Gratis-Download

Wie wichtig das Beachten von Trends sind, spürt jedes Unternehmen. Erlernen Sie den richtigen Umgang mit Marketing-Trends und optimieren Sie Ihr...

Jetzt downloaden

Showrooming: Beratungsdiebstahl auf Milliarden-Niveau oder neue Chance?

0 Beurteilungen

Erstellt:

Die Zahlen sind mittlerweile Legende: Fast jeder Bundesbürger, der zum Einkaufen aufbricht, macht sich vorher im Internet schlau. Jetzt gibt es einen Begriff dafür: Showrooming. Ist der gute alte Vorort- Handel nur noch ein Schaufenster seiner selbst?

Wie funktioniert der Trend weltweit und was bedeutet das für die Zukunft des Handels?
Vielleicht kennen Sie die Situation auch schon. Kunden treten Ihnen gegenüber, bewaffnet mit einem Smartphone oder einem Ausdruck und halten Ihnen den Tiefstpreis Ihres Konkurrenzunternehmens unter die Nase. Was zunächst harmlos daherkommt, könnte – so die unterschiedlichen Bedrohungsszenarien – demnächst 1. zu dramatischen Umsatzeinbrüchen führen, 2. zum allmählichen Sterben des stationären Geschäfts oder 3. schlicht und einfach die Zukunft des Handels bedeuten?
Der Trend versetzt nicht nur die kleinen Unternehmen in Aufruhr. Best Buy, der gigantische amerikanische Media-Markt, macht das grassierende Showrooming für die Schließung von 50 Filialen verantwortlich.
In einer Studie von Capgemini („Digital Shopper Relevancy“) wurden mehr als 16.000 Konsumenten in 16 Ländern nach der Zukunft ihrer Einkaufsgewohnheiten befragt. Mehr als die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass der Trend „Showrooming“ bis 2020 weiter deutlich zunehmen wird.

Wird das den stationären Handel mittelfristig infrage stellen?

Ja, zweifellos. Aber Showrooming und Digitalisierung werden den physischen Handel vor Ort nicht abschaffen. Denken wir nur an die Initiative des Online-Unternehmens Amazon, das jetzt damit beginnt, Läden zu eröffnen. Warum tut es das? Natürlich um seiner Marke noch mehr Präsenz in den Köpfen der Menschen zu verschaffen.
Wer sich mit dem gegenwärtig dramatischen Wandel im Handel auseinanderzusetzen hat, sollte den Beobachtungen der befragten Konsumenten erhöhte Aufmerksamkeit schenken:
Es sieht so aus, als seien die Konsumenten selbst zukunftsorientierter als der Handel. Denn 60 % der Konsumenten gehen davon aus, dass bis 2014 Handel aus innovativen und bruchlosen Übergängen zwischen digitalem und stationärem Handel bestehen wird. Mehr als die Hälfte der Befragten bemängelt schon jetzt, dass die „Multichannel- Kompetenz“ des Handels zu wünschen übrig lasse.

  • Showrooming muss in den Augen der Konsumenten gar keine Gefährdung für den stationären Handel darstellen. 56 % geben an, dass sie bereit sind, mehr Geld auszugeben, wenn sie sich vorher online über das Produkt informieren.
  • Die Konsumenten sind bereits im On-Off-Modus: 44 % der Befragten wünschen sich eine App, die ihnen den stationären Einkauf erleichtert.
  • Auch was Sicherheitsbedenken angeht, sind alte Befürchtungen längst hinfällig: 61 % der Befragten hinterlassen gerne bestimmte Daten beim Online-Shopping.
  • Zwischen Online und Mobil gibt es indes noch eine Besonderheit: Die Befragten begegnen dem klassischen Online-Shopping mit hohem Vertrauensvorschuss. Allerdings möchten deutlich weniger (41 %) direkt und personalisiert über ihr Smartphone angesprochen werden.
  • Was personalisierte Werbung über Mobiltelefone angeht, besteht hier ein beachtlicher „gender gap“. Immerhin 55 % der Frauen stehen „pushigen“ Meldungen via Smartphone positiv gegenüber, bei den Männern dagegen nur 44 %.
Marketing- & PR-Trends

Erweitern Sie Ihr Marketing-Wissen mit den besten praxiserprobten Werbeideen, den witzigsten Werbeslogans und -sprüchen, Best-Practice-Beispielen, Checklisten und leicht nachvollziehbaren Anleitungen.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Steigern Sie Ihre Erfolgsquote: Vergaberecht & Angebotsstrategien für Bieter

Praxiswerkzeuge und Know-how für Vertriebsprofis

Ihr starker Berater für ein rechtssicheres Online-Marketing

Immer einen Tick voraus: Erfolgsbeispiele, Insider-Tipps, Ideen und Online-Trends für erfolgreiches Marketing

Eigene Ideen schützen – Rechte sichern – Im Wettbewerb bestehen

Von der Vorbereitung bis zum Fest: Souverän und entspannt durch die Weihnachtszeit