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Publishing / E-Commerce: Das Ende von Print? Wie Verlage in Zukunft ihr Geld verdienen

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Die Zeitungs- und Zeitschriftenbranche erlebt gerade einen gewaltigen Umbruch. Während die Frankfurter Rundschau in der Insolvenz steckt, die Financial Times Deutschland eingestellt wurde und die Nachrichtenagentur dapd binnen weniger Monate nun zum zweiten Mal pleite ist, geht es für einen Verlag mit großen Schritten in Richtung Zukunft.

 

 
Springer: Von „Bild“ zu KaufDa

Der Berliner Medienkonzern Springer macht in seiner Verlagsgeschichte erstmals mehr Umsatz mit Internetangeboten als mit Printprodukten. Das Ziel: „Wir wollen das führende digitale Medienunternehmen werden“ – zumindest in Deutschland, so Mathias Döpfner, Vorstandschef der Axel Springer AG.

Das frühere Randgeschäft soll damit zum Kerngeschäft werden. Döpfner sieht sich dabei bereits auf einem guten Weg. Mit den digitalen Medien erwirtschaftete die Springer Gruppe im vergangenen Geschäftsjahr etwa 1,2 Milliarden Euro.

Doch wie ist dem Mediengiganten der Sprung ins Netz gelungen? Interessant ist: Nur ein Bruchteil verdient der Konzern online mit journalistischen Inhalten. Laut eigenen Schätzungen sorgen die Internetseiten von Printtiteln wie „Bild“, „Welt“, „Hörzu“ und anderen für einen digitalen Umsatz von 200 Millionen Euro.

Der größte Teil des Digitalumsatzes entfällt dagegen auf ganz andere Geschäftsbereiche: Etwa das Preisvergleichsportal Idealo.de, die Einkaufsseiten Kaufda oder die Fernsehproduktionsfirma Schwartzkopp-TV.

456 Millionen Euro erwirtschaftet allein die Tochterfirma Zanox, der größte europäische Anbieter für Affiliate-Marketing. Zanox vermarktet für über 4.000 internationale Werbekunden Produkte und Dienstleistungen im Internet, wobei der Kunde nur dann zahlt, wenn die Werbeschaltung erfolgreich ist – also Geschäfte getätigt wurden.

Dank Internet lässt sich das leicht nachvollziehen. Ein weiteres, wichtiges Standbein sind darüber hinaus Online-Rubrikenportale wie beispielsweise für Stellen, Immobilien oder Autoverkäufe. Gemeinsam mit dem Finanzinvestor General Atlantic betreibt Springer Angebote wie Immonet.de oder Stepstone und erzielte damit einen Umsatz von 330 Millionen Euro.

Trendlearning: Medienunternehmen müssen sich künftig entschlossen von ihrem alten Geschäftsmodell verabschieden, wenn sie zum Träger und Profiteur der digitalen Revolution werden wollen. Der Burda-Konzern setzt auf den Online-Handel, der Fernsehkonzern Pro Sieben Satz 1 auf Spiele.

Viele Verlagshäuser stehen seit mehr als zehn Jahren wie das Kaninchen vor der Schlange Digitalisierung. Der Erfolg wird sich künftig daran entscheiden, wie intensiv sich die Verlage mit den neuen Bedürfnissen ihrer Nutzer zu beschäftigen, statt Anzeigenrückgänge und den Verlust von ALDI als Premiumkunden zu betrauern.

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