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Erfolg auf Pinterest: Tipps und Praxisbeispiele

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Pinterest ist ein neues Social Network, das rasant wächst und erstmals auch Perspektiven auf einen kommerziellen Nutzwert verspricht. Denn Pinterest ist eine Social- Media-Seite, die vor allem über die Visualisierung von Waren und allen möglichen hübschen und weniger hübschen Dingen besteht – an so genannten Pinboards.

Erste Zahlen belegen, dass Nutzer von Pinterest auffällig kaufaffiner im Netz agieren als ein durchschnittlicher Facebook-Nutzer. Schon jetzt folgen laut einer Untersuchung von Shop.org Pinterest-Nutzer häufiger Marken (durchschnittlich 9,3 %), als das bei Twitter- (8,5 %) und Facebook- Nutzern (6,9 %) der Fall ist. Einige Unternehmensbeispiele, die Ihnen zeigen, wie Sie selbst mit Pinterest erfolgreich sein könnten:
IKEA: Das schwedische DIY-Möbelhaus engagiert sich bereits intensiv auf Pinterest und hat 15 Pinboards (Alben) eingestellt. Auffällig sind die großen Bilder, mit denen IKEA arbeitet. Sie sollen natürlich Kaufanreize setzen und die Fantasie der Betrachter wecken („Das würde bei mir auch gut passen“). Daneben lässt IKEA kleine Gewinnspiele auf Pinterest stattfinden. Einige (aber nicht alle) Pinboards liefern auch Preisangaben. IKEA nutzt Pinterest momentan sehr erfolgreich als Erweiterung seiner nach wie vor beliebten Kataloge.
Das „True-Blue“-Board zeigt IKEAs Ergebnisse seines Indien-Ausflugs. Das Möbelhaus für jedermann propagiert in Großbritannien gerade Möbel und Accessoires in indischer Anmutung. Blau ist dabei die zentrale Farbnote. IKEA ist für dieses Projekt mehrere Kooperationen mit indischen Unternehmen eingegangen.
Nike Football: Dass selbst Weltunternehmen Pinterest bislang noch nicht aktiv fürs Marketing nutzen, zeigt das Beispiel von Nike Football. Bislang gibt es 3 lausige Pinboards die noch nicht einmal mit Inhalten gefüllt sind, dafür gibt es immerhin bereits 121 Follower, die von dem peinlichen Nike-Auftritt jedoch kaum begeistert sein werden.
Die gleiche Trostlosigkeit herrscht bei einem nach wie vor zeitgeistigen Label wie Abercrombie & Fitch. Auch hier wird Markenkredit verspielt, denn es gibt zwar 2 Pinterest- Accounts, aber lediglich 3 Bilder, eine Baustelle der Ratlosigkeit, die zeigt, wie schwer sich Marken nach wie vor mit der sozialen Internetkommunikation tun.

Pinterest Erfolgsbeispiel Sony

Wir haben uns durch eine ganze Menge ähnlich öder Pinterest-Auftritte gesurft. Schließlich landeten wir bei Sony, dem japanischen Elektronikkonzern, der in den vergangenen Jahren sicherlich zu den Verlierern des Social-Media-Hypes gehörte.
Und Sony zeigte, dass es bereit ist, von Social Media und der eigenen Community zu lernen: Sony hat Pinterest gleich ernst genommen und seine Mitarbeiter nach ihren Erwartungen befragt. Vor allem hat der Elektronikriese sorgfältig untersuchen lassen, welche Pins (Bilder-Posts) bereits über Sony im Umlauf waren.
Die ersten Zahlen bestätigen die Strategie der Japaner:

  • Mehr als 3.500 Follower sprechen dafür, dass Sony nach wie vor auch die Avantgarde erreicht, ebenso 1.200 Likes, die für Sony-Pins abgegeben wurden. Mehr als 2.500 Pins wurden von Nutzern von der Sony-Webseite gemacht, ein Zeichen dafür, dass man Sony für chic und angesagt hält.
  • Der Pinterest-Auftritt von Sony hat nach Unternehmensangaben in kurzer Zeit zu einer 800-%-Steigerung des Traffics von Pinterest zur Sony-Webseite geführt. Der Traffic von Pinterest auf Sony.com ist 2,5-mal so hoch wie der von Twitter auf Sony.com. Und: Obwohl Pinterest noch nicht lange auf dem Social-Media-Markt unterwegs ist, wird der Pinterest-Button auf der Sony-Hauptseite 10-mal häufiger geklickt als der Twitter-Button.

Marketing-Trends: To-do-Liste Pinterest

Starten Sie auf jeden Fall mit einem Soft-Launch: Beobachten Sie aufmerksam, was an Postings zu Ihrem Unternehmen bereits im Umlauf ist. Versuchen Sie, sich darauf einzuschwingen oder gegebenenfalls ein negatives Image zu korrigieren. Machen Sie sich bei jedem Schritt klar, dass Sie sich innerhalb eines sozialen Mediums bewegen, in dem Sie keine Botschaften loswerden, sondern Attraktivität ausstrahlen sollen.
Mehrere Untersuchungen, die zurzeit viel Presseöffentlichkeit um Pinterest erzeugen, liegen bei einem Thema stets auf gleicher Linie: Pinterest ist das Sozialmedium, das schon jetzt die mit Abstand stärkste Marken- und Kaufaffinität entwickelt. Das sollte Sie nicht dazu hinreißen, sofort Hardselling zu betreiben.
Aber auf keiner anderen Plattform ist die Kaufneigung so stark wie auf Pinterest. Gehen Sie also durchaus mit der Motivation an Pinterest heran, das Medium als Abverkaufsmöglichkeit zu gestalten. Die beliebtesten Pinterest-Pins bei Sony waren die Kauf-Pins.
Social Commerce wird kommen – und damit Pinterest: Die Idee, via Pinterest neue, jüngere Kunden mit Angeboten zu erreichen, die Sie bislang ausschließlich über Kataloge erreicht haben, erscheint uns im ersten Schritt der klügste Weg, mit Pinterest Fühlung aufzunehmen.
E Commerce wird sich in den nächsten 3 bis 5 Jahren stark als Social Commerce ausformen. Pinterest bietet für diese Trendentwicklung heute schon eine gute Plattform. In den USA ist Pinterest bereits das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk (akutell 17 Mio. User).

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