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Unseriöse Coaches - daran erkennen Sie die schwarzen Schafe

 
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Möchte ein Unternehmen erfolgreich am Markt agieren und sich dort behaupten, dann muss es Zweifels ohne mit der Zeit gehen. Es muss neue Trends erkennen und diese auf die eine oder andere Weise ins tägliche Geschäft einfließen lassen. Oftmals ist auch eine komplette Umorientierung nötig, um den unternehmerischen Erfolg beständig zu erhalten. Dafür können Unternehmen sich umfassend von sogenannten Coaches beraten lassen. Doch leider gibt es unter diversen seriösen Anbietern auch schwarze Schafe. Woran Unternehmen diese zielgerichtet erkennen können, soll dieser Ratgeber näher erläutern.

 Zu diesen Zwecken kann ein Coach mit ins Boot geholt werden

Die meisten Unternehmen sind heutzutage im digitalen Zeitalter angekommen. Seitdem hat sich für viele Betriebe auch vieles verändert. Die Zielgruppe ist jünger geworden und informiert sich vorrangig online. Auch haben die potenziellen Kunden von morgen ganz andere Ansprüche, auf die ein Unternehmen reagieren können muss. Auch in der täglichen Zusammenarbeit kann es stetig zu Veränderungen kommen, um mit dem aktuellen Tempo Schritt zu halten.

Da ein leitender Unternehmer auch nur ein Mensch und keine Maschine ist, kann er nicht jeden Trend kennen. Auch weiß ein leitender Unternehmer nicht immer, was richtig ist, wie er etwa mit seinen Mitarbeitern in schwierigen Situationen umgehen sollte. Um all diesen Fragen gezielt auf den Grund zu gehen, hat jeder Unternehmer die Möglichkeit, sich Hilfe ins Boot zu holen. So erfreut sich die Coaching-Branche eines steigenden Wachstums.

Oftmals handelt es sich bei den Coaches um Menschen, die selbst einmal ein Unternehmen geleitet haben und sich deshalb mit den dringendsten Fragen und den vermeintlich größten Problemen auskennen.

Ein Unternehmer kann einen Experten daher auch bei vielen verschiedenen Fragestellungen hinzu ziehen. Gibt es Fragen zur Mitarbeiterführung oder zur zielorientierten Umsetzung von Projekten, dann lässt sich auf dem Markt ein Coach finden, der genau dazu hilfreich zur Seite stehen kann.

Auch gibt es Coaches, die die Veränderung der Märkte beobachten und sich mit neuen Trends auskennen. Ein Unternehmen erhält dadurch die Möglichkeit, seine Strategie an die Aktualität anzupassen. 

Hier liegen die Probleme des Coaching-Angebots

So stark die Coaching-Branche mittlerweile auch gewachsen ist, sie bringt auch einige Probleme mit sich. So ist das Angebot an Coaches zu allen erdenklichen Themenbereichen groß und unübersichtlich geworden.

Dies hängt sicher auch damit zusammen, dass der Beruf des Coaches keine geschützte Berufsbezeichnung ist, ähnlich wie beim Beruf des Journalisten. Es darf sich also jeder Mensch als Coach bezeichnen und seine Beratungsleistungen anbieten. Dieser Umstand hat natürlich auch dazu geführt, dass sich unter die vielen seriösen Coaches auch schwarze Schafe gemischt haben.

Diese versuchen das Unternehmen nach einem ersten kostenlosen, unverbindlichem Gespräch sowohl finanziell als auch emotional von sich abhängig zu machen. Schwarze Schafe verwickeln das beauftragende Unternehmen etwa in Knebelverträge oder verlangen immens hohe Zahlungen für die Inanspruchnahme ihrer Leistungen. Auch inhaltlich bieten die unseriösen Coaches nicht das an, was sie zuvor versprochen haben. Wenn es ganz schlecht läuft, dann sitzt der Unternehmer am Ende auf einem Schuldenberg und ist genauso schlau wie vorher. 

