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Diese Designtrends im Printbereich dürfen Sie nicht verpassen

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Flyer, Design
Urheber: Petr Vaclavek | Fotolia

Von Marion Steinbach,

Print ist noch lange nicht tot, sondern vielmehr eine wunderbare und unverzichtbare Ergänzung zu Ihren Onlineauftritten. Aber was ist gerade an Papier, Schriften oder Designs angesagt, um mit Print in der Öffentlichkeitsarbeit wirklich zu punkten? Wir haben für Sie bei Eva Rott von „Emaro Design“ nachgefragt.

Ob Mitarbeiter- oder Kundenmagazine, Flyer, Imagebroschüren oder einfach nur eine Visitenkarte: Die Unternehmenskommunikation nutzt immer noch viele Printprodukte, um Kunden anzusprechen. Die Frage ist nur: Muss allein der Inhalt überzeugen oder benötigt das Printprodukt auch ein modernes Design, trendige Schriften, ein spezielles Material, um wahrgenommen zu werden?

Eva Rott beschäftigt sich in ihrer Kreativagentur „Emaro Design“ (www. emaro-design.de) genau mit diesen Fragen und hat für uns die aktuellen Trends im Printbereich aufgespürt. Ihre Agentur unterstützt vor allem mittelständische Firmen und lokale Geschäfte, die sich ein frisches bzw. neues Markenprofil geben möchten.

Trend 1: Qualität statt Masse

Unternehmen, die sich bei größeren Projekten wie Geschäftsberichten, Broschüren oder Katalogen für Printprodukte entscheiden, möchten aus der Menge der Mitbewerber herausstechen. Die Möglichkeiten hierzu: ein spezielles Material wie besondere Papiervarianten oder Folien, der Druck mit ausgefallenen Sonderfarben, Prägungen und anderen Veredelungen oder ein ausgefallenes, hochwertiges Design.

Faustregel: Je hochwertiger und hochpreisiger das Produkt ist, desto exklusiver muss auch das Printerzeugnis dazu sein. Das gilt für die Qualität der Produktion genauso wie für das Design. Der Kunde erkennt die hochpreisige Gestaltung und überträgt diese Qualität auf die Marke.

Wichtig ist auch, dass die Printprodukte immer noch die Markenphilosophie des Unternehmens widerspiegeln. Ein Traditionsunternehmen, das bisher eine zurückhaltende Farbpalette für das Corporate Design gewählt hat, kann nicht plötzlich mit poppigen Neonfarben auf sich aufmerksam machen. Hier muss der Wandel von der Tradition zur Moderne subtil und schrittweise erfolgen.

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Trend 2: Retrodesign

In der Typografie sind aktuell rückwärts- orientierte, aber dennoch modern gestaltete Layouts angesagt, die zeitlos lässig sind, wie


  • Handlettering, also handgezeichnete, schwungvolle Schriften, die an die 50er-Jahre erinnern,

  • Type cropping, das Beschneiden von großen Lettern, und

  • Monolines, das sind Schriften, die aus einem schwungvollen Zug zu bestehen scheinen.

Die Schriften ermöglichen es dem Grafikdesigner, wieder handwerklich zu arbeiten – mit Stift und Papier. Der Computer wird erst im 2. Schritt eingesetzt. So skizziert Ihnen der Grafiker seine Ideen auf Papier und überträgt sie nach Absprache auf den Computer. Das Endprodukt Print wirkt durch Naturpapier, Veredelungen wie Lasercut (Laserstanzung auf Papier, filigrane Strukturen wie Scherenschnitte) oder eine besondere Bindung wie handgefertigt.

Sie können z. B. Ihre Unternehmensbroschüre selbst veredeln, indem Sie durch jede ein Seidenband ziehen. Gerade im Bereich der Gastronomie und Hotellerie sieht man die Tendenz zu handwerklich gemachten und auffälligen Printerzeugnissen, die zudem nachhaltig hergestellt wurden. Das bedeutet: umweltfreundlich produziertes Papier und klimaneutraler Öko-Druck mit biologisch abbaubaren Farben, die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren.

Der Aufwand lohnt sich: Der Leser studiert die auffälligen Printprodukte länger, hält sie durch die spezielle Haptik gerne in der Hand und bewahrt sie als Andenken auf. Dieser Trend zu nachhaltig Schönem und Speziellem wird sich in den nächsten Jahren noch verstärken.

Trend 3: Reduziertes Design – Vorbild Web


Im Kontrast zu den Retrodesigns steht der eigentlich immerwährende Trend zum reduzierten Design. Fürs Web hat sich das Flatdesign absolut durchgesetzt und weiterentwickelt. Das bedeutet, der Webdesigner verzichtet auf Schlagschatten, also 3-dimensionale Elemente, und kehrt zurück zu funktionaler, einfacher Optik und Textur.

Beliebt sind derzeit viel Weißraum, große Bilder und zum Teil überdimensional wirkende Schriften. Das ist vor allem dem Responsive Design geschuldet, um dem mobilen User einen augenfreundlichen Blick auf Webseiten zu ermöglichen. Dieser Trend überträgt sich derzeit auch auf Print. Gerade beim Design für Mode- und Lifestyle-Marken wird stark reduziert, die Schwerpunkte liegen auf der außergewöhnlichen Bildsprache, auf wenig Text und klarer Typografie.

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