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Was das Ende des Telefonanrufs für Ihr Geschäft bedeutet

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Gründer von heute sind die Mittelständler von morgen. Deswegen ist der Blick auf das, was Start-ups tun, lohnend. Was der Fachinformationsdienst „TrendScanner” derzeit sieht: Erwarten Sie eine stark veränderte Kommunikation. Der klassische Telefonanruf wird immer weniger genutzt.

Fallbeispiel aus der Praxis: die Firma Wummelkiste, Versender von Spielzeugen nach dem Abonnement-Modell, gegründet vor zweieinhalb Jahren.

Telefonieren ist im Alltag der sechs Mitarbeiter unwichtig, zwei Festnetz-Telefone reichen dem ganzen Betrieb.

Durchwahl-Nummern gibt es nicht. Alltags-Kommunikation wird überwiegend per E-Mail abgewickelt, sowohl intern als auch mit Kunden/Lieferanten.

Nur wo es gar nicht anders geht, wird telefoniert – etwa mit kleinen Familienbetrieben, die Holzspielzeug liefern.

Der „TrendScanner” befragte Geschäftsführerin Pilippa Pauen (31) zu ihrem Alltag – Antwort: „Telefonische Erreichbarkeit spielt für mich kaum eine Rolle.“

Unerwartete Anrufe findet sie unpassend. In Zukunft wird diese Einstellung alle Unternehmen prägen.

Indizien: Hubraum, der Inkubator der Deutschen Telekom (!), ist nicht mehr per Telefon erreichbar, nur noch per E-Mail.

In den USA finden viele Unternehmen Schreibtisch-Telefone überflüssig.

DIE TRENDSCANNER PROGNOSE:

1. Erreichbarkeit am Telefon ist künftig kein Standard im Geschäft mehr. Telefonate finden überwiegend nach vorheriger Verabredung statt!

2. Reiner Informationsaustausch erfolgt im Zweifel textbasiert. Müssen viele Mitarbeiter gleichzeitig auf demselben Stand gehalten werden, gibt es besondere Werkzeuge (etwa für Projektmanagement: Asana, asana.com).

3. Jedem Mitarbeiter ein Telefon auf den Schreibtisch – das ist eine Vorgabe aus der Vergangenheit.

Für die geringe Zahl von Anrufen reicht es, wenn sich mehrere Mitarbeiter einen Apparat teilen.

4. Klingelt das Telefon unerwartet, wird das als Störung empfunden: Es ist häufig ein Headhunter, der ein Stellenangebot unterbringen will – oder ein Telefonverkäufer.

5. Der Kunde tritt bevorzugt per E-Mail mit dem Unternehmen in Verbindung, solange eine Vertrauensbasis besteht.

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