Wie Unternehmen unseriöse Coaches rechtzeitig erkennen können

Eine einhundert-prozentige Garantie gibt es natürlich nicht, dass ein Unternehmer an einen unseriösen Coach geraten kann. Manche dieser schwarzen Schafe verpacken ihr falsches Angebot so geschickt, dass man auch bei genauem Hinsehen nicht unbedingt sofort darauf schließen kann.

Es gibt jedoch verschiedene Aspekte, die von Unternehmen beachtet werden können, um eben nicht an ein schwarzes Schaf unter den Coaches zu geraten. 

Das Vorgespräch 

Bereits vor dem ersten Gespräch kann ein Unternehmer genau prüfen, ob er an ein seriöses Angebot geraten ist.

Fragt der Unternehmer etwa beim Coach nach, ob das Vorgespräch kostenlos in Anspruch genommen werden kann oder ob dieses mit eventuellen Kosten verbunden ist, dann sollte er immer eine eindeutige Antwort auf diese Frage erhalten. Auch sollte der Unternehmer sich rückversichern und eine schriftliche Bestätigung über die Kostenfreiheit oder über die zu erwartenden Kosten einfordern. Erfolgt diese Bestätigung nicht, versucht der Coach stattdessen sich heraus zu reden oder diese Frage mit irgendwelchen Floskeln zu umgehen, kann auf jeden Fall von einem weniger seriösen Angebot ausgegangen werden.

Ein professioneller Coach hingegen braucht keine Ausreden. Er sagt klar und deutlich, ob das Vorgespräch etwas kostet und ist auch bereit, darüber eine schriftliche Bestätigung auszufertigen.

Die Vertragsunterzeichnung

Unseriöse Coaches haben es zumeist eilig mit der Vertragsunterzeichnung. Sie bitten vielleicht schon kurz nach dem ersten Vorgespräch darum. Weiterhin verlangen sie von ihrem Klienten, dass dafür unterschrieben wird, dass eine bestimmte Anzahl von Coaching-Stunden beauftragt werden. Ganz gleich, ob Sie diese tatsächlich in Anspruch nehmen oder nicht. Dabei handelt es sich um eine dubiose und unseriöse Praxis.

Seriös ist ein Coach hingegen, wenn er dem Unternehmer eine angemessene Bedenkzeit einräumt. Sodass dieser sich in aller Ruhe für oder gegen das Angebot entscheiden kann.

Praxis-Tipp: Wichtig ist, dass Sie einen Vertrag niemals vor einem ersten persönlichen Kontakt unterschreiben sollten. Sobald der Unternehmer das Gefühl hat, in irgendeiner Form unter Druck gesetzt zu werden, sollte er lieber nach einem anderen Coaching-Angebot Ausschau halten.

Reisespesen und Alternativen

Hat man als Unternehmer ein Coaching-Angebot gefunden, was einem inhaltlich zusagt, stellt man jedoch fest, dass die Anreise hohe Kosten verursacht, dann ist wieder genau auf die Reaktion des vermeintlichen Coaches zu achten. Empfiehlt dieser trotz einer weiten Anreise ausschließlich sich selbst, dann ist er nicht als seriös zu bezeichnen.

Ein guter und professionell arbeitender Coach, verfügt über ein großes Netzwerk an Kollegen und schlägt dem Unternehmer auch Alternativen in seiner räumlichen Nähe vor.

Was die Höhe eventueller Reisespesen angeht, so sollte diese sich nicht auf mehr belaufen als die tatsächlichen Kosten für die Beratung.

Ein weiterer wichtiger Faktor sind etwaige Referenzen: Man sollte sich nur an einen Coach wenden, der bereits in diesem Bereich tätig war und dies auch nachweisen kann. Versucht ein Coach sich heraus zu reden und kann er auch nach mehrmaligem Nachfragen nicht auf seine Referenzen verweisen, dann hat er vermutlich gar keine und gehört eher zu den schwarzen Schafen.

Zu guter Letzt können Unternehmer noch beachten, dass jedes Gespräch mit dem Coach stets auf Augenhöhe stattfindet. Sollte der Unternehmer irgendwelche Einwände einbringen, dann nimmt ein seriöser Coach diese auch ernst und versucht sie nicht zu zerstreuen oder abzuwenden.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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