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Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

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Welche Rohstoffe sind von Ebola betroffen?

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Am Montag gab es im Kampf gegen Ebola endlich eine gute Nachricht. Nigeria, das bevölkerungsreichste Land Afrikas, wurde von der WHO offiziell als ebolafrei erklärt. Dennoch gibt es weiterhin nichts zu feiern, da die Zahl an Infizizerten und Toten in den anderen betroffenen Ländern weiter steigt. Zudem sind die wirtschaftlichen Einbußen jetzt schon immens. Investoren auf der Flucht!

Wie wir von einem befreundeten Geschäftspartner erfahren haben, halten sich die meisten ausländischen Investoren aus den Ebolaländern komplett fern. Dies führt nun dazu, dass wichtige Treffen abgesagt werden und auch größere Kongresse nicht mehr stattfinden.

Zudem ziehen Großkonzerne Personal vorübergehend ab und auch der Handel ist kaum noch möglich, da viele Länder vorsichtshalber ihre Grenzen komplett geschlossen haben.

Auch der psychologische Effekt, dass sich Ebola weiter ausbreiten könnte, in Länder die weit entfernt sind ist nicht zu unterschätzen.

Dadurch haben auch die meisten anderen afrikanischen Nationen derzeit wirtschaftliche Einbußen zu verzeichnen, da die Investoren sehr stark verunsichert sind. Ebola beeinflusst die Rohstoffpreise!

Besonders betroffen von den Auswirkungen von Ebola sind die Kakaopreise. Da dieser in den Ebolagebieten größtenteils angebaut wird. Allerdings hören wir auch von Minenschließungen, die vor allem Kupfer, Koltan, Nickel und Gold betreffen.

Starke Auswirkungen auf die Preise gab es bisher jedoch noch nicht. Sofern sich das Virus jedoch weiter ausbreitet und die Schätzungen von Analysten richtig sind, werden Anfang 2015 über eine Million Menschen mit dem Virus in Afrika infiziert sein.

Dies klingt wie ein Schreckensszenario. Allerdings hat die WHO ähnliche Prognosen, basierend auf der aktuellen Verbreitungsrate. Spätestens dann werden wir einen massiven Einfluss auf die Rohstoffpreise sehen.

Einkäufer sollten daher die momentanen Rückgänge nutzen, da die Ausbreitung eines Virus kaum vorhergesagt werden kann. Gehen Sie auf Nummer sicher, bevor Panikkäufe einsetzen!

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