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Geschäfte mit China: Diese 5 Märkte bieten exzellente Chancen

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Das Riesenreich China bietet westlichen Unternehmen hervorragende Chancen - wir vom „TrendScanner” stellen Ihnen heute 5 Bereiche vor, in denen ein Engagement lohnend ist:

1. Grünes Bauen

13 der 20 höchsten Wolkenkratzer, die derzeit rund um die Welt im Bau sind, entstehen in China.

Zwei Beispiele: Im zentralchinesischen Changsha soll in nur drei Monaten ein Büroturm mit 838 Metern Höhe errichtet werden.

Der gerade fertiggestellte Shanghai Tower ist mit 632 Metern das höchste Gebäude der Welt, das die strenge amerikanische Öko-Auflage LEED erfüllt.

Diese Meldungen zeigen: Der chinesische Bauboom ist nicht vorbei.

Die Immobilienpreise in Metropolen wie Shanghai, Beijing, Shenzen und Guangzhou haben sich seit 2011 verdreifacht (Neubauten), hier ist die Nachfrage noch lange nicht gedeckt.

Natürlich gibt es auch Nebenwirkungen: Korruption ist auf dem Immobilienmarkt extrem verbreitet, neue Satellitenstädte in schlechten Lagen stehen leer, die Renditen sind gering.

Dennoch bleibt China auf Jahre hinaus ein wichtiger Markt für Architekturbüros und Bauunternehmen, vor allem im Segment des so genannten Grünen Bauens.

Steigende Stromkosten und zunehmende Umweltverschmutzung werden dazu führen, dass die Behörden bald nur noch energiesparende Neubauten genehmigen.

2. Energiesparberatung

Noch vor zehn Jahren hat kein chinesischer Unternehmer auf seine Stromrechnung geschaut. Die niedrigen Löhne haben für einen ausreichenden Kostenvorteil gegenüber dem Westen gesorgt.

Doch seit 2008 haben sich die Arbeitskosten in der Volksrepublik mehr als verdoppelt. Um das auszugleichen, entdecken chinesische Firmen zunehmend die Energiekosten als Hebel.

Nur: Im Land fehlt Know-how zum Thema Energiesparen. Das ist eine Chance für Berater und Technologieanbieter aus dem Westen.

Beispiel: Efficiency Exchange aus Dongguan ist darauf spezialisiert, Energieverschwendung in Betrieben aufzudecken und abzustellen (das Unternehmen wurde von Amerikanern gegründet).

Im Schnitt können die Kunden ihre Energiekosten mithilfe der Berater um 13 Prozent senken.

Beispiele für Maßnahmen: Miniventilatoren auf den Schreibtischen der Mitarbeiter durch große Ventilatoren an der Decke ersetzen.

Neue Klimaanlage anschaffen oder Altgeräte neu justieren. Verträge mit dem lokalen Versorgungsunternehmen neu verhandeln.

3. Roboter und Automatisierungstechnik

Noch in diesem Jahr wird China zum Land mit den meisten Industrierobotern aufsteigen. Schon heute hat man einen Anteil von 20 Prozent am weltweiten Absatzmarkt.

Der deutsche Hersteller Kuka hat im letzten Jahr über 20.000 Roboter in die Volksrepublik verkauft. Angeheizt wird die Nachfrage durch die steigenden Lohnkosten.

Der Auftragsfertiger Foxconn, der unter anderem für Apple Smartphones produziert, will in Zukunft eine Million selbst entwickelte Roboter einsetzen, um seine Personalkosten zu senken (der Plan ist zwar finanziell undurchführbar, dennoch zeigt die Ankündigung, wie stark chinesische Firmen manuelle Arbeit abschaffen wollen).

TrendScanner-Einschätzung: Während der Markt für Industrieroboter im Westen weitgehend gesättigt ist, bietet die Volksrepublik noch große Absatzchancen für deutsche Hersteller von Automatisierungstechnik.

Außerdem wird China zum Pionierland für den Robotereinsatz in der Dienstleistungsbranche.

Mechanische Helfer, die zum Beispiel in SchnellrestaurantsSnacks zubereiten, werden zuerst hier – und nicht im Westen – zum Einsatz kommen.

4. Technik und Know-how zur Gasförderung

In China lagern mehr Öl- und Gasvorräte als in den USA und Kanada zusammen, schätzen Geologen. Dieses so genannte Schiefergas wird bislang nicht gefördert.

Das plant die Führung zu ändern: Beijing will die Förderung bis 2020 auf 100 Mrd. Kubikmeter pro Jahr steigern – nicht zuletzt um das Land aus der Abhängigkeit von Kohle zu befreien, die immer größere Umweltprobleme produziert.

TrendScanner-Einschätzung: Damit China der Einstieg in die Schiefergas-Ökonomie gelingt, wird dringend die Expertise von westlichen Firmen benötigt.

Denn den Chinesen fehlt es an:

  1. Know-how und Technik zur Förderung; die staatlichen Konzerne haben keine Erfahrung mit dem so genannten Fracking,
  2. Pipelines,
  3. Straßen- und Schienenwegen, um verflüssigtes Schiefergas (Liquified Natural Gas, LNG) zu transportieren,
  4. Kraftwerken, die das geförderte Gas verfeuern können.

5. Design-Dienstleistungen

Billigware im Billigdesign – das war einmal. Chinesische Waren können mittlerweile auch bei der Gestaltung mithalten.

74 Produkte aus dem Land der Mitte erhielten im letzten Jahr den renommierten Red-Dot-Preis für Design – das sind 50 Prozent mehr als noch im Vorjahr.

Der Elektronikhersteller ZTE zum Beispiel präsentierte im letzten Jahr erste Smartphone-Modelle mit buntem Gehäuse – bevor Apple das tat.

Doch diese Entwicklung steht erst am Anfang: China braucht noch viel Unterstützung aus dem Westen, um für seine Produkte eine eigene Formensprache zu entwickeln.

Das ist eine Chance für erfahrene Design-Büros aus dem Westen! Vor allem die Automobilindustrie bietet gute Chancen.

Chinesische Hersteller sind dabei, das Premiumsegment zu erobern . Hier ist der Design-Erfahrungsschatz aus Deutschland extrem gefragt.

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