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Gastro-Trends 2020: Die wichtigsten Trends für die Außer-Haus- und HoReCa-Märkte

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Von dgx,

Von Functional Food zu glücklich machenden Gerichten und von Fast-Good- Food zu 100 % selbst hergestellten Speisen: Die Gastronomie erlebt momentan einen rapiden Entwicklungs- und Veränderungsprozess. Denn in Zeiten, in denen seltener in Hotels, Restaurants und Cafés (HoReCa) gegessen wird, sind die Außer-Haus-Märkte besonders herausgefordert, die Konsumenten wieder für sich zu gewinnen. Wichtige Erfolgsfaktoren in Zukunft: Sicherheit, Komfort und das positiv-emotionale Erlebnis.

1. Casual Comfort Food: Die Invasion der Außer-Haus- Märkte ins private Wohnzimmer
Schon vor der Wirtschaftskrise entdeckten die Kunden die eigene Küche und den Wohnzimmertisch als Event-Räume wieder. Eine Entwicklung, die künftig nicht ab-, sondern zunimmt. Während die Steakhäuser in den USA 2008/2009 25 bis 30 % Verluste einfuhren, schnellte der Steak-Verkauf in den Supermärkten in die Höhe.
Indem aber das Bar- oder Restauranterlebnis im privaten Rahmen neu inszeniert wird, kann die Außer-Haus-Branche auch in Krisenzeiten gewinnen. Die Produkte müssen künftig direkt im Alltag der Konsumenten platziert werden.

  • In Japan entsteht gerade eine spannende neue Form der sozialen Trink-Kultur: Online-Nomikai-Partys. Die Teilnahme an den fest in der japanischen Tradition verankerten „Trinkgesellschaften“ Nomikai, bei denen es (häufig mit hohem Alkoholkonsum) vor allem um die Festigung beruflicher Beziehungen geht, sind wichtiger Bestandteil des Arbeitslebens.
  • Immer häufiger platzieren Restaurantmarken ihre Produkte im stationären Handel: In den USA haben Food-Ketten wie Burger King, P.F. Chang, Cheesecake Factory and TGIFriday’s längst den Weg in die Regale der Retailer gefunden. Während hierzulande etwa die Steakhouse-Kette Block House (www.block-house.de) ihr Sortiment von Carpaccio bis zur Baked Potatoe mit Sour Creme erfolgreich über die großen Supermärkte in den privaten Küchen etabliert, nutzt das beliebte japanische Restaurant Rokurinsha die japanischen Seven- Eleven-Stores als Kundenbindungs-Tool. Nicht nur geschmacklich unterscheiden sich die Ready-to-eat-Nudeln von den anderen Produkten, sondern auch optisch: Auf der Verpackung der Atsumori-Tsukemen-Nudeln ist kein Geringerer als der Restaurantbesitzer persönlich zu sehen, wie er mit dem Fahrrad Essen ausliefert.

Trendlearning: Bringen Sie den Berg zum Propheten: Die Kundengeneration der Zukunft - egal, ob Student oder Best Ager - is(s)t preisbewusst und genussaffin. Um sie langfristig zu binden, eignen sich Angebote, die Service und Erlebnis der Außer-Haus-Gastronomie in die Privatsphäre integrieren.
2. House Made Everything: Marke Eigenbau prägt die Gastronomie-Märkte der Zukunft
Transparenz und Herkunft bleiben nach wie vor sehr bedeutende Themen im Bereich der Food- und Gastro-Märkte. Während dabei bis dato vor allem der Gedanke der lückenlosen Rückverfolgbarkeit im Vordergrund stand, kommt nun ein glokal-exklusiver Gedanke hinzu, indem nicht nur auf lokale Lieferanten gesetzt, sondern selbst produziert wird.
Sei es Honig aus eigenen Bienenstöcken, die auf Dächern von Restaurants und Hotels stehen, oder Barkeeper, die von der Röstung der Kaffeebohne bis zur Limonade alles selbst übernehmen. Dieser Trend ist beim Konsumenten längst angekommen:

  • Das New Yorker Restaurant Roberta‘s in Bushwick/Brooklyn (www.robertaspizza.com), das schon immer auf lokale Gärtner und Bauern gesetzt hat, bietet Kurse an, in denen Konsumenten für 100 US-Dollar lernen, wie man Kaninchen und Hasen züchtet, schlachtet und weiterverarbeitet.
  • Die Idee hinter den Cook-, Eat- und Run-Kursen: den Business-Nomaden im Hochgeschwindigkeitsalltag selbst gemachte Alternativen zum Fastfood aufzeigen, die in 30 Minuten Mittagspause zubereitet und entweder vor Ort oder im Büro verzehrt werden können.

Trendlearning: Kreieren Sie mit einfachen Mitteln eine glokale Luxusklasse, in dem Sie auf Selbstangebautes und -produziertes setzen. Denn die Troika „Frische + lokal + hausgemacht“ gibt dem Kunden Sicherheit und eine Qualitätsgarantie.
3. Dr. Med. Freud(e): Mehr Zutaten für seelische Gesundheit und Wohlbefinden
Während in den letzten Jahren vor allem „schlechte“ Zutaten weggelassen wurden (von Transfettsäuren über Aromen bis zu Farbstoffen), geht es künftig darum, die Gerichte um positive Nahrungsmittel zu erweitern.
Es wird nicht ausreichen, nur mit Botschaften einen positiven Effekt zu simulieren. Die Konsumenten wünschen sich künftig spezifische Erfolge vom Genuss. Die nachgefragten Effekte der Speisezutaten reichen von Anti-Aging über Gewichtsreduktion bis hin zu Brain Health.

  • Neben Lebensmitteln für die physische Gesundheit werden auch Produkte fürs psychische Wohlbefinden stärker nachgefragt werden. Ein Beispiel: Auf den Philippinen hat 2009 das Restaurant „Van Gogh is bipolar“ eröffnet, das Glückshormone produzierende Speisen serviert. Die Gerichte können nach Gemütsverfassung ausgewählt werden und beinhalten Zutaten, die reich an Serotonin oder Dopamin sind.
  • Null-Kalorien-Produkte sind der Traum der übergewichtigen Gesellschaft. In Asien schon länger im Handel, erreicht die Diät-Pasta aus Yamswurzel „Shirataki“ nun auch die hiesige Gastronomie. Bereits im Winter 2009 bot MoschMosch (www.moschmosch.de) klassische japanische Nudelsuppen mit der Null-Kalorien-Nudel an.
  • Die neue Health-Claim-Verordnung schränkt in der EU sowie auch in den USA und anderen Industriestaaten künftig die Proklamierung von Gesundheitsversprechen der Lebensmittel stark ein. Grund für den japanischen Kaffeekonzern UCC (www.ucc.co.jp), sein neues, sich an 20- bis 40-jährige männliche Konsumenten richtendes zuckerfreies Dosenkaffee-Getränk „The Clear“ kostenlos in so genannten „MediaCure“-Pop-up-Kiosken zur Rushhour an U-Bahnsteigen zu promoten.

Trendlearning: Servieren Sie die Extra-Portion Gesundheit, Glück und Geist - mit Nachdruck und ohne den Kunden dabei über den Effekt zu täuschen. Wichtig sind dabei gerade für Speisekarten ehrliche und eingängige Titel bzw. Slogans.

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