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Baby-Fotos im Geldbeutel: Warum Sie Ihr Unternehmen nicht anonym präsentieren sollten

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Schottische Psychologen wollten wissen, wie es mit der Ehrlichkeit der Mitbürger bestellt ist. Und vor allem, ob es Faktoren gibt, die Menschen ehrlicher agieren lassen.

Sie starteten ein interessantes Experiment und verloren dafür (absichtlich!) 240 Geldbörsen - über das ganze Stadtgebiet verteilt. Was sie wissen wollten: Wie viele der Geldbörsen werden ins Fundbüro gebracht? Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Inhalt der Geldbörse und dem Grad der Ehrlichkeit?

Es gibt ihn, und zwar auf höchst beeindruckende Weise. Hier sind die Zahlen:

  • 42 % der Geldbörsen wurden zurückgebracht.
  • 48 % der Geldbörsen, die Familien-Fotos enthielten, wurden zurückgebracht.
  • 54 % der Geldbörsen die Hunde-Fotos enthielten, wurden zurückgebracht.
  • 88 % der Geldbörsen, die Baby-Fotos enthielten, wurden zurückgebracht.


Daraus lässt sich Folgendes ableiten. Erstens: Entdeckt man in einer Geldbörse keinerlei persönliche Gegenstände, so aktiviert das wohl wenig Mitgefühl beim Finder. Es fällt leichter, die Geldbörse selbst einzustecken.
Zweitens: Baby-Fotos lösen die stärksten Gefühle beim Betrachter aus. Drittens: Fotos von Tieren sind offenbar noch etwas wirksamer, als die Abbildungen erwachsener Menschen.

Was Sie für Ihre Werbung daraus ableiten können:

  1. Raus aus der Anonymität. Vermeiden Sie alles, was Sie zum vermeintlich großen Unternehmen macht. Viele Mittelständler verfallen in den Fehler, sich gerne groß und bedeutend darzustellen. Dabei sind Konzerne eher verhasst und Unternehmen, die ein menschliches Gesicht zeigen, sind einem umso lieber.
  2. Wählen Sie persönliche Ansprechpartner. Geben Sie Ihren Kunden persönliche Ansprechpartner. Sie sind damit im Vorteil gegenüber Großunternehmen, die einem bei jedem Anruf einen anderen Ansprechpartner offerieren.
  3. Sorgen Sie für kurze Wege. Untersuchungen über Onlineshops haben zum Beispiel gezeigt, dass die Bestellraten deutlich steigen, wenn auf jeder Produktseite deutlich eine Kontakt-Telefonnummer angeboten wird; ähnlich wirksam sind auch Chat und E-Mail.
  4. Zeigen Sie wirklich „Gesicht“. Zeigen Sie sich als Inhaber, Geschäftsleitung oder Mitarbeiter tatsächlich mit Gesicht. Wer neben der bloßen Namensnennung auch noch Bilder seiner Mitarbeiter ins Web stellt oder in Drucksachen veröffentlicht, der kann weitaus mehr Sympathien gewinnen.
  5. Sprechen Sie die Sprache Ihrer Kunden. Versuchen Sie bloß nicht fachchinesisch zu reden oder sich besonders „gewählt“ auszudrücken. Einfache, klare Sprache hilft, Barrieren abzubauen und macht Sie in den Augen der Leser noch sympathischer.
  6. Reden Sie nicht nur über Zahlen. Stellen Sie Ihr Unternehmen nicht nur anhand von Umsatzzahlen und Businessgrafiken dar. Ein Unternehmen kennt immer auch Geschichten. Von der Gründung, vom Einsatz Einzelner oder ganzer Teams, von Höhepunkten, aber auch Niederlagen. Erzählen Sie Ihre Unternehmensgeschichten und Sie werden menschlicher.
  7. Weniger Sex, mehr Gefühl. Das Vorurteil, dass Sex verkaufen würde, ist leider trotz zahlreicher Gegenbeweise noch nicht ausgerottet. Baby-Bilder sind Busen-Fotos allerdings weit überlegen. Der Geldbörsentest beweist, wie stark die emotionale Kraft dieser Bilder ist.
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