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Prognose 2009: Mutmacher-Beispiele aus Finanzbranche und IT (Teil 1)

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Wie geht es weiter? Die Aussichten für dieses Jahr sind so düster wie schon lange nicht mehr: Die Bundesregierung erwartet für 2009 ein Wirtschaftswachstum im Promillebereich. Auf den Aktienmärkten lasten Rezessionsängste und große Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Finanzkrise, die an der Wall Street den schwersten Verlust seit dem Börsencrash von 1987 ausgelöst haben. Die Glaubwürdigkeit der Banken ist vollständig erschüttert. Doch es gibt auch hierzulande Lebenszeichen zu vermelden, die trotz der allgegenwärtigen Krise an kreative Wachstumsstrategien glauben lassen. Der Zukunftsletter präsentiert Ihnen hier 4 krisenresistente Strategien. Allen gemeinsam ist: Sie produzieren keine Krisengewinnler, sondern basieren auf strategischer Gelassenheit.

1. Kontinuität:

Paranoia und Aktionismus können in bestimmten Situationen Denkblockaden lösen - ausgerechnet der krisenaffine deutsche Handel demonstriert jedoch, dass die Konsummärkte auch trotz Finanzkrise weiter wachsen werden, und investiert in die Zukunft. Obwohl die Lage der deutschen Wirtschaft bislang mehr von der düsteren Stimmung als tatsächlich durch die reale Situation getrübt wird, haben die ersten Unternehmen bereits (Panik-)Maßnahmenpakete für die Krisenzeit geschnürt:

Der Walldorfer Software-Riese SAP verhängte mit sofortiger Wirkung einen Einstellungsstopp und legte den Mitarbeitern nahe, auf Urlaub zu verzichten; der Düsseldorfer Konsumgüterhersteller Henkel strich das Weihnachtsessen, und Autohersteller wie Opel, BMW und Daimler kündigten an, ganze Werke wochenlang stillzulegen.

Zur gleichen Zeit verfolgt Edeka seine Expansionsziele mit Gelassenheit weiter: Bis 2010 sollen rund 1.000 neue Märkte eröffnet werden, was rund 25.000 neue Arbeitsplätze bedeutet. Mit einem Gruppenumsatz von 38 Mrd. Euro ist Edeka schon heute der größte deutsche Lebensmittelhändler. Die Angst vor der Finanzkrise ist hier kaum zu spüren. Für das Weihnachtsgeschäft wird sogar ein leichtes Plus im Vergleich zum Vorjahr erwartet. Auch Rewe-Chef Alain Caparros kritisiert gegenüber der ‘Süddeutschen’ Pessimisten in der eigenen Branche, ‘die jetzt noch Öl ins Feuer gießen und sich dann wundern, wenn die Krise noch länger dauert’. Caparros kündigte allein für Deutschland 25.000 neue Arbeitsplätze in 750 zusätzlichen Filialen an.

Zukunftstipp: Lassen Sie sich durch äußere Umstände nicht zu schnell zu einem Kurswechsel bewegen. Kunden beurteilen Sie dadurch als verlässlicher, gerade in Krisenzeiten, wenn Sie an Ihren Unternehmenszielen langfristig festhalten.

2. Regionalisierung:

Vertrauen entsteht vor Ort und im alltäglichen Handeln. Sparkassen und Genossenschaftsbanken erhalten jetzt die Chance, ihr verstaubtes Image aufzupolieren. Während die Rückbesinnung auf lokale Besonderheiten die Gastro-Szene schon längst zu neuer Blüte geführt hat, scheinen andere Branchen erst langsam den dadurch gewonnenen Authentizitäts-Mehrwert für sich zu entdecken. Wie sehr jedoch gerade auch das Bankenwesen davon profitieren könnte, beweisen die Sparkassen. Sie verzeichnen derzeit enorme Zuwächse im Einlagenbereich. Dank regionaler Identität profitieren sie in Krisenzeiten nicht nur davon, 90 % ihres Geldes aus Einlagen der Sparer zu beziehen.

Das Lokalkolorit sorgt für einen großen Vertrauensbonus. Ähnlich geht es bei den Genossenschaftsbanken zu. Mit dem dort vorhandenen haftenden Eigenkapital kann nach Aussage der Genossenschaftsbanken das Kreditgeschäft der nächsten Jahre problemlos finanziert werden.

Zukunftstipp: Achten Sie auf Ihre regionale Verankerung, und profitieren Sie davon - gerade vor dem Hintergrund des globalen und für viele beängstigend unüberschaubaren Marktes. Das Lokalkolorit eines Unternehmens und die Präsenz vor Ort bauen nicht nur Ängste ab, sondern ermöglichen in Krisenzeiten einen schnellen und persönlichen Kontakt zum Kunden.

Lesen Sie hier Teil 2 dieses Beitrages

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