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Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

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Welche Rohstoffe von russischen Sanktionen betroffen sind!

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Zwischen der EU und Russland verschärft sich die Tonlage zusehends. Auch wenn führende Politiker noch nicht von einem Krieg sprechen, kann man die aktuelle Situation kaum anders bezeichnen. Die Separatisten und wahrscheinlich 1.000 reguläre russische Soldaten kämpfen gegen die ukrainische Armee und deren Unterstützer. Bisher hat die EU durch Sanktionen versucht die verfahrene Situation zu lösen.

Allerdings waren die Maßnahmen eher als gering einzustufen und haben keinen wirklich Schaden angerichtet.

Die neuen Forderungen von David Cameron, die Russen aus dem für alle Banken wichtigen Swift-Netz auszuschließen, haben deutlich mehr Wirkung.

Dies würde die russischen Banken praktisch vom internationalen Zahlungsverkehr abkoppeln. Ein Außenhandel wäre nicht mehr möglich. Doch Putin könnte selbst mit eigenen Sanktionen auftrumpfen!

Russland ist ein bedeutender Rohstoffproduzent!

In Russland werden große Menge an Palladium, Nickel, Gas, Platin und Weizen produziert.

Die Händler dieser Rohstoffesind in Alarmbereitschaft. Jedwede Äußerung von Ausfuhrbeschränkungen könnte die Notierungen nach oben treiben. Erste kleinere Steigerungen sehen wir bereits.

Palladium besitzt das größte Risiko!

Wenn Putin die Rohstoffkarte spielen wird, dann wahrscheinlich mit Palladium.

Hier kontrolliert Russland 40 Prozent der weltweiten Produktion. Zudem würde eine Exportbeschränkung oder gar ein ganzer Stopp die europäische Automobilindustrie empfindlich treffen.

Da Palladium für Katalysatoren verwendet wird und nicht einfach zu ersetzen ist, hat Putin hier die Möglichkeit auch die Europäer empfindlich zu treffen.

Gas bleibt wahrscheinlich unangetastet!

Dass Putin die Gasversorgung der EU unterbrechen wird, ist indes eher unwahrscheinlich. Dies würde zu weitreichende Folgen haben, die auch Russland nicht will.

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