sofort wieder zu betreiben.

IS im Gegensatz dazu hat über zwei Milliarden US-Dollar an Vermögen angehäuft und ist daher nicht unbedingt auf jedes Ölfeld angewiesen.

Man kann diese auch als Druckmittel für Verhandlungen verwenden und notfalls sprengen.

Ölpreis momentan unter 100 USD pro Barrel!

Momentan haben sich die Ölpreise nach dem Start der Luftschläge beruhigt. Allerdings gab es auch an den Aktienmärkten Einbrüche, die den Ölpreis ebenfalls drückten.

Problematisch dürfte es jedoch werden, wenn die Luftschläge keine Erfolge erzielen. In Afghanistan scheiterte man kläglich und Obama hat bereits ausgeschlossen, dass er Bodentruppen entsenden werde.

Daher könnte die Wirksamkeit von Luftoperationen begrenzt sein und IS schon bald wieder erstarken. Wir rechnen in diesem Fall mit Ölpreisen in Richtung von 105 bis 110 US-Dollar pro Barrel.

Einkäufer sollten sich daher jetzt die günstigen Preise sichern und nicht auf noch bessere Kurse spekulieren. Die Lage ist sehr gespannt!

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