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Gesellschafts-Trends: Der Beginn des neuen Baby-Booms

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Interessant ist: Die Vielkinder-Familie ist nicht länger eine aussterbende Spezies. Die Zahl der Eltern mit drei und mehr Kindern ist allein zwischen 1995 und 2000 um 7 Prozent gestiegen, so das National Center for Health Statistics. Amerika ist damit Vorreiter für eine demografische Entwicklung, die noch relativ neu ist: Die Geburtenzahlen steigen wieder, die Alterung der Bevölkerung wird gebremst.

Hintergrund: Auslöser ist eine Verhaltens- und Einstellungsänderung. Viele Mittelklasse-Familien haben inzwischen einen Wohlstand erreicht, der es ihnen erlaubt, auch bei drei Kindern den Cent nicht zweimal herumdrehen zu müssen.

Überdies hat sich die Rolle des Mannes geändert: In jüngeren Familien teilen sich beide Ehepartner den Haushalt - womit es der Frau leichter fällt, die Rolle als Berufstätige und Mutter unter einen Hut zu bekommen. Außerdem: Durch die steigende Lebenserwartung gibt es mehr Platz im Leben für die dritte Karriere - nach der Kindererziehung.

In den USA zeigen sich demografische Umbrüche früher als in Europa. Der Baby-Boom der Nachkriegszeit etwa setzte hier 7 Jahre früher ein als in der Alten Welt. Diese Parallele könnte sich beim Baby-Boom 2.0 wiederholen: Europa hat die Chance, das Geburten-Tief wieder zu verlassen. Dass sich die Bevölkerungskrise auch hier zu Lande abschwächt, dafür gibt es Anzeichen.

  • Es kommen wieder mehr Kinder auf die Welt: 1.000 Frauen des Jahrgangs 1965 hatten bis zu ihrem 25. Geburtstag 382 Kinder geboren. Beim Jahrgang 1973 gab es zum gleichen Zeitpunkt schon 421 Kinder. Es gibt wieder mehr junge Mütter - eine Wende: Seit Mitte der sechziger Jahre bis 1995 war die Zahl der jungen Mütter gesunken, seither steigt sie wieder.
  • Die Fruchtbarkeit ist höher als lange Zeit angenommen. In Deutschland kommen durchschnittlich nicht 1,38, sondern 1,6 Kinder pro Frau auf die Welt, ermittelte John Bongaarts, Demograph beim Population Council, einem britischen Think Tank. Die Fruchtbarkeits-Werte sind über viele Jahre zu niedrig berechnet worden. Es ist also möglich, dass sich das Jahr 1995 als demografische Wende zeigen wird - als Beginn eines neuen Baby-Booms. Wie viele Kinder die heute 20- bis 30-jährigen Mütter in Zukunft noch zur Welt bringen werden, ist zwar noch unsicher. Doch diese Annahmen stützen das Szenario des Baby-Booms.
  • Das alte Fräulein schreckt ab: Von den frühen Baby-Boomer-Jahrgängen werden künftig massenhaft kinderlose Frauen in Rente gehen. Dieses Schicksal wollen nachwachsende Generationen nicht erleiden.
  • Amerika prägt die Demografie der westlichen Welt: Was in den USA vorgeht, wird in anderen Ländern weiter wirken - so wie Baby-Boom und Pillenknick.
  • Madonna-Effekt: Stars wie Madonna machen es vor - der Schritt von der Karriere- in die Mutter-Welt und zurück ist heute mit weniger Problemen behaftet als noch vor 15 Jahren.

Einschätzung des „TrendScanner” : Die Annahmen sind überzeugend - auch in Deutschland ist ein Baby-Boom möglich. Wichtig allerdings für Unternehmen: Jugendliche Konsumenten und Mitarbeiter bis zum Jahr 2022 sind alle schon geboren. Erst danach wird der Baby-Boom nachhaltig auf die Unternehmen wirken.

Überdies: Je besser die Dienstleistungen für junge Familien und je familienfreundlicher die Unternehmen, desto höher die Geburtenzahlen. In beiden Punkten hat Deutschland noch Nachholbedarf.

Mehr zum Thema Gesellschafts-Trends finden Sie im „TrendScanner” .

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