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Gute Namen, schlechte Namen

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Von coupling-media,

Sie starten ein Unternehmen oder bringen ein neues Produkt oder eine neue Serviceleistung heraus? Dann haben Sie eine riesige Chance: Geben Sie dem Kind den richtigen Namen, haben Sie einen wichtigen Schritt in Richtung Erfolg getan.

Doch wählen Sie den falschen, droht der Flop.

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur des Fachinformationsdienstes WerbePraxis aktuell , nennt Ihnen die fünf größten Fehler bei der Namenswahl.

Fehler 1: Nichts sagen

Diese drei Namen gehören zu drei real existierenden Unternehmen: Aviando, Amiando, Avendio. Wofür diese Unternehmen stehen, welche Produkte oder Dienstleistungen sie anbieten, in welcher Branche sie tätig sind und was sie unterscheidet, das können Sie ihren Namen nicht entnehmen.

Häufig werden solche Kunstnamen von Namens-Consultants ausgearbeitet und empfohlen, weil sie weltweit verständlich und überall als Marke schutzfähig sind. Doch ihre universelle Einsetzbarkeit ist teuer erkauft: Sie enthalten keinerlei Aussagen.

Besser: Überlegen Sie, was Ihr Name aussagen soll. Sagt der Name klipp und klar, worum es geht? Kann er eine Stimmung oder ein Lebensgefühl ausdrücken? Spielt er auf ein Kundenbedürfnis oder eine Problemlösung an?

Fehler 2: Zu langer Name


Das ist eigentlich nur ein handwerklicher Fehler. Der bedeutet in der Folge aber handfeste Schwierigkeiten. Denn aus langen Namen wird niemals ein gutes Logo.

Logos oder Markenzeichen brauchen eine kompakte, geschlossene Form, um visuell gut wirken zu können und sich in unterschiedlichsten Medien und Formaten darstellen zu lassen.

Natürlich kann man lange Namen auch abkürzen: Aus Württembergische Metallwarenfabrik wird dann eben WMF. Bis diese drei Buchstaben allerdings in aller Munde sind, braucht es jedoch ein paar Jahre Geduld und etliche Millionen an Werbeetat.

Besser: Versuchen Sie, einen kurzen Namen zu finden, der sich auch als Logo oder Markenzeichen gut gestalten lässt.

Fehler 3: Auf andere schielen


Immer wieder schielen Unternehmen bei der Namensgebung auf andere, die vermeintlich schon mit einem Namen erfolgreich sind. Hier wird dann abgekupfert.

Eigenständig ist so etwas nicht. Und ein Beweis für mangelnde eigene Ideen ist es ebenfalls. Da fällt einem die Unsitte mancher deutscher Internetunternehmen ein, die in ihrem Namen unbedingt eine 24 unterbringen mussten.

Oder die unzähligen Namen, die ein „und mehr“ versprechen: brotundmehr, weinundmehr, metallundmehr. Woraus dieses „Mehr“ besteht? Wir dürfen rätseln, wissen aber bereits jetzt: Um ein Mehr an Ideen handelt es sich jedenfalls nicht.

Besser: Passen Sie sich nicht an andere Namensideen oder Trends an. Starten Sie bei jeder Namensidee eine Ähnlichkeitsrecherche bei Google.

Bei Namen, die Sie als Marke anmelden, empfiehlt es sich, durch einen Patentanwalt eine solche Recherche vornehmen zu lassen – er durchsucht für Sie zahlreiche Namensregister.

Fehler 4: Keine Bilder wecken


Namen wie die eingangs genannten (Avendio etc.) oder Abkürzungen wie HMF, TBW usw. wecken keine Bilder. An viele dieser Namen haben wir uns gewöhnt: BMW oder Haribo – doch Bilder wecken sie nur, weil sie jahrzehntelang beworben wurden und heute einen großen Bekanntheitsgrad haben.

Bilder, so zeigen schon Gedächtnistrainer, schaffen es, Inhalte besser im Hirn zu verankern. Das ist eine gute Voraussetzung, um schneller bekannt und wiedererkannt zu werden und möglichst wenig Geld in den Aufbau der Namensbekanntheit stecken zu müssen.

Besser: Suchen Sie einen Namen, der Bilder wecken kann. Ein Schuh, der „Puma“ heißt, weckt Bilder von Schnelligkeit und Eleganz – eben den Eigenschaften, die man einem Puma zuschreibt.

Amazon nennt sich nach dem größten Fluss der Welt – ein guter Name fand der Gründer, der den größten Buchhandel der Welt aufbaute.

Fehler 5: Aussprache nicht beachten


Wollen Sie auf dem deutschsprachigen Markt tätig sein? Dann wählen Sie möglichst einen deutschen Namen. Fremdsprachige Namen führen immer wieder zu Problemen bei der Aussprache.

Besonders unklar wird die Aussprache, wenn man nicht weiß, welcher Sprache die Namen zuzuordnen sind, wie z. B. Wallfit, Agheera. Oder man weiß nicht, welche Silbe bei der Aussprache betont wird: Innovaton, Ampegon oder Ilumark.

Besser: Prüfen Sie, ob ein Name für Ihre Zielgruppe auch auszusprechen ist. Wollen Sie in mehreren Ländern unter dem Namen aktiv sein, sollten Aussprachen, aber auch Bedeutungen in allen anderssprachigen Zielmärkten abgecheckt werden.

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