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Werben mit Paketbeilagen: So gelangt Ihre Werbung treffsicher ins Ziel

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Urheber: Narong Jongsirikul | Fotolia

Von Bernd Röthlingshöfer,

Es war wohl der Versandhandelsriese Amazon, der einer einfachen, aber höchst wirkungsvollen Werbeform in Deutschland zum Durchbruch verholfen hat. Da lagen plötzlich einer Buchbestellung kleine bunte Karten bei, die für Online-Druckereien, Weinversender oder Reiseportale warben. Inzwischen können Sie für diesen Werbeweg eine Vielzahl von Versandhändlern nutzen. Geringe Streuverluste, hohe Aufmerksamkeitswerte und tolle Erfolgsergebnisse sprechen für die boomende Werbeform.

So konzipieren und gestalten Sie Ihre Paketbeilagenwerbung

1. Welches ist der richtige Werbepartner?
Der erste Schritt zum Erfolg beginnt mit der Auswahl des richtigen Versandpartners, also des Unternehmens, über dessen Pakete Sie Ihre Werbung streuen wollen. Denn nur so steuern Sie, an welche Zielgruppen Ihre Werbung verteilt wird.

Möchten Sie zum Beispiel Besteller bei Versandapotheken, Tierbesitzer, Bücherfreunde, junge Eltern, Weinliebhaber oder Kunstsammler erreichen?
Dann verteilen Sie künftig Ihre Werbung gezielt über die entsprechenden Versandhändler.

Doch wie finden Sie diese?
Dazu müssen Sie die Unternehmen nicht direkt ansprechen – sondern sich an eines der Unternehmen wenden, die Paketbeilagenwerbung vermitteln und Ihnen die Werbemöglichkeiten aufzeigen.

2. Hier finden Sie die geeigneten Werbepartner
Kontakte zwischen Werbetreibenden und den entsprechenden Unternehmen, die Pakete versenden, stellen zahlreiche darauf spezialisierte Unternehmen her.
Darunter sind Media-Agenturen wie z. B. MediaHouse, Full-Service-Dienstleister wie die Dialoghaus Agentur oder Online-Vermittlungsportale und Netzwerke wie DiMaBay ( www.dima bay.de ) oder Paketplus. Geben Sie ihnen an, welche Zielgruppe Sie erreichen und in welchen Branchen Sie Ihre Werbung streuen wollen.

Was kostet Paketbeilagenwerbung?

Die Kosten für Paketbeilagen teilen sich auf in:

  • Konzept, Text und Gestaltungskosten: ca. 250–800 €
  • Druckkosten: ca. 100–300 € per Tausend
  • Streukosten, TKP (Tausend-Kontakte- Preis): ca. 100–200 €

Die Streukosten für Paketbeilagenwerbung hängen von den folgenden 3 Faktoren ab:

  1. Anbieter/Werbepartner: Je größer die Reputation des Anbieters ist, desto höher ist auch der Preis.
  2. Menge der Beilage: Bei größeren Mengen sinken die TKP-Preise.
  3. Gewicht und Format der Beilage: Größere Formate und höheres Gewicht kosten meist mehr.

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Achtung: Neben der Abrechnung der Beilagenwerbung nach Tausend-Kontakte-Preisen haben Sie bei einigen Anbietern auch die Möglichkeit, eine erfolgsabhängige Vergütung zu wählen oder Tauschgeschäfte vorzuschlagen. Bei der erfolgsabhängigen Vergütung zahlen Sie nur für jeden tatsächlich eingelösten Gutschein. Wenn Sie selbst Versender sind, bieten Sie einigen Anbietern auch Tauschgeschäfte an. Sie nehmen Fremdbeilagen in Ihre Pakete auf und streuen im Gegenzug Ihre Beilagen bei Kunden dieser Anbieter.

Spartipp für Versandhändler: Geld verdienen mit Beilagen

Sind Sie im Versandhandel tätig und versenden Sie mehr als 5.000 Pakete monatlich?
Dann können Sie Ihre Versandkosten um jährlich 7.200 € reduzieren, wenn Sie 3 Fremdbeilagen in Ihre Pakete aufnehmen. Anbieter DiMaBay zahlt z. B. 4 Cent pro versendeter Beilage als Vergütung.

So sparen Sie bei der Paketbeilagenwerbung

Spartipp 1: Verzichten Sie auf Exklusivstreuung.
Exklusivstreuung Ihrer Werbung (Sie stellen die einzige Werbebeilage im Paket) ist nicht unbedingt erforderlich. Meist sind nicht mehr als 3 Werbebeilagen pro Paket enthalten – das ist absolut akzeptabel, ohne dass Sie Wirkungsverluste Ihrer Werbung befürchten müssen.

Spartipp 2: Nutzen Sie einen Doppel- Flyer.
Einige Direktwerbeunternehmen vermitteln auch Partnerwerbung – dann teilen sich zwei Werbetreibende eine Paketbeilage (Vorder-/Rückseite). Das reduziert die Kosten um nahezu 50 %.

Spartipp 3: Nehmen Sie an Gutscheinheften teil.
Manchmal werden von Direktwerbeunternehmen auch Gutscheinhefte angeboten – hier teilen sich dann mehrere Werbetreibende die Beilage. Der Empfänger erhält eine Art Gutscheinheft. Bei etwas geringeren Aufmerksamkeitswerten für Ihre Werbung können Sie die Kosten gegenüber der Einzelschaltung um rund 80 % senken.

Gutscheine sind die beliebteste Beilagenform

Auspacken macht immer Spaß. Und die Tatsache, dass neben der eigentlich bestellten Ware nun auch Gutscheine im Paket liegen, kommt bei den Empfängern ebenfalls gut an. In einer Erhebung gaben 85 % der Empfängeran, Gutscheine für nützlich oder sogar sehr nützlich zu halten. Ja, manche Menschen sind geradezu Gutscheinsammler.

Tops und Flops bei der Gestaltung

Auch Gutscheine sind keine Selbstläufer. Anbieter Affiliprint hat die Erfolgsfaktoren ermittelt und herausgefunden, dass harte und weiche Faktoren wichtig sind.

Zu den harten Faktoren zählen:

  • Rabatthöhe oder Gutscheinwert
  • Mindestbestellwert
  • Zahlungsmöglichkeiten
  • Gutscheinbedingungen

Zu den weichen Faktoren gehören:

  • emotionale Ansprache
  • Bildmotive
  • Image des Anbieters
  • Gütesiegel
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