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Medien paradox: Junge und Entscheider hängen an Print

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Es gibt kaum eine überflüssigere Debatte: Print ist nicht tot, Jugend liebt Print, Entscheider auch. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Grundgesamtheit der hiesigen Entscheider leicht (um 25.000 Personen bzw. 0,9 %) zugenommen. Ein solches Plus wäre bei den Reichweiten der Medien normal.

Die meisten Print-Titel sind allerdings deutlich stärker gewachsen. So haben bei den Tageszeitungen vor allem die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Allgemeine Zeitung kräftig zugelegt – um 11,1 bzw. 11,2 %. Auch das Handelsblatt und Die Welt vergrößerten ihre Leserschaft unter den Entscheidern.

Aus der aktuellen Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse(AWA) des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD) lässt sich darüber hinaus folgender Zusammenhang ablesen: Die Reichweitenentwicklung bei den Printmedien, so formuliert es Roland Karle in der Absatzwirtschaft, verläuft ohne Zweifel nach wie vor negativ: Von den 240 Printtiteln und Belegungseinheiten, die in der AWA untersucht wurden, konnten 45 ihre Reichweite gegenüber dem Vorjahr steigern, 93 aber verloren Leser.

Auf die drei Segmente mit den höchsten Einbußen – Programmpresse, Magazine zu den digitalen Technologien und wöchentliche Frauenzeitschriften – entfallen dabei 72 % der bilanzierten Verluste.

Interessant ist aber auch, dass es bei fast 43 % aller Titel (102) keine klaren Veränderungen gab.

Insgesamt errechnete das Institut für Demoskopie Allensbach ein Minus von 1,7 % für sämtliche Magazine und Zeitungen. Neue Titel (insgesamt 35), die in den vergangenen zehn Jahren auf den Markt gekommen sind, konnten ihre Leserschaft gegenüber der AWA 2012 immerhin um 5,7 % steigern.

Zeitschriften sind in der jungen Generation längst kein Auslaufmodell. Die 14- bis 29-Jährigen lesen insgesamt zwar etwas weniger Titel als die älteren Zielgruppen, doch fast zwei Drittel (63 %) nutzen immerhin sieben und mehr Zeitschriften.

Jenseits des Atlantiks ein ähnlicher Trend. Auch hier beweisen Print, Buch und Zeitung Steherqualitäten: Jüngere Amerikaner im Alter von 16 bis 29 Jahren hängen trotz ihrer intensiven Internetnutzung nach wie vor an den Printmedien und bevorzugen die Nutzung traditioneller Bibliotheken inklusive persönlicher Beratung eines Bibliothekars.

Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie des Pew Research Centers ( bit.ly/18dA75L ).

Den Ergebnissen zufolge ziehen die jüngeren Umfrageteilnehmer das Ausborgen eines gedruckten Buches aus der Bücherei der Inanspruchnahme vergleichbarer Online-Dienste vor.

Während nur 64 % der über 30-Jährigen im vergangenen Jahr ein Buch gelesen haben, sind es bei jenen im Alter von 16 bis 29 immerhin 74 %.

Eisnchätzung „Zukunftsletter” : Wer glaubt, dass das Internet die vielfältigen Bedürfnisse, die Printmedien befriedigen, mit Leichtigkeit erfüllt, der hat die Digitalisierung nicht verstanden.

Auch im Jahr 2033 werden wir über Buch, Zeitschrift und Zeitung Wissen in uns aufnehmen. Dass viele Bücher, Zeitschriften und Zeitungen dann auch digital gelesen werden, ist völlig klar.

Doch bislang hat das Internet noch keine Formen entwickelt, die auch nur annähernd die Komplexität und Informationstiefe der gedruckten Medien erreichen.

Es sieht so aus, als wäre es die Aufgabe der (mutigen) Verlage, diesen Evolutionsprozess im Internet in Gang zu setzen.

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