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Netzernüchterung? Wie es im Internet weitergeht: 5 Trends

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Von dgx,

1. E-Commerce: Facebook macht das Netz zur digitalen Fußgängerzone. Ob Sie es nun stilvoll finden oder nicht: Der Mythos Facebook wird nicht der Werbung auf die Beine helfen, sondern die Fußgängerzone der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts werden. Und zwar mit den bekannten Begleiterscheinungen: Jeder geht in die digitale Fußgängerzone namens Facebook, aber keiner wird sich so richtig wohl fühlen. Facebook ist kein Medium, sondern eine Infrastruktur, eine Lifeline, eine Parallelwelt, in der Sie künftig viel Geld verdienen können. Facebook attackiert zurzeit Märkte nach Belieben: Als die Videostream-Kooperation mit Warner bekannt wurde, sank der Börsenwert des hoch geschätzten Videostreamers Netflix um 5 %.



2. Megakonzerne statt Manpower:
Als Verkaufsmaschine wird das Internet in den nächsten Jahren ohnehin alle Rekorde brechen. Ein T-Shirt-Hersteller wie Threadless beteiligt seine Kunden eng an der Gestaltung und verkauft pro Tag sage und schreibe 3.000 T-Shirts.

Aber Vorsicht! Das Internet erzeugt seit den frühen 1990er Jahren Konjunkturblasen, die Herausbildung von machtvollen Megakonzernen wie Google, Facebook oder Apple, ohne jedoch größeren volkswirtschaftlichen Nutzen abzuwerfen.

Das ist das gute Recht der Zuckerbergs, Jobs und Pages. Aber Jobmaschinen sind sie nicht: Google beschäftigt 20.000 Mitarbeiter, Facebook 1.700, eBay 16.400, Twitter 300, Groupon 3.100 Mitarbeiter.

3. Online-Marketing - genau hinschauen bei Reichweite und Wirksamkeit:
Trotz aller Euphorie: Das Internet wird das Fernsehen nicht als Werbemedium ablösen. Lassen Sie sich nicht von den prozentualen Zuwachsraten von Online-Werbung täuschen.

In den USA (analoge Zahlen liegen für den deutschen Markt leider nicht vor) verbringen 35 % der Menschen ihre Medienzeit online; Banner etc. machen momentan aber lediglich 14 % des gesamten Werbebudgets aus, wobei die Zuwachsraten in den vergangenen Jahren mehr als beachtlich waren.

Doch das so häufig als Werbemedium verabschiedete Fernsehen deckt ebenfalls 35 % der Medienzeit der Amerikaner ab. Allerdings fließen nach wie vor und trotz struktureller Krise des Werbefernsehens 40 % der Werbebudgets in die Flimmerkiste.

Bei aller Aufgeregtheit um die Online-Revolution bleibt TV unverzichtbar beispielsweise für den Markenaufbau und die Einführung von Neuprodukten. Und während allenthalben vom Siegeszug des Internets die Rede ist, klicken laut ComScore (2009) überhaupt nur 16 % der User Online-Ads an.

4. Der Gerätemix der Zukunft. 2013 werden die Mobilgeräte die PCs bei der Internetnutzung überholt haben:

Auf einem jungen Kontinent wie Afrika ist das bereits der Fall. Längst werden dort mehr Smartphones als PCs verkauft. Die neuen Herrscher des Internets, Google, Facebook, Amazon, haben ihre Aktivitäten mittlerweile auf die mobile Nutzung ausgeweitet.

Der neue Geräte-Mix zeichnet sich längst ab. Er ist geprägt von der Migration des Internets aus den Computern in die Smartphones, Tablet-PCs und in das Web-TV, einem Hybrid aus TV und Internet.

5. Von der Erfindung zur Standardisierung:

Das Internet durchläuft jetzt die Phase der Kommerzialisierung und Monopolisierung, wie es in den vergangenen 200 Jahren auch in allen anderen Märkten der Fall war. Aus dem offenen Wissensnetz wird für die Mehrheit der Nutzer ein Service-Netz.

Facebook und die von Apple initiierte App-Ökonomie zentralisieren und standardisieren die Web-Nutzung. Angetreten als Supermedium, das das Wissen und seine Nutzer befreit, ist das Internet in die Phase der Normalisierung eingetreten.

„We just want to use the services that make our life better. Our appetite for discovery slows as our familiarity with the status quo grows“, so formuliert es Chris Anderson, Chef von „Wired“.

Und so nimmt das Internet den gleichen Weg, den alle bahnbrechenden Technologien auf dem Weg zur Industrialisierung zurückgelegt haben: von der Erfindung über den Hype zur Aneignung und schließlich zur Standardisierung.

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