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Namen, Titel & Co.: Kunden korrekt ansprechen

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Von Astrid Engel,

Manieren sind wieder in. Mit guten Umgangsformen können Sie auch im Geschäftsleben punkten und Ihre Geschäftspartner überzeugen. Dazu gehört auch, den Kunden korrekt anzureden.

Manieren sind wieder in. Mit guten Umgangsformen können Sie auch im Geschäftsleben punkten und Ihre Geschäftspartner überzeugen. Dazu gehört auch, den Kunden korrekt anzureden.


Kunden mit Namen ansprechen

Sie sollten Ihren Kunden möglichst mit seinem Namen ansprechen. Damit zeigen Sie ihm, dass Sie ihn als Person wahrnehmen und schätzen - jedenfalls dann, wenn Sie seinen Namen korrekt aussprechen (und schreiben). Es ist für den Kunden unangenehm und zeigt ein gewisses Desinteresse Ihrerseits, wenn aus einer Frau Salter plötzlich eine Frau Salto oder Salzer wird.

Fragen Sie also im Zweifelsfall lieber noch einmal nach, und lassen Sie sich schwierige Namen ruhig buchstabieren. Doppelnamen mögen manchmal kompliziert sein, verkürzen dürfen Sie sie deswegen aber nicht.


Titel und akademische Grade korrekt verwenden

Frage: Bei meinen neuen Kunden bin ich nicht ganz sicher, wie ich sie ansprechen soll. Der Mann ist Professor. Um den Auftrag - wir bauen einen neuen Kamin ein - wird sich aber vor allem seine Frau kümmern. Muss ich die Kundin jetzt mit "Frau Professor" ansprechen?

Antwort: Adelsbezeichnungen, die bei Inkrafttreten der Weimarer Verfassung geführt wurden, sind zum Namensbestandteil geworden. Das "von" oder der "Graf" gehören also zum Familiennamen und müssen daher verwendet werden. Anders sieht es mit akademischen Graden wie Doktor- und Professorentiteln aus. Diese sind, anders als viele glauben, kein Namensbestandteil.

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Niemand hat also Anspruch darauf, als "Herr Doktor" oder "Frau Professorin" angeredet bzw. angeschrieben zu werden. Allerdings hat es sich eingebürgert, das zu tun. Manchen Menschen ist das sehr wichtig, und sie reagieren gekränkt, wenn Sie den Doktortitel weglassen.

So handeln Sie korrekt: Wenn Sie den vollen Namen Ihres Kunden nebst Titeln kennen, sollten Sie ihn auch vollständig verwenden - es sei denn, der Betreffende sagt Ihnen selbst, es sei ihm anders lieber.

Allerdings: Die Berufsbezeichnung des Mannes auf die Frau zu übertragen, gilt als veraltet. Ihre Kundin können Sie also einfach mit ihrem Namen ansprechen.

Praxis-Tipp: Den aktuellen offiziellen Stand bei der protokollgerechten Ansprache und Anschrift hat das Bundesministerium des Innern im Internet veröffentlicht, und zwar unter www.protokoll-inland.de - wenn Sie sich danach richten, sind Sie auf der sicheren Seite.

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