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14 Regeln für optimale Online-Texte (Teil 1)

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Von dgx,

Als Werbe- oder PR-Profi wissen Sie, dass Texte im Web anderen Gesetzen folgen als solche für Printprodukte. Damit Sie auf einen Blick sehen, worauf Sie bei Online-Texten achten sollten, haben wir für Sie die 14 wichtigsten Regeln zusammengestellt.

Wenn Sie diese beherzigen, haben Sie auf drei Ebenen Erfolg: Sie vervielfachen die Verweildauer der Besucher auf Ihrer Website, verbessern Ihr Suchergebnis bei den Suchmaschinen und werten das Image Ihres Unternehmens auf.

14 "goldene Regeln" für internetgerechte Texte

Regel Nummer 1: Nicht mit fremden Federn schmücken

Natürlich spart man sich viel Arbeit, indem man Textpassagen kopiert. Das wird aber nicht nur bei Doktorarbeiten abgestraft, sondern auch im Internet - zum einen durch eine schlechtere Platzierung bei den Suchmaschinen, da diese "Duplicate Content" abstrafen.

Zum anderen können Verstöße gegen das Urheberrecht empfindlich geahndet werden. Machen Sie sich daher die Mühe, eigene Texte zu schreiben.

Regel Nummer 2: Knackige Überschriften

Fassen Sie in der Überschrift den Kern des Textes in wenigen - maximal sechs - Worten zusammen. Versuchen Sie unbedingt, in der Überschrift Schlüsselbegriffe zu platzieren. Denn der Überschrift schenken sowohl die Besucher Ihrer Website als auch die Suchmaschinen größte Aufmerksamkeit.

Finden sie hierin schon die Schlüsselwörter, nach denen sie suchen, werden sie Ihre Seite positiv beurteilen. Verwirren Sie Ihre Leser nicht mit Sprachspielen oder Rätseln in der Überschrift. Ebenso vermeiden sollten Sie Allgemeinplätze, wie "Kompetenz auf allen Ebenen". Damit können weder die Besucher Ihrer Website noch die Suchmaschinen etwas anfangen.

Regel Nummer 3: Ziehen Sie mit dem Teaser den Leser in den Text

Der Teaser soll die Besucher Ihrer Website neugierig machen und veranlassen, den Link zum Text anzuklicken. Fassen Sie in diesem kurzen Text Ihr Angebot in wenigen - maximal drei - Sätzen zusammen. Nennen Sie die Kernbegriffe Ihres Angebots.

Das müssen nicht immer die Schlüsselbegriffe selbst sein, sondern es können durchaus auch Synonyme sein. Benutzen Sie starke Verben. Vermeiden Sie Doppelungen zur Überschrift. Nutzen Sie den Teaser als Ergänzung zur Überschrift. Eine tolle Schule für gut und spannend geschriebene "Reinzieher" bieten die Teaser im Newsletter von Spiegel Online.

Regel Nummer 4: Lead - das Wichtigste in Kürze

Der Lead ist ein einleitender Absatz vor dem Haupttext, der in der Regel auch optisch durch Fettung oder Kursivschrift hervorgehoben ist. Er enthält eine kurze, maximal vier bis fünf Sätze umfassende Zusammenfassung.

Der Leser erhält damit einen Überblick über den gesamten Beitrag. Nutzen Sie hierin die Schlüsselbegriffe und die dazugehörigen Synonyme.

Regel Nummer 5: "First things first"

Stellen Sie den Kern Ihres Angebots bzw. der Seite explizit an den Anfang des Textes. Das heißt, dass der Schlüsselbegriff auch sehr weit vorne im Text erstmalig platziert werden sollte. Lassen Sie auch im folgenden Text die wichtigsten Begriffe immer mal wieder einfließen.

Das beeinflusst das Ranking in den Suchmaschinen positiv. Überstrapazieren Sie die Begriffe aber nicht. Erstens wird der Text dadurch unter Umständen unleserlich und Sie vergraulen die Besucher Ihrer Seite. Zweitens strafen Suchmaschinen den inflationären Gebrauch von Schlüsselwörtern ab (Keyword Spamming).

Regel Nummer 6: Weniger ist mehr

Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche. Fassen Sie sich kurz. Benutzen Sie lieber Verben als Substantive. Formulieren Sie positiv statt negativ. Vermeiden Sie Füllwörter, wie z. B. "freilich", "doch" und "eigentlich".

Prüfen Sie bei jedem Wort: Ist es wichtig zum Verständnis des Textes oder für unser Angebot? Fällt dieser Test negativ aus, streichen Sie das Wort ersatzlos. Das positive Ergebnis: Der Besucher Ihrer Website kann den Text schnell scannen und bekommt - ohne Ablenkung - die wichtigsten Informationen.

Regel Nummer 7: 1 Gedanke = 1 Satz

Verzichten Sie auf Bandwurmsätze, die über mehrere Zeilen gehen. Bilden Sie kurze Sätze. Zehn bis 20 Wörter sind ideal. Verzichten Sie auf Nebensätze. Hauptsachen gehören in Hauptsätze, Nebensätze enthalten Nebensächliches, worauf man unter Umständen auch verzichten könnte.

Gehen Sie dabei nach der Formel vor: ein Gedanke - ein Satz. Lesen Sie Ihren gesamten Text auch unter diesem Gesichtspunkt einmal durch. Fragen Sie sich bei jedem "und": Könnte der folgende Satz abgetrennt werden und zum Hauptsatz werden? Wenn ja: Tun Sie es!

Unsere Kollegen von PR Praxis verraten Ihnen in Teil 2 dieses Beitrags unter anderem:

  • wie Sie Ihre Texte übersichtlich strukturieren
  • auf welche Wörter Sie besser in Online-Texten verzichten sollten
  • wie Sie den "Schnell-Check Lesefreundlichkeit" machen.
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