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Treffpunkt Point-of-Sale

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Von DGx,

Wieso der stationäre Handel Kunden vor Ort miteinander ins Gespräch kommen lassen muss Verkaufsflächen werden immer mehr zu „Third Places“, zu hybriden Orten zwischen Privatheit und Öffentlichkeit, irgendwo zwischen Arbeit, Freizeit und Shopping. Vorreiter war mit Sicherheit die Kaffeehauskette Starbucks. Aber auch Apple nutzt die Kraft des Point-of-Sale und macht Stores zur „Heimat des Kunden“. Der Ladenbau trägt dieser Entwicklung Rechnung, indem in immer mehr Geschäften Plauder- und Relaxzonen, aber auch Gastronomie- und Shop-in-Shop-Konzepte integriert werden. 3 Beispiele:

1. Kauf dich glücklich: Kunde optimiert die Sortimentsgestaltung
Shoppen und wohl fühlen - nirgends passt diese Beschreibung besser als bei den Berliner Shop-Avantgardisten „Kauf dich glücklich“. Der erste Laden für nostalgische Gebrauchtmöbel mit einer Eistheke entwickelte sich nachfragegetrieben mehr und mehr zu einem Café, dessen Interieur bei Interesse auch erworben werden kann.
Selbst gemachte Waffeln, Spielzeug, Sonnenbrillen, Designer- Nippes und Accessoires ergänzten nach und nach das Sortiment - angeboten in alten Bonbongläsern mit handgeschriebenen Preisschildchen: wie zu Tante Emmas Zeiten. Später wurde das Sortiment um Mode erweitert und mit „Glücklich am Park“ der zweite Standort in Berlin eröffnet.
Die Stuttgarter und Münsteraner Standorte sind mit erschwinglicher Designer-Mode (noch) als Mono-Sortiment ausgerichtet. Das „Kauf dich glücklich“-Prinzip ist aber im ständigen Fluss und für Ideen jeglicher Art offen: Sogar ein Hotel unter dem Motto „Kauf dich glücklich“ ist in Planung (www.kaufdichgluecklich.de).

2. Zwischen Kronleuchtern und Liegestühlen: Luxus-Kiosk lockt die High Society an

Dass ein Kiosk nicht unbedingt ein schmuddeliger Treffpunkt sein muss, beweist das Kiosk Sankt Moritz in München, benannt nach dem Luxus-Urlaubsort St. Moritz in der Schweiz. Der Kiosk befindet sich in der Nähe des Englischen Gartens und bietet alles, was das Münchner Schickeria-Herz begehrt.
Erlesene Weine, feinster Kaffee, eine wechselnde Snack-Tageskarte - insgesamt befinden sich über 1.000 Artikel im Sortiment. Die Stehtische sind mit Blümchen dekoriert, im Inneren prunkt ein Kronleuchter über den Kioskbesuchern. Doch das besondere Highlight ist der 20 m2 große Sandstrand, ausgestattet mit Liegestühlen, Palmen und einem Sonnenschirm - mitten in der Großstadt (www.kiosk sanktmoritz.de).
3. Der Gaming-Trend verlässt das heimische Wohnzimmer
Direkt am Alexanderplatz eröffnete im November 2008 die erste deutsche Wii-Bar „Play Berlin“. Weit gefehlt, wer dahinter eine Marketingstrategie von Nintendo vermutet. Die Idee hatte der Berliner Georg Senoner, der die Wii- Partys aus den privaten Wohnzimmern in eine öffentliche Location verlagern wollte.
Anfänglich wollte der kreative Unternehmer den Wii-Hersteller Nintendo mit ins Boot holen, bekam aber eine Absage für den vorgeschlagenen Flagship-Store. Auf eigene Faust setzt Geschäftsführer Georg Senoner nun Maßstäbe in der Play-Gastronomie. Von Firmenevents über Junggesellenabschiede bis zum 50. Geburtstag und Vorglühen für das Nachtleben am Wochenende - die Zielgruppe ist, wie es bei der Wii zu erwarten war, bunt gemischt.
8 Euro pro Stunde und Tisch kostet das Spielvergnügen, wer ein wenig mehr Privatsphäre wünscht, kann sich eine abgetrennte Loge mieten. Dass das Konzept funktioniert, zeigt die Eröffnung eines 2. Standorts am Berliner Hauptbahnhof. Und inzwischen werden bereits Franchise-Nehmer in weiteren deutschen Städten gesucht (www.play-berlin.de).
Trendlearning: War es bisher vor allem der Concept Store, der die Grenze zwischen Boutique, Warenhaus und Galerie aufgebrochen hat, werden in Zukunft Verkaufsräume und Stores noch stärker die Schnittstelle von Treffpunkt und Einzelhandel, Socializing und Verkauf, Community und Marke sein. Die Inszenierung von Begegnung wird zukünftig zu einer Schlüsselstrategie am Point-of-Sale.

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