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Weihnachtsgeschenke an Kunden sind heikel, wenn Sie die Rechtslage nicht beachten

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Von coupling-media,

Sie wollen sich bei Ihren wichtigsten Kunden für deren Treue bedanken? Sie möchten einen viel versprechenden Neukontakt mit einem Geschenk positiv stimmen? Sie wollen eine ruhende Geschäftsbeziehung wieder beleben?

Alle drei Szenarien sind prima Anlässe für ein Geschenk. Und das passt doch perfekt zur Weihnachtszeit. Bevor Sie jetzt aber spontan loslegen und Geschenke kaufen, beachten Sie bitte die Rechtslage.

Tipps, worauf es zu achten gilt, gibt Ihnen Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur WerbePraxis aktuell :

Wenn Sie Ihre Geschenke als Betriebsausgaben geltend machen und die Vorsteuer abziehen möchten, müssen Sie die folgenden 3 Regeln beachten:

  1. Nur Geschenke bis zu einem Wert von 35 € (netto) pro Kunde und Jahr sind als Betriebsausgaben absetzbar. Liegt der Wert des gesamten Geschenks über dieser Grenze, kann der gesamte Betrag nicht als Betriebsausgabe geltend gemacht werden.
  2. Diese 35-€-Freigrenze gilt darüber hinaus aber auch für das ganze Jahr. Machen Sie also einem Partner in einem Jahr mehrere Geschenke, so dürfen diese den Gesamtwert von wiederum 35 € nicht überschreiten. Beispiel: Sie schenken einem Kunden im Februar zum Geburtstag ein Buch im Wert von 28 € + 1,96 € USt. Zu Weihnachten beschenken Sie diesen Kunden mit einer Flasche Wein, für die Sie 12 € zuzüglich 2,28 € USt. bezahlt haben. Nun übersteigen die Geschenkaufwendungen für diesen Kunden 35 € netto. Damit sind nach § 4 Abs. 5 EStG die gesamten Aufwendungen steuerlich nicht abzugsfähig.
  3. Zu jedem Geschenk, das Sie als Betriebsausgabe absetzen möchten, müssen Sie den Namen des Beschenkten und den Anlass des Geschenks notieren.

Geringwertige Geschenke, wie zum Beispiel Kugelschreiber, Feuerzeuge oder Weihnachtsgebäck, können komplett als Betriebsausgabe abgesetzt werden.

Einen Nachweis, an wen sie verteilt wurden, müssen Sie nicht erbringen. „Geringer Wert“ bedeutet, dass die Anschaffungs- oder Herstellungskosten jeweils 10 € netto nicht übersteigen.

Weshalb Sie von teuren Geschenken Abstand nehmen sollten

Nicht nur steuerliche Gründe sprechen gegen zu teure Geschenke. Sie können auch die Beschenkten in Schwierigkeiten bringen.

Denn als „übertrieben“ empfundene Geschenke können von seinem Arbeitgeber als Bestechung gedeutet werden. In vielen Unternehmen existieren dazu strenge Verhaltensregeln.

Die Annahme eines teuren Geschenks kann dann ein Kündigungsgrund sein. So erhielt z. B. ein Personalmanager, der die VIP-Eintrittskarte zu einem Fußballspiel annahm, eine rechtskräftige Kündigung wegen Bestechung.

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