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Geschäftsinhalts-Versicherung: So schützen Sie Ihr Inventar

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Von Astrid Engel,

In aller Regel werden Sie bzw. Ihr Vermieter für das Betriebs- und/oder Wohngebäude eine Gebäude-Versicherung haben – schon weil keine Bank auf unversicherte Gebäude Kredit gibt. Ihr Inventar ist aber nur versichert, wenn Sie auch eine Geschäftsinhalts-Versicherung haben.

In aller Regel werden Sie bzw. Ihr Vermieter für das Betriebs- und/oder Wohngebäude eine Gebäude-Versicherung haben - schon weil keine Bank auf unversicherte Gebäude Kredit gibt. Damit sind Sie gegen die Gefahren Feuer (Brand, Blitzschlag Explosion), Leitungswasser sowie Sturm und Hagel versichert, zusätzlich meist auch noch gegen sogenannte Elementarschäden (Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen, Überschwemmung).

Was viele aber nicht wissen: Eine Gebäude-Versicherung zahlt nur für Schäden an der Gebäudesubstanz. Was aber, wenn ein Feuer Ihre Einrichtung, Ihr Warenlager etc. vernichtet? Oder ein Einbruch-Diebstahl stattfindet? Den Schaden tragen Sie als Eigentümer ohne weitere Versicherung selbst.

Wenn Sie Mieter sind, zahlt Ihnen der Vermieter den Schaden nur, wenn er ihn vorsätzlich oder fahrlässig verursacht hat (z. B. schlecht verlegte Elektrokabel), nicht aber bei Einbrüchen oder in Fällen höherer Gewalt (z. B. Blitzschlag).

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Geschäftsinhalts-Versicherung entspricht der privaten Hausrat-Versicherung

Ihre selbstständige Existenz kann in einem solchen Fall ernsthaft bedroht sein, wenn Sie den Schaden nicht aus eigenen Mitteln ausgleichen können. Besser versichern Sie sich gegen solche Risiken mit einer Geschäftsinhalts-Versicherung, die im privaten Bereich oft auch Hausrat-Versicherung heißt.

Das leistet eine Geschäftsinhalts-Versicherung:

Versichert ist in aller Regel der Kostenersatz für ...

  • Leitungswasser-, Feuer- oder Sturmschäden an der betrieblichen Einrichtung (an kaufmännischen und technischen Betriebseinrichtungen, Vorräten/Waren sowie Gebrauchsgegenständen der Betriebsangehörigen)
  • Schäden aus Einbruchdiebstahl mit Vandalismus und Beraubung

Zusätzlich einschließen können Sie den Kostenersatz für ...

  • Überspannungsschäden
  • Glasbruch
  • Elementarschäden (z. B. Überschwemmungen)
  • Aufräumungs, Feuerlösch-, Abbruch- sowie Bewegungs- und Schutzmaßnahmen,
  • Muster, Anschauungsmodelle, Ausstellungsstücke,
  • Wiederherstellung von Akten, Plänen, Geschäftsbüchern, Karteien, Zeichnungen sowie Datenrägern und Individual-Software
  • Bargeld-Verlust

Geschäftsinhalts-Versicherung ergänzen

Neben der Geschäftsinhalts-Versicherung können Sie eine Ertragsausfall-Versicherung abschließen. Tritt z. B. nach einem Feuerschaden eine Betriebsunterbrechung ein, zahlt die Versicherung die laufenden Kosten und den entgangenen Gewinn bis zu einer festgelegten Höchstsumme. Auch Mehrkosten, z. B. die Miete einer Ersatzwerkstatt, sind dann bis zum Wiederaufbau mitversichert.

Vorsicht: Unterversicherung

Beachten Sie: Die Versicherungssumme muss zum Zeitpunkt des Schadens dem Wiederbeschaffungswert (Neuwert) der versicherten Sachen entsprechen. Sonst drohen im Schadenfall Abzüge wegen Unterversicherung. Der Buchwert nach Abschreibung ist für die Versicherung nicht relevant.

Praxis-Tipp: Prüfen Sie in Ihrem Vertrag, ob der Versicherer bestimmte Einbruchsicherungen verlangt und ob Sie diese auch wirklich erfüllen. Wenn Sie sich gegen den Verlust von Bargeld versichern, beachten Sie die Verschlussvorschriften.

Gebäudebestandteile, die Sie als Mieter auf eigene Kosten eingebracht haben, müssen Sie ausdrücklich einschließen (Beispiele: Einbauschränke und Elektroinstallationen einschließlich Deckenbeleuchtungen). Sind Sie Eigentümer der Immobilie, deckt hingegen die Gebäude-Versicherung Schäden an diesen Gebäudebestandteilen.

Betriebseinrichtungen, die Sie eventuell über eine Spezial-Versicherung extra versichert haben (z. B. Elektronik), müssen Sie ausdrücklich ausschließen. Sonst werden diese bei der Versicherungswertermittlung vom Versicherer mitberechnet, und Sie sind im Schadenfall unterversichert.

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