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Heutzutage ist Online Marketing in vollem Gange und gewinnt immer weiter an neuen Kommunikations- und Verbreitungsmöglichkeiten. Dabei sollte sich...

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Erfolgreich und gesetzeskonform werben per Newsletter

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Der Bundesverband des deutschen Versandhandels (bvh) hat 2013 bei 100 Online- und Versandhändlern eine Umfrage bezüglich ihrer Online-Werbung durchgeführt. 97 Prozent dieser Händler wollen in der Zukunft gleich viel oder mehr in das Internet-Marketing investieren.

Möglich ist die Werbung auf Firmenportalen, die Profile von Unternehmen präsentieren. Eine weitere Möglichkeit bietet die Gestaltung eines Auftritts in sozialen Netzwerken. Hinsichtlich der Effizienz von Online-Marketing jedoch sprachen sich die Teilnehmer für die Werbung per Mail aus. In diesem Artikel zeigen wir neben Vorteilen des E-Mail-Marketings, was Sie beim Aufbau beachten sollten und welche gesetzlichen Vorgaben Sie einhalten müssen.

Das Verfassen eines erfolgreichen Newsletters

  • Es ist für Kunden attraktiver, HTML-Newsletter zu erhalten, darin können beispielsweise Grafiken eingefügt werden. Newsletter sollte man im Multipart-Format versenden. Der Werbebrief wird dabei in HTML und in Textform verschickt. So stellen Sie sicher, dass auch Kunden, welche HTML nicht empfangen, die Nachricht lesen können.
  • Ein sinnvoller Aufbau eines Newsletters besteht von oben nach unten aus folgenden Teilen
    • Header (Briefkopf)
    • Editorial (Einleitung des Herausgebers)
    • Content (eigentlicher Inhalt)
    • Footer (Schluss des Briefs)
  • Der Header sollte das Logo der Firma, die Überschrift und die Ausgabenummer des Newsletters enthalten. Durch ein gleichbleibendes Aussehen und die Bezugnahme auf das Corporate Design eines Betriebs steigt beim Empfänger der Wiedererkennungswert. Es ist sinnvoll, gleich zu Beginn Textfragmente des Inhalts zu platzieren, anstatt einen weiteren Link für mobile Endgeräte. Die Inhaltsfragmente werden nämlich dann zum Beispiel als eine Art Inhaltsvorschau auf Smartphones angezeigt, was angenehmer für den Empfänger ist.
  • Das Editorial beginnt man soweit möglich mit einer persönlichen Anrede des Kunden. Es sollte eine Unterschrift des Herausgebers beinhalten.
  • Ein Inhaltsverzeichnis im Newsletter ist nicht empfehlenswert. Häufig werden anchor links nicht unterstützt. Beim eigentlichen Inhalt eignen sich etwa Teaser, die die Kunden veranlassen, genauer auf der Webseite nachzulesen. Es ist im Format HTML möglich, Grafiken oder kleinere Videoclips einzubauen. Größere Überschriften gliedern den Text für den Leser übersichtlich.
  • Niemals sollte der sogenannte Footer unterschätzt werden. Neben Links zu den Auftritten der Firma in sozialen Netzwerken und Weiterempfehlungslinks müssen aus rechtlichen Gründen Impressum und eine Möglichkeit zur Abbestellung in jedem Newsletter enthalten sein.
  • Beim Versenden von Mails an mehrere Empfänger dürfen nicht alle Adressen im CC-Feld eingefügt werden. Erstens dürfen die Adressen aus Gründen des Datenschutzes nicht für alle sichtbar sein. Zweitens besteht sonst die Gefahr, dass jemand „Allen antworten“ klickt und dies dann eine neuerliche, ungewollte Rundmail zur Folge hat. Bei der professionellen Gestaltung Ihres E-Mail-Marketings hilft Ihnen beispielsweise der Online-Anbieter Xqueue .

Rechtliche Bestimmungen

E-Mail-Marketing birgt einige Vorteile. Es ist günstiger, als Printwerbung zu verschicken. Deshalb ist es auch schneller als Werbepost. Dies ermöglicht der Firma mehr Planungsflexibilität. Der Erfolg ist leichter messbar und die Gestaltung kann durch Textbausteine individuell auf eine Zielgruppe oder eine Person zugeschnitten werden, was die Zustimmung zum Newsletter beim Kunden erhöht.

Trotz dieser offensichtlichen Vorzüge anderen Formen der Werbung gegenüber ist es unabdingbar, gesetzliche Regelungen zu beachten. Diese wurden aufgrund des hohen Aufkommens an Spam-Mails eingeführt.

Da der Empfänger ausdrücklich in den Erhalt der Werbung einwilligen muss, empfiehlt es sich, das Double-Opt-In-Verfahren anzuwenden. Der Kunde fordert selbst den Newsletter an, bekommt hierauf einen Link geschickt, den er wieder anklickt, was erst seinen Wunsch offiziell deutlich macht.

Nicht zulässig sind früher verwendete, vorher abgehakte Kästchen zur Bestellung des Newsletter. Diese werden nicht als aktive Zustimmung gewertet, welche aber gesetzlich vorgeschrieben ist.

Last but not least ist zu beachten, dass der Versender keinerlei Verschleierung seiner Identität vornehmen darf. Zudem muss er den Kunden in jeder Mail auf dessen Widerspruchsrecht hinweisen. Rechtsgrundlage ist beispielsweise Paragraf 7 des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) .

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