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Bon-Bon für Ihre Kunden: 11 Tipps, wie Sie Ihre Kassenzettel zu Werbeträgern machen

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Ist es nicht so? Wenn wir an Werbemaßnahmen denken, fallen uns als erstes immer Anzeigen, Plakate oder gar TV-Spots ein. An das Naheliegende denken wir oft ganz zuletzt. In den Vereinigten Staaten ist es das anders. Hier sind beinah alle Werbemöglichkeiten ausgetestet und genutzt - auch die ganz alltäglichen, die wir manchmal kaum beachten. Selbst so etwas Unscheinbares wie der Kassenzettel wird dort zum Werbeträger, Gutschein oder Dialoginstrument. Mit großem Erfolg: Denn ein Kassenbon kann Werbebotschaften tausend- bis hunderttausendfach übermitteln und sogar für neue Umsätze sorgen.

So machen Sie Ihren Kassenzettel zum Werbeträger

1. Schrift und Farbe.
Prüfen Sie, welche Möglichkeiten der Schriftgestaltung Ihr Drucker hergibt. Viele sehen das nur unter praktischen Gesichtspunkten: Ist die Schrift klein und passt viel auf den Zettel, dann hält die Rolle länger. Aber vergessen Sie nicht: ältere Menschen und viele mit Sehschwäche haben Mühe, Kleingedrucktes zu entziffern. Durch Schriftgestaltung haben Sie die Chance, einen Kassenzettel zu schaffen, der sich wohltuend von der Masse kaum entzifferbarer Bons abhebt.

2. Logo.
Verzichten Sie nicht darauf, Ihren Namen und Ihr Logo groß auf dem Kassenbon abzudrucken. Lassen Sie Ihr Logo von einem Grafiker so bearbeiten, dass es auch per Thermodrucker gut dargestellt werden kann. Dabei müssen Sie nicht vollflächige Formen drucken - eine Umrissgestaltung genügt!

3. Warengruppen.
Amerikanische Supermärkte machen es vor: Sie sortieren Artikel auf dem Kassenbon - und zwar nicht in der Reihenfolge des Scannens, sondern nach Warengruppen. Das ist ein hervorragender Service für Menschen, die ein Haushaltsbuch führen und damit erkennen können, wie viel Ausgaben Sie etwa für Reinigungsmittel, Wein und Getränke, Obst und Gemüse haben. Sollte Ihr Kassensystem eine derartige Struktur ermöglichen, überlegen Sie, welche sinnvollen Warengruppen Sie bilden können.

4. Produktbeschreibung.
Neulich - Weihnachteinkauf bei einem der Top-Käseläden Deutschlands, beim Meister-Affineur Waltmann in Erlangen. Noch während der Auswahl im Laden befiel mich die Sorge, bereits zuhause die ganzen französischen Käsebezeichnungen vergessen zu haben. Clever dann der Kassenbon: Nicht nur das alle Käsesorten mit vollständigen Namen erfasst wurden. Nein, auch wichtige Produktinformationen waren dabei, etwa: auf Heu gereift, 6 Monate alt, aus den Pyrenäen, aus einem Benediktinerkloster. So macht selbst der Kassenbon noch Appetit - und ich konnte zuhause Auskunft geben wie ein Käsekenner. Übrigens: Durch Produktschulung erhöhen Profis wie der Käseaffineur Waltmann natürlich auch die Umsätze, denn Kenner kaufen einfach mehr.

5. Terminhinweise.
Gibt es Sonderverkäufe oder gar Veranstaltungen bei Ihnen? Dann werben Sie auf dem Kassenbon damit. Es ist der beste Weg, viele Menschen auf diese Weise zu erreichen und vermutlich der preiswerteste. Auch geänderte Öffnungszeiten oder Urlaube dürfen Sie auf diese Weise Ihren Kunden mitteilen.

6. Coupons und Gutscheine.
Ja, der Kassenbon ist ein hervorragender Coupon. Viele Kassensysteme ermöglichen es, auf den Einkaufsumsatz bezogene Rabatte auszudrucken. So können Sie beispielsweise Punkte für jeden getätigten Umsatzeuro angeben. Oder Sie drucken den Text „5 Euro Gutschein für Ihren nächsten Einkauf. Bitte diesen Kassenzettel vorlegen.“ auf den Bon auf.

7. Gewinnspiel.
Ein Kassenbon ermöglicht die Veranstaltung aller möglichen Gewinnspiele. So können Sie auf einen Kassenbon Gewinnnummern ebenso aufdrucken wie Rätselfragen. Wer Gewinnspiele etwa zur Adressgewinnung betreibt, kann auch drei Leerzeilen für die Adressangaben des Kunden eindrucken und zur Rückgabe im Shop auffordern. Lassen Sie genügend Platz, damit dieser Abschnitt vom Kassenbon getrennt und in einer Box in Ihrem Laden eingeworfen werden kann.

8. Produktempfehlungen.
Bleiben wir beim Käseladen. Warum geben Sie auf dem Kassenbon nicht die zur eingekauften Käseauswahl passenden Weinempfehlungen? Der Vorteil: Sie machen so auf andere, den Einkauf ergänzende Bereiche Ihres Warenangebotes aufmerksam.

9. Servicetipps.
Wie trinkt man dies, wie kocht man das ... wie pflegt man ...? Geben Sie zu den Einkäufen des Kunden passende Servicetipps! Sie werden staunen wie sich die Wahrnehmung Ihrer Servicekompetenz im Auge Ihres Kunden verbessert. Preiswerter können Sie Ihre Servicekompetenz nicht stärken!

10. Verknüpfungen und Cross Advertising.
Natürlich eignet sich der Kassenbon auch für Hinweise auf weitergehende Informationsangebote Ihres Hauses. Keine Frage: die Websiteadresse muss drauf, wenn Sie einen Onlineshop betreiben oder wenn den Kunden wichtige Produkthinweise im Internet erwarten. Nutzen Sie den Kassenbon als Anknüpfungselement für eine vertiefte Kundenbeziehung. Wie oft hätte ich mir bei elektronischen Geräten zum Beispiel schon gewünscht, der Händler hätte mir eine Bedienungsanleitung im Internet bereits nach dem Einkauf empfohlen. So muss man sich Know-how immer selbst er-googeln.

11. Umtauschinformationen.
Hier können Sie sich ganz besonders kundenfreundlich geben. Sagen Sie dem Kunden wie und zu welchen Bedingungen der Umtausch funktioniert. Sie erleichtern ihm die Arbeit und ersparen Ihrem Personal zeitraubende Anfragen.

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