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Trend II: 6 Erfindungen, die ganze Industrien verändern

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Grüne Aktivitäten sind derzeit sehr trendy - doch ist alles ökonomisch sinnvoll, was unter diesem Segel unterwegs ist? In einer aktuellen Ausgabe stellt der „TrendScanner” eine Untersuchung vor, in der die McKinsey-Unternehmensberatung analysiert, welche Typen von grünen Aktivitäten sich lohnen (d. h. Einsparungen größer als Kosten) und welche grünen Aktivitäten sich auch in Zukunft nicht lohnen werden (Kosten größer als Einsparungen).

Salter will ganze Flotten dieser Schiffe, gesteuert per Satellit, in trockene Küstenregionen der Erde schicken. Die Idee ist ernst zu nehmen: Salter hat bereits Forschungsgelder von der britischen Regierung bekommen.

2. Medizin zum Einatmen:
Insulin, Schmerzmittel oder Impfungen gegen Milzbrand könnten in Zukunft ohne Injektionsspritze verabreicht werden. Alle Pharmakonzerne arbeiten derzeit an Methoden, Medikamente über Inhalatoren in den Körper zu bringen.

Probleme: Bei normalen Inhalatoren schwankt die Dosierung zu stark.
Lösungen: ein eingebauter Minicomputer, der den Luftstrom - und damit die verabreichte Dosis - überwacht.
Außerdem eingebaut: ein Schutzmechanismus gegen Missbrauch und Überdosierung.
Vorreiter: Die US-Firma Nektar Therapeutics hat einen Insulin-Inhalator entwickelt, der bereits 2006 auf den Markt kommen soll. Der Konkurrent Aradigm arbeitet an Morphium zum Einatmen.

3. Bitter-Blocker: Diätcola ohne Nachgeschmack; Salzstangen, die salzig schmecken, aber kein Salz enthalten. Grapefruitsaft ohne bitteren Nachgeschmack. Etliche Wissenschaftler arbeiten an Substanzen, die der Zunge gezielt Geschmäcker vortäuschen können. Erstes Produkt: Stoffe, die bitteren Geschmack unterdrücken, so genannte Bitter-Blocker. Wirkweise: Bestimmte Geschmackszellen auf der Zunge werden durch die Stoffe blockiert. Selbst extrem bittere Nahrung wird so neutralisiert.

4. X-Mäuse: 5.000 Mäuse mit verändertem Erbgut will die US-Firma Lexicon in den nächsten Jahren herstellen. Bei jedem der Nager wurde jeweils ein Gen verändert. Rund 700 Mutanten hat das Unternehmen schon hergestellt, darunter Mäuse, die länger leben, muskulöser sind und ein besseres Gedächtnis haben. Um positive Mutationen zu erkennen, wird jede so genannte X-Maus nach einem Standardverfahren untersucht: Computertomographie, Fitness-, Intelligenztests. Die Eizellen interessanter Mutanten frieren die Wissenschaftler ein. Die Hoffnung: Ähnliche Gene beim Menschen entdecken und passende Medikamente entwickeln.

5. Hirnscan: Die US-Wissenschaftlerin Joy Hirsch hat eine Methode entwickelt, das menschliche Gehirn bei seiner Arbeit zu beobachten: Wo sitzt das Sprachzentrum? Wo Bewegung oder Gefühle? Anhand von Magnetresonanzbildern und einer speziellen Software ist Hirsch in der Lage, Funktionen im Hirn zu lokalisieren. Für Ärzte, die einen Tumor aus dem Hirn entfernen wollen, sind das Informationen, die über Leben oder lebenslange Behinderung des Patienten entscheiden. Bestimmte Hirnaktivitäten können schon bis auf einen Millimeter genau lokalisiert werden. Nebenprodukt: Der Hirnscan kann anzeigen, ob ein Mensch lügt.

6. Ideenbörse: Nicht aus der eigenen FuE-Abteilung, sondern von Hobbyisten aus Kasachstan könnten demnächst die großen Durchbrüche kommen. Beispiel: Ein großes US-Pharmaunternehmen sucht nach einem Weg, eine Aminosäure gegen Stickstoffeinflüsse zu schützen. Die eigenen Wissenschaftler sind ratlos, deshalb setzt die Firma im Internet eine Prämie aus: 20.000 Dollar für den, der die Lösung findet. Ein russischer Chemiker im 5.000 km entfernten Göttigen entwickelt den gesuchten Stoff und bekommt das Geld. So sieht Forschung in Zukunft aus: Unternehmen gehen auch außerhalb der eigenen FuE-Abteilung auf Suche nach Innovationen.

Bitter-Blocker werden derzeit von der Firma Linguagen entwickelt, Tel: 001-609/860 1500, ;
www.linguagen.com Lexicon Genetics, Tel: 001-281/863 3000, www.lexgen.com ; Kontakt: Joy Hirsch, Columbia University, E-Mail: jh2155@columbia.edu; Kontakt: Stephen Salter, University of Edinburgh, E-Mail: S.Salter@ed.ac.uk; Inhalatoren: Nektar, Tel: 001-650/631 3100, www.nektar.com ; Aradigm, Tel: 001- 510/265 9000, www.ardigm.com; Ideenbörse: Ely, Dow und der Markenartikler Procter & Gamble betreiben gemeinsam im Internet eine Ideenbörse: www.innocentive.com

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