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Mundpropaganda: 100 Millionen Dollar Umsatz ohne Werbung

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Sie gilt als Wundwaffe schlechthin im Marketingmix: Die Mundpropaganda. Denn wir glauben besonders gerne anderen Kunden und lassen uns von plakativen Werbeaussagen nicht mehr so leicht blenden. Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur „WerbePraxis aktuell” stellt Ihnen heute ein Best Practice Beispiel vor.

Eine kanadische Modemarke verblüfft mit riesigen Zuwachsraten – und das ganz ohne den Einsatz von klassischer Werbung. Im Jahre 2011 kündigte sie ihrer Werbeagentur – seitdem haben sich die Umsätze um 87 % erhöht.

Die Marke, die nur auf Mundpropaganda setzt, ist mit ersten Shops schon in Europa vertreten. In der Tat ist es verblüffend, wie rasant die Marke Lolë derzeit immer größere Anteile am Textilmarkt erobert. Dabei scheint das Marktsegment zunächst einmal klein, denn die Kanadier stellen vor allem Yoga-Mode für Frauen her. Damit erobern sie nun die europäischen Metropolen:In Paris und Zürich finden sich die ersten Läden.

Das sind die Bausteine des Lolë-Konzepts

Shops als ungewöhnlicher Treffpunkt mit dem Kunden
Das Design am Point of Sale bietet beste Gelegenheit, einen positiven Eindruck von der Marke zu vermitteln. Hier steht nicht der Verkauf von Kleidungsstücken im Vordergrund, sondern die Vermittlung des Lebensgefühls „Yoga“:
Auf iPads oder Computerbildschirmen sind die Yoga-Angebote der jeweiligen Stadt abrufbar – das Unternehmen bringt sich damit perfekt in das bereits existierende Yoga-Netzwerk vor Ort ein.

Schaufenster dienen nicht der Warenpräsentation, sondern sind als grüne Wände mit zahlreichen Pflanzen gestaltet. Erkennungszeichen ist an einigen Läden die grüne Fassade: eine vertikale Rasenfläche.
Kassen sind abgeschafft, kassiert wird mit dem iPad. Keine der Kundinnen muss sich an der Kasse anstellen. Die Yoga-Modemarke folgt dem Beispiel von Apple und kassiert mobil mit dem iPad beim Kunden.

Shops begeistern die Kundinnen durch gemeinsame Aktivitäten

Der typische Lolë-Shop, der sich gar nicht „Shop“, sondern „Atelier“ nennt, ist weit mehr als eine Verkaufsstation. Dort knüpft das Unternehmen Kontakt mit der Kundin und lädt sie zu gemeinsamen Unternehmungen ein.

Interessierte Frauen haben die Möglichkeit, zweimal die Woche kostenlos an diversen Aktivitäten teilzunehmen.

Beispiel Zürich: Lolë-Instructors nehmen alle Interessierten zur morgendlichen Yoga-Session in einen nahe gelegenen Park mit oder ein Cardio-Trainer führt Läuferinnen zu einem Training die Limmat entlang. Die Lolë-Macher bezeichnen dies als „Living Facebook“.

Gemeinsam große Events feiern

Einmal jährlich veranstaltet die Marke ein Event, zu dem Tausende von YogaAnhänger kommen: die Lolë-White-Yoga-Tour. Yoga-Fans sind zu einer gemeinsamen Yoga-Session eingeladen und sollen alle in Weiß gekleidet erscheinen.

Rabatte für Yoga-Profis

Yoga-Lehrer erhalten einen speziellen Rabatt für ihre Einkäufe. Denn wenn sie mit Lolë-Textilien bekleidet sind, etabliert sich das Unternehmen sichtbar in der Szene.

Über soziale Medien erreichbar sein

Ganz folgerichtig ist es, dass das Unternehmen über diverse soziale Medien für seine Kundinnen erreichbar ist. Dort kann man sich über kostenlose Kurse, Events oder neue Produkte austauschen und diese Informationen an sein Freundesnetzwerk weitergeben. Das Unternehmen hat Profile bei Twitter, Facebook, YouTube, Pinterest und Google+.

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