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Wirtschaftsfaktor Wandern

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Die Zeiten von Luis-Trenker-Folklore und Kniebundhosen sind vorbei, das Wandern hat sich in den vergangenen 5 Jahren als naturnahe Trendsportart etabliert. Dabei ist Wandern nicht irgendwie hip oder schick, es ist keine Beschäftigung nur für Subkulturen oder junge Trendsetter. Wandern ist in der gesellschaftlichen Mitte angekommen. Mehr noch: Wandern wird künftig zu einem spannenden Markt für viele Branchen und Industrien.Wandern ist ein spannender Zukunftsmarkt auch über das Jahr 2020 hinaus, weil sich dort in den vergangenen 5 Jahren ein grundlegender Wertewandel vollzogen hat:

Wandern ist nicht mehr spießig oder gar volkstümelnd, Wandern ist modern. Wanderer zählen überwiegend zu den „Weltoffenen“, den „Kritischen“, den „Anspruchsvollen“ und den „Realisten“, wie die GfK in einer Studie herausgefunden hat.

  1. Wandern kurbelt nicht nur einen Wirtschaftszweig an, sondern gleich ein ganzes Bündel – Mode, Outdoor, Tourismus, Gastronomie, Sportartikel, SportTech (GPS), Medien, regionale Produkte.
  2. Wandern ist zu einem „All-Age-Phänomen“ wie Harry Potter oder die Sängerin Adele gereift. Jeder 2. Deutsche über 16 Jahren wandert, unabhängig vom Geschlecht und vom Alter. Jedoch steigt mit dem Alter die Wanderintensität. Jüngere wandern etwa 2-mal im Jahr, Wanderer ab 60 Jahren mehrmals im Monat.
  3. Wandern schlägt mittlerweile selbst ein hippes Phänomen wie Radfahren. Insgesamt werden jährlich 370 Millionen Tagesausflüge unternommen, bei denen gewandert wird, das sind mehr als doppelt so viele Ausflüge, wie mitdem Fahrrad gemacht werden (153 Mio. Tagesausflüge jährlich). 30,3 Millionen Übernachtungen pro Jahr können in Deutschland dem Wandergast zugeordnet werden, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt dabei 3,5 Nächte.
  4. Wandern ist kein reines Saisongeschäft. Gewandert wird in Mitteleuropa und Nordamerika das ganze Jahr über. Selbst im Winter sind immerhin 20 bis 25 % der Wanderer in Deutschland unterwegs. Damit unterscheidet sich das Wandern von anderen Outdoor-Sportarten, die nur saisonal betrieben werden. >


  • Der Freiluft- und Wanderboom hat in Deutschland in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass viele Landstriche und Kommunen mit modernen Wanderwegen ausgestattet worden sind. Der Rothaarsteig zwischen Hessen und Nordrhein-Westfalen war 2001 der Pionier, er hat inzwischen unzählige Nachfolger gefunden.
  • Auf diese neu geschaffene Infrastruktur können Regionen, Fremdenverkehr und Gastronomie deutschlandweit mit „wanderadäquaten“ Angeboten aufbauen.
  • Hotels und Fremdenverkehrsverbände, die nach einer spitzeren Positionierung Ausschau halten, sind mit dem Wandertrend zeitgemäß ausgestattet, da sie hier Kunden aus allen Altersschichten und auch aus den höheren Einkommensklassen vorfinden. Natürlich wird der demografische Wandel (Alterung der Gesellschaft) auch über das Jahr 2030 hinaus das Wandern zu einem Freizeitvergnügen machen, mit dem auch ältere Menschen („time rich, money rich“) angesprochen werden können.
  • Der neue Wanderer kommt aus allen Gesellschaftsschichten und steht innovativen Technologien sehr aufgeschlossen gegenüber. Das reicht von der einschlägigen Outdoor-Kleidung über Rucksäcke bis zum GPS-Kompass
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