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Zukunft: 4 Szenarien, wie sich der Markt der Mobilität verändert

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4 Szenarien werden bis 2020 die Evolution des Automarktes zum Mobilitätsmarkt prägen. Alle verändern das Geschäftsmodell der klassischen Autohersteller bzw. zwingen die etablierten Hersteller, auf neue Kundenbedürfnisse und Anforderungen durch Umwelt und Gesellschaft zu reagieren.

1. Die Zipster kommen – nutzen statt besitzen: Marktreife 2015

Sharing ist nachhaltig und passt zu einer Gesellschaft, die nach einer neuen Wirtschaftsordnung und einem neuen Begriff für Wohlstand sucht. Seitdem gibt es auch einen neuen Typus des urbanen Mobilitäts-Konsumenten: den Zipster.

So bezeichnet der angesagte Carsharing- Anbieter Zipcar – immer trendbewusst unterwegs – seine eigene Abonnentenklientel, die bei dem Unternehmen aus Cambridge, Massachusetts, Autos leiht und sich mit anderen teilt.

Langsam kristallisiert sich jedoch auch heraus, dass der Sprung auf den Carsharing- Hype (zumal in den USA) nicht purer Altruismus ist. Ford hat Zipcar kürzlich 1.000 Ford Focus für die jüngere Kundschaft zur Verfügung gestellt – in der Hoffnung, aus Autonutzern wieder Autobesitzer zu machen.

Anfang des Jahres vermeldete der Bundesverband Carsharing e. V., der 128 deutsche Carsharing-Anbieter befragte, 190.000 Carsharing-Teilnehmer in Deutschland – ein Plus von 20 % zum Vorjahr.
Neue Anbieter sorgen für eine steigende Nachfrage. Für das Jahr 2016 werden knapp 10 Millionen Carsharing-Nutzer in Europa vorhergesagt.

2. Downsizing: „Goodbye Big-Block“ – Marktfähigkeit seit 2010

Selbst in Amerika schrumpft der Hubraum der Pkw-Motoren. Im 1. Halbjahr 2011 wurden im Mutterland der Autokultur zum ersten Mal mehr Autos mit 4- als mit 6- oder 8-Zylinder-Motoren verkauft. Die Kombination aus Turboaufladung, variabler Ventilsteuerung und Motor-Downsizing ist derzeit die Lösung, die es den Autobauern erlaubt, wenig zu ändern, dabei aber beachtliche Effizienz nachzuweisen. Daimler bietet seit 2 Jahren die S-Klasse mit einem 4-Zylinder-Diesel an (den „S 250 CDI Blue Efficiency“).

„Small is beautiful“ hat sich klammheimlich in den letzten 2, 3 Jahren zum einflussreichen Trend gemendelt. Das große bzw. kleine Vorbild dafür ist der Fiat 500 mit seinem Minimotor: 2 Zylinder auf gerade einmal 31 Zentimetern Länge, 875 Kubikzentimeter Hubraum und 85 Kilogramm Gewicht bringen 86 PS (63 kW) auf die Straße.

3. E-Autos: Unter der Haube wird alles anders – Marktfähigkeit ab 2012

Optimistische Schätzungen gehen bis 2022 deutschlandweit von knapp einem Viertel Marktanteil für Autos mit alternativen Antriebsformen aus. Der Branchendienst BDW Automotive prognostiziert, dass der Anteil alternativer Antriebe von 0,9 % im Jahr 2010 auf 11,5 % im Jahr 2015 und 27,4 % im Jahr 2022 ansteigen wird. Hier werden Hybrid- Fahrzeugen die größten Chancen eingeräumt. Schon 2015 erwarten die Prognostiker unter den grünen Autos einen Marktanteil von 20 % für Elektroautos.

Der E-Auto-Boom wird aber vor allem in Asien stattfinden: China, das im eigenen Land mittlerweile den weltgrößten Automobilmarkt zu versorgen hat, wird innerhalb der nächsten 10 Jahre zum größten Anbieter von Elektrofahrzeugen aufsteigen.

E-Mobilität ist Staats-Doktrin: Die sozialistische Einheitspartei hat gerade wieder 100 Milliarden Yuan (rund 11 Milliarden Euro) in die Förderung der Technologie investiert. Bis ins Jahr 2020 sollen jährlich 5 Millionen E-Automobile verkauft werden.

4. Wasserstoff-Auto: Der Treibstoff aus der Luft – Marktfähigkeit ab 2018

Wie groß das Potenzial für Windwasserstoff als PKWTreibstoff in Deutschland ist, lässt sich zurzeit nicht seriös abschätzen. Doch allein in Schleswig-Holstein soll im Jahr 2020 aus überschüssigem Windstrom die Menge an Wasserstoff erzeugt werden, um jährlich 70.000 Autos anzutreiben; das geht aus einer Studie der Ottobrunner Energie- und Umweltberatung Ludwig-Bölkow-Systemtechnik hervor.

Nach wie vor bleibt auch unklar, wie der für 2015 geplante Rollout der supersauberen Technologie auf die Straße gebracht werden soll. Sollen die Kunden erst massenhaft Autos kaufen, sodass eine Wasserstoff-Tankstellenlandschaft entstehen kann? Oder müssen zuerst in großer Zahl die Zapfsäulen her, damit die Kunden die Autos auch kaufen?

Um eine Lösung für dieses Problem ringt seit 2 Jahren eine unternehmensübergreifende Expertengruppe von Daimler, Linde, den Mineralölkonzernen Shell, Total, OMV und den Energieversorgern EnBW und Vattenfall.

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