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So finden und binden Sie Talente aus dem Ausland

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90 Prozent aller deutschen Unternehmen suchen nur im Inland nach Mitarbeitern (Quelle: Bitkom). In Zukunft werden jedoch alle Betriebe auch im Ausland nach Wissensarbeitern suchen. In Ansätzen zeichnet sich dieser Trend hierzulande schon ab - mehr dazu und worauf es zu achten gilt, wenn Sie im Ausland Fachkräfte suchen, verraten Ihnen unsere Kollegen vom „TrendScanner” :

 

  • Fachkräfte aus dem Ausland werden zunehmend nicht nur für lange Zeiträume, sondern auch für Kurzeinsätze rekrutiert (sie dauern teilweise nur wenige Wochen). Das alte Modell – Expatriates immer gleich mehrere Jahre entsenden – verliert an Bedeutung.
  • Unternehmen, die im Ausland rekrutieren, suchen nicht nur mehr Fach- und Führungskräfte, sondern Wissensarbeiter auf allen Ebenen, bis hin zum Trainee oder Auszubildenden.

So rekrutieren Sie erfolgreich im Ausland

1. Schalten Sie eine Stellenanzeige im Netz

Ein Inserat auf der eigenen Homepage, in einer internationalen Stellenbörse wie Monster oder in einem sozialen Netzwerk wie LinkedIn produziert meist genug Bewerber aus dem Ausland. Auf Wunsch speist auch die Agentur für Arbeit Stellenanzeigen in ihr europaweites Jobportal ein ( ec.europa.eu/eures ).

Rechnen Sie mit einem besonders großen Rücklauf aus Südeuropa, insbesondere aus Spanien und Griechenland.

2. Führen Sie Video-Interviews durch

Bei der Rekrutierung im Ausland müssen Sie mit einer vergleichsweise hohen Zahl ungeeigneter Bewerber rechnen. Um die Reisekosten unter Kontrolle zu halten, sollten Sie die Interessenten zunächst in einem Video-Interview kennenlernen, etwa über Skype.

Nur Kandidaten, die in die engere Wahl kommen, werden zum Vorstellungsgespräch in die Zentrale eingeladen. Stammen die Kandidaten aus einem sehr fremden Kulturkreis, sollten Sie sich bei der Auswahl von einem spezialisierten Dienstleister unterstützen lassen (z. B. Interpool aus Berlin).

3. Geben Sie den ausländischen Einsteigern einen Ansprechpartner

Eine Person sollte die gesamte Rekrutierung begleiten. Sie kümmert sich um die nötigen Behördengänge, holt den so genannten Impatriate am Flughafen ab, geht mit ihm zur Bank. Alternativ kann auch ein so genannter Relocation-Dienstleister eingesetzt werden (z. B. Averto).

Wichtig: Selbst dann sollten Sie dem Neuling eine Person im Betrieb zur Seite stellen, die seine Sprache spricht.

4. Bereiten Sie die eigene Mannschaft vor

Vorsicht: Viele ausländische Fachkräfte kehren vorzeitig in ihre Heimat zurück, weil sie sich nicht integriert fühlen! Häufig der Grund: Der oder die Neue wird einfach wie ein deutscher Kollege behandelt. Man nimmt keine Rücksicht auf die Religion oder Kultur (Beispiel: Salamibrötchen in der Meeting-Pause, obwohl Muslime am Tisch sitzen). Deshalb sollten Sie Abteilungen, in die ausländische Wissensarbeiter kommen, vorbereiten. Führen Sie ein interkulturelles Training durch; das zahlt sich in jedem Fall aus, auch im Umgang mit ausländischen Kunden.

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