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Future Markets 2020: 3 Schlüsseltrends, warum Bildung zum wichtigsten Markt des 21. Jahrhunderts werden könnte

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Von coupling-media,

Das Bildungsthema ist so präsent wie lange nicht mehr und füllt ganze Hörsäle mit protestierenden Studenten. Anfang Dezember 2009 hat die neue Regierung verabschiedet, dass die Ausgaben für Bildung und Forschung bis 2013 um insgesamt 12 Milliarden Euro steigen sollen.

Bis 2015 sollen die Ausgaben einen Anteil von 10 % am BIP haben. Doch nicht nur die öffentliche Hand und die Studierenden machen sich Gedanken über die Zukunft der Bildung - das Thema eröffnet gerade neue Nebenschauplätze, die künftig an Bedeutung elementar hinzugewinnen. Denn: Wissenssysteme werden immer dezentraler. Man benötigt keinen Doktortitel mehr, um sich als Knowhow- Träger einen Namen zu machen. Das Internet ist das wichtigste Leitmedium des Jahrhunderts, es schafft die Infrastruktur für eine Ökonomie des Wissens. Arbeit ist künftig Wissens- und Kreativarbeit, die neue Kultur eine Hochbildungskultur, denn Wissen generiert künftig Einkommen. Würden die wissensbasierten Sektoren ihre Wertschöpfung um 10 % steigern, wüchse die gesamte deutsche Wirtschaft um 2,1 % - das hat das Hamburgische Weltwirtschafts-Institut herausgefunden. 3 Thesen, wie Bildung die Märkte der Zukunft prägen wird:

1. Bildung wird im 21. Jahrhundert radikal vergemeinschaftet: Vom Lehrer-Halbgott zum Podcampus

Wissensgenerierung findet künftig in der digitalen Gemeinschaft statt. Jeder kann mitreden, unabhängig vom Bildungs- und Berufsstand. Soziale Netzwerke wie Xing, Twitter und Facebook entwickeln sich gerade zu Ideentausch-Plattformen, zu denen Google dann die ausführlichen Informationen liefert. Die digitale Netzwerkkultur macht einen autoritär-allwissenden Lehrer-Halbgott im Klassenzimmer überflüssig. Lernen wird kreativ, wenn es kollaborativ und kollektiv organisiert ist, wenn der Lernende auch gleichzeitig Lehrender sein kann. Die Firma Apex Learning hat ein Modell für dezentrales, kollaboratives Lernen entwickelt (www. apexlearning.com). Und auch die Florida Virtual School (www.flvs.net) zählt zu den Vorreitern einer neuen Unterrichtskultur, die gerade eben eine strategische Partnerschaft mit Giunti Labs, einem führenden globalen Anbieter von Online-Lernprogrammen, eingegangen ist. Gemeinsam wollen sie ein „Learning Content Management System“ entwickeln, das einen umfassenden Datenpool an Lerneinheiten intelligent zusammenfassen soll. In Deutschland prosperieren derweil die Informations- und Lern-Blogs. Ein Beispiel dafür ist Podcampus, eine Podcast-Plattform für Beiträge aus Wissenschaft und Forschung. Vorlesungen und Einzelveranstaltungen werden aufgezeichnet und als Audio- und Videodateien veröffentlicht. Ebenso gibt es eigens für Podcampus produzierte Bildungsbeiträge. Produzenten sind Hochschulen sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen aus ganz Deutschland (www.podcampus. de).

2. Lebenslanges Lernen wird zum Lebensbegleiter auch jenseits der beruflichen Weiterqualifikation: Von der brotlosen Kunst zum Zukunftsmarkt

Noch nie war die Kultur- und Kreativwirtschaft so erfolgreich wie heute: Die Branche erzielte im Jahr 2008 eine Bruttowertschöpfung von 63 Milliarden Euro und einen Umsatz von 132 Milliarden Euro. Rund 238.000 Unternehmen mit knapp 1 Million Erwerbstätigen sind in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. Die Quote der Selbstständigen ist mit 28 % außergewöhnlich hoch. Die Menschen sind auf der Suche nach Identität, Geschichten und Sinn, sodass ausgerechnet die klassischen Bildungseinrichtungen wie Museen und Theater ungewöhnlichen Zulauf haben. Für die Eröffnung des Neuen Museums Berlin im Oktober 2009 fanden sich die ersten Besucher schon 3 Stunden vor Museumsöffnung ein, um in die Ausstellung reinzukommen. Und auch seit der Neueröffnung reißt der Strom nicht ab: Durchschnittlich besichtigen täglich 4.000 Besucher u. a. das wohl bekannteste Stück, die Nofretete, ebenso wie das von Stararchitekt David Chipperfield sanierte Gebäude selbst. Bildung funktioniert heute - gerade aufgrund der Digitalisierung - auch wieder als Erlebnis vor Ort, als Konzert, als Event, als Freizeitgestaltung. Bildungs- und Abenteuerreisen sind gefragt. Dass die Destination beim Bildungsurlaub dabei immer weiter in den Hintergrund rückt, davon zeugt der Erfolg der Burg Fürsteneck in Eiterfeld (Hessen). Das Bildungskonzept der Akademie für berufliche und musisch-kulturelle Weiterbildung fokussiert sich auf eine ganzheitliche Verbindung von beruflicher Qualifizierung, Persönlichkeitsentwicklung, Werteorientierung und kultureller Beteiligung (www. burg-fuersteneck.de).

3. Bildung wird zum Exportgut: Von der Volksbildung zum globalen Kompetenzmarkt

Bildung etabliert sich gerade weltweit als nachgefragter Rohstoff. Immer mehr deutsche Hochschulen, Berufsschulen und Trainer wollen auf dem Weltmarkt des Wissens mitmischen. In vielen Ländern sind Ausbildung und Studiengänge „Made in Germany“ begehrt. Die Nachfrage nach guter Ausbildung insbesondere in den Schwellenländern könnte zum nächsten deutschen Exportschlager werden. Zu diesem Ergebnis kommt auch die Studie „Trendbarometer 2009 Exportbranche Aus- und Weiterbildung“ des F.A.Z.-Instituts im Auftrag von iMOVE, einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (http://is.gd/50vtK). Vor allem der gute Ruf des dualen Ausbildungssystems sei häufige Ursache für Unternehmensanfragen aus dem Ausland und eröffne deutschen Bildungsanbietern dort Marktchancen. Insgesamt, so die Expertenschätzung, ist der Bildungsexport insbesondere nach Asien und Osteuropa Gewinn versprechend. Die Team Connex AG begleitet Großkonzerne wie Siemens, Nestlé und Coca-Cola in der Ausbildung von Führungskräften und betreut heute fast 18 % der Top-Unternehmen in Europa (www. teamconnex.com). Der internationale Umsatz hat sich von Anfang an jedes Jahr mehr als verdoppelt, der Anteil der ausländischen Aktivitäten am Gesamtgeschäft beträgt mehr als ein Drittel. Auch TÜV Süd ist seit 10 Jahren im internationalen Weiterbildungsgeschäft erfolgreich. TÜV Süd begleitet seine deutschen Kunden ins Ausland und übernimmt dort die Schulung ausländischer Fachkräfte bei der Produktion nach deutschen Normen und Sicherheitsstandards. Durch die Internationalisierung hat TÜV Süd eine Umsatzsteigerung im Ausbildungsbereich von 50 % erzielt (www.tuev-sued.de).

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