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Was ist der Barbie-Tech-Trend?

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Von coupling-media,

Wie Frauen allmählich die männliche Hightech-Domäne erobern Consumer Electronics wie Digitalkamera, MP3-Player und Handys galten bislang als typische "boy´s toys". Nichts ist so falsch - das hat jetzt die amerikanische "Consumer Electronics Association" herausgefunden, berichtet der Zukunftsletter.

Wie Frauen allmählich die männliche Hightech-Domäne erobern

Consumer Electronics wie Digitalkamera, MP3-Player und Handys galten bislang als typische "boy´s toys". Nichts ist so falsch - das hat jetzt die amerikanische "Consumer Electronics Association" herausgefunden, berichtet der Zukunftsletter.

Von den 96 Milliarden Dollar, die mit Consumer Electronics umgesetzt wurden, gaben Frauen 55 Milliarden aus(!). In vielen Segmenten haben weibliche Kunden die Zahl der männlichen Konsumenten bereits überflügelt. Der Markt verändert sich, und die Veränderungen sind weit reichend - bis in die nächste Generation.

Aus weiblichen Zahnspangenträgerinnen wird eine völlig neue Technik-Generation

Schon benutzen weibliche amerikanische Teenager zwischen 13 und 18 Jahren elektronische Geräte weit häufiger als ihre gleichaltrigen Pendants. Mädchen greifen häufiger zum Handy (88 % gegenüber 83 %), zur Digital-Kamera (54 % gegenüber 50 %), zum DVD-Recorder (21 % gegenüber 19 %).Nur bei Videospielen liegen sie mit 49 % gegenüber 89 % noch hinten.

Gründe für diesen neuen Barbie-Tech-Trend:

  • Früher dienten elektronische Geräte eher dazu, als Arbeitsinstrument die Effizienz zu erhöhen. Heute geht es um mehr - auch um Musik, Unterhaltung und vor allem um Kommunikation.
  • Hinzu kommen jüngste technische Möglichkeiten, die insbesondere Frauen ansprechen - etwa "Familienfilme" drehen (mit der Digitalkamera) -, und es gibt neue Kommunikationsformen, zu denen sich Frauen stärker hingezogen fühlen (wie etwa SMS und Kamera-Telefone).

Trend-Analyst Paul Jackson von der Beratungsfirma "Forrester" sieht als Grund für den Trend den "zunehmend mobilen Lebensstil der weiblichen Teenies". Aber auch Frauen im reifen Alter sind zunehmend mobiler und flexibler geworden. Mehr noch als Männer, so die bei Intel beschäftigte Anthropologin Genevieve Bell, müssen sie Arbeit, Haushalt und Kinderbetreuung unter einen Hut bekommen. Diese neuen "Mama-Taxis", die nun ins Blickfeld des Marketings gerückt sind, brauchen ihre Handys mehr, als das bei Männern der Fall ist.

Wie sieht ein femininer Technik-Vertrieb in Zukunft aus?

Der "BlackBerrie", so Manjit Waters von O2, ist für Geschäftsfrauen die größte Erfindung überhaupt. Denn er erlaubt ihnen, zu arbeiten und gleichzeitig für ihre Kinder erreichbar zu sein. Forscherin Bell zufolge spielen bei dem neuen Trend auch geschlechtsspezifische Unterschiede eine Rolle."Mit Technik herumzuspielen ist typisch männlich. Frauen hingegen sagen eher: "Dafür habe ich keine Zeit". Sie verlangen von den Produkten einfache Bedienbarkeit, Zuverlässigkeit und Haltbarkeit. Auch modische Elemente spielen bei Frauen eine größere Rolle.

  • Deshalb startet O2 eine neue Werbe- und Marketing-Offensive - abgestellt auf weibliche Teenies und Frauen reifen Alters. Samsung setzt bereits verstärkt auf kleine, modische Handys, die wie Schmuck getragen werden können.
  • In Asien hat sich auch ein Markt für Elektronik-Geräte etabliert, deren Design an "Hello Kitty" angepasst wurde, einer weiblichen TV-Kunstfigur. "Hello Kitty"-Handys von Nokia sind der Renner geworden.

Wie das Vertriebsmanagement auf die Feminisierung von Hightech reagiert

  • Intel beispielsweise bietet in Korea und Japan die Handys jetzt auch in Juweliergeschäften an.
  • Spezifisch feminin verpackt, werden Handys neuerdings in Bekleidungsgeschäften wie GAP verkauft.
  • Der Barbie-Tech-Trend manifestiert sich natürlich auch im Internet. Während typisch männliche High-Tech-Magazine wie T3 mit Auflagenproblemen zu kämpfen haben, melden frauenaffine Techno-Websites neue Besucherrekorde.

Prognose des Zukunftsletters:

Noch wird kaum frauenspezifische Elektronik angeboten, und viele Frauen fühlen sich auch beim Besuch eines Elektronik-Geschäftes unwohl. Deshalb ordern sie ihre Produkte häufig über Internet - ein Trend, der sich verstärkt. In femininen Vertriebswegen und femininem Produktdesign liegen künftig gigantische Marktchancen.

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