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Zukunft der Arbeit, Zukunft des Arbeitsplatzes: Wo wir morgen produktiv sein werden

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Von DGx,

Wir befinden uns am Übergang von der Industrie- zur globalisierten Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft. Arbeitszeiten, Einkommen und Anstellungen sind keine festen Größen mehr auf dem Arbeitsmarkt. Individuelle Mobilität sowohl im Job als auch privat ist der Normalzustand. Raumgrenzen scheinen sich aufzulösen. Während früher eine klare Trennung zwischen Arbeitsplatz und Wohnzimmer, Urlaub und Geschäftsreise, Freizeit und Arbeitszeit bestand, wird diese plötzlich durchlässig. Das Homeoffice findet schon längst nicht mehr nur zuhause statt. Parks, Flughäfen, der ICE oder ein Coffeeshop: Jeder Ort mit einem kabellosen Zugangspunkt ins Internet entwickelt sich gerade zum Zweit- oder Drittarbeitsplatz. Künftig geht es weniger darum, in nächster Nähe zum Autobahnkreuz zu wohnen - wichtiger wird es, an das Glasfasernetz angeschlossen zu sein. Laut einer Umfrage des Branchenverbands BITKOM ist das Homeoffice für 72 % aller Mitarbeiter ein Thema, bereits 10 % der Beschäftigten arbeiten regelmäßig von zuhause aus.

Arbeiten in der Gartenlaube: Das Bauunternehmen Blockhausbau Hummel plant Büros für den eigenen Garten. Das auf Block-, Gartenhäuser, Pavillons und Homeoffices spezialisierte Unternehmen hat damit einen neuen Markt entdeckt.
Da häufig die Ruhe oder der Platz im eigenen Haus zur Einrichtung eines Arbeitsbereichs fehlen, ist Geschäftsinhaber Josef Hummel auf die Idee gekommen, das Büro als eigenständiges Gebäude im Garten zu platzieren. „Das Homeoffice im eigenen Garten ist die schnellste und effektivste Möglichkeit, auf eine Veränderung der persönlichen Lebensumstände zu reagieren“, so der Gartenhausexperte.
Besonderer Vorteil: Das Gebäude ist in den meisten Fällen genehmigungsfrei und wird wegen der klaren räumlichen Trennung vom Wohnbereich vom Finanzamt eindeutig als Arbeitszimmer anerkannt (www.hummel-blockhaus.de).
Coworking Spaces: In Berlin können sich Freiberufler der Kreativszene im „betahaus“ einen Büroplatz mieten. Über den Tischen hängen Dreifach-Steckdosen und Glühbirnen - die Mobile Worker müssen nur ihr Notebook und Handy selbst mitbringen.
Ein analoges statt digitales Netzwerk, das ist der Coworking-Gedanke. Ein Ort, an dem Freiberufler vorwiegend aus der Kreativbranche arbeiten - meist nicht gemeinsam, aber immerhin nebeneinander. Grafiker sitzen neben PR-Beratern, Fotografen und Software-Entwicklern.
Die Arbeitsplätze können tage-, monats- oder jahresweise angemietet werden. Gerade Start-ups gehen somit kein Risiko ein, plötzlich auf hohen Raummieten sitzenzubleiben. Das Café heißt hier „Wissensarbeiterkantine“, im besten Fall entstehen in den Pausen Synergien. Das betahaus verschmilzt klug Elemente von Wiener Kaffeehaus, Uni-Campus, Homeoffice und WLAN-Café.

Homeoffice statt Betriebskindergarten:
Die Firma Emkon, die sich selbst als dienstleistender Maschinenbauer begreift, hat nicht nur eine Kooperation mit Schulen und Hochschulen geschlossen, sondern auch flexible Arbeitszeiten institutionalisiert.
„Wenn ein Elektroingenieur beispielsweise ein Maschinenprogramm entwickeln will, kann er das auch von zuhause aus tun“, so Projektassistentin Stephanie Schuberth. Emkon bietet seinen rund 50 Beschäftigten Telearbeitsplätze und Unterstützung beim Wiedereinstieg nach der Babypause an.
„Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Familienfreundlichkeit bei der Arbeitgeberwahl eine größere Rolle spielen kann als das Gehalt“, begründet Geschäftsführer Andreas Dittrich sein Engagement.
Trendlearning: Homeworking wird die Märkte der Zukunft maßgeblich verändern. Es gibt immer mehr Menschen, die nicht nur aufgrund ihrer familiären Situation von zuhause aus bzw. unterwegs arbeiten möchten oder müssen.
In den weltweiten Wissensgesellschaften mit ihren modernen Unternehmenskulturen und Organisationsstrukturen verlieren Normalarbeitsverhältnisse und starre Berufsbilder immer mehr an Bedeutung.
Die Mobile Worker haben plötzlich ganz neue (Konsum-) Bedürfnisse. Datennetze und Übertragungsgeschwindigkeiten werden künftig massiv an Bedeutung dazugewinnen, genauso wie mobile Endgeräte. Bis zum Jahr 2020 werden wahrscheinlich mehr Menschen mit mobilen Geräten im Netz sein als mit dem PC.

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