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Shopping-Trends im Einzelhandel: die Best-Friend-Boutique - Wie Sie auf wachsende Homogenität und Konkurrenz reagieren können

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Der Trend zu sehr vertrauten, immer persönlicheren Boutiquen und Läden - der Zukunftsletter hat bereits 2003 darüber berichtet - zeigt sich in London an immer mehr Ecken der Stadt. Aus diesen 4 Beispielen können Sie praktischen Nutzen für Ihr eigenes Geschäft ziehen: Londons Geschäfte verkaufen Gemütlichkeit, Service und persönlichen Charme Eine der Ersten, die den Trend erkannten und erfolgreich umsetzten, war Coco Ribbon, eine Luxus- und Lifestyle-Boutique mit inzwischen 2 sehr gut laufenden Filialen in Notting Hill sowie in Chelsea. Die Läden im Boudoir-Stil sind eingerichtet „wie das Schlafzimmer der besten Freundin ... ein Platz, den man nicht mehr verlassen möchte“, beschrieb es die „Vogue“.

 

    Hier werden alle Produkte, Möbel und Einrichtungsgegenstände verkauft, die man für ein luxuriöses Leben so braucht. Wenn der Laden für ein paar Minuten geschlossen ist, finden Kunden eine liebevolle, handgeschriebene Notiz an der Tür: „Sorry, wir sind gleich zurück. Alles Liebe von den Mädels.“
  1. Hybrid-Märkte: Slips und Innendekor
    Das Shopping-Konzept wird nun um ein Online-Angebot erweitert, das sorgfältig ausgewählte Artikel ebenso umfasst wie einzelne innovative Services.
    Einer dieser neuen persönlichen und vertrauensvollen Services ist der so genannte Panty Postman: Frauen können sich alle 3 Monate 2 oder 3 neue Paar Slips zuschicken lassen. Darüber hinaus steht die hauseigene Inneneinrichterin mit dem verführerischen Namen „Madame Sera“ den Kunden auch für das eigene Zuhause zur Verfügung.
  2. Beichtstuhl und Therapeut: Auch Londons Buchläden setzen verstärkt auf individuelle Ladenkonzepte
    Der passende Buchladen muss nicht nur den jeweiligen Geschmack treffen, er muss vor allem der eigenen Persönlichkeit entsprechen. Genau das ist einer der Erfolgsfaktoren von Londoner Buchhandlungen wie „Steidlville“:eine kleine, persönliche Auswahl des Ladenbesitzers und auf die Kunden zugeschnittene Angebote. Die Gelegenheit zum Stöbern gehört hier zum Verkaufskonzept: Die Kunden fühlen sich weder gehetzt noch gestresst.
    „Steidlville“ betreibt zudem auch einen Buchclub, der exklusiv signierte Exemplare für seine Mitglieder bereithält. Andere kleine unabhängige Buchläden wie „Crockatt & Powell“ laden monatlich zu Lesungen ein und veranstalten einen Literatursalon. Beides zieht neue Kunden an und erzeugt eine langfristige Bindung.
    Die Betreiber glauben daran, dass ein guter Buchladen mehr sein muss als ein Ort, an dem man Bücher kaufen kann. Der Schriftsteller Alain de Botton geht sogar so weit zu sagen, dass kleine Buchläden das Gefühl eines Beichtstuhls oder einer Psychologen-Couch vermitteln sollten.
  3. In Notting Hill derzeit heiß diskutiert: Die „Girly-Atmosphäre“ brasilianischer Shops
    Designer eröffnen in Brasilien derzeit Läden im Stil von Mädchen-Clubs. „Ich möchte die gleiche Atmosphäre wie zuhause erzeugen. Ich wünsche mir, dass es ist, als ginge man ins Haus einer Freundin und probiert einfach ihre Kleider an”, sagt die aus São Paulo stammende Designerin Isabela Capeto.
    Eine weitere brasilianische Boutique ist „Hi & Lo“. Die Filiale ist inzwischen ein beliebter Ort nicht nur fürs Shopping, sondern ebenso für einen entspannten After-Work-Drink: Besucher und auch Verkäufer profitieren von der Vertrautheit und Intimität der Atmosphäre rund um die Bar und den Innenhof.


4 Tipps der Zukunftsletter-Redaktion, wie Sie aus Ihrem Geschäft eine Best-Friend-Boutique machen und sich damit von der Masse und der Gleichförmigkeit der Retail-Landschaft absetzen

  1. Vermitteln Sie Ihren Kunden das Gefühl, dass sie bei Freunden und nicht bei Fremden einkaufen.
  2. Forcieren Sie Persönlichkeit und Individualität: Schneiden Sie Ihre Dienstleistungen individuell auf Ihre Kunden zu.
  3. Produkte und Beratung müssen von Herzen kommen und die Kunden emotional berühren.
  4. Schaffen Sie die Möglichkeit zum entspannten Stöbern und Ausprobieren, beispielsweise mittels einer Bar oder Theke mit Getränken. Laden Sie Ihre Kunden auf Veranstaltungen nach dem offiziellen Ladenschluss ein.
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