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Als Wiki-Experte werden Sie von Google (und von Ihren Kunden!) noch schneller gefunden

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Die Gründe für ein eigenes Wiki sprechen für sich: „Google hat eine Vorliebe für Wikis“, erklärt Hauke Löffler, Gründer des Karlsruher Wikis, das sich innerhalb weniger Jahre zum weltweit größten werbefreien Stadt-Wiki entwickelt hat. Schon mit wenigen Artikeln rangiere man dank Inhalten und Verlinkung in den Rankings ganz weit oben.

Werden auch Sie mit einem eigenen Wiki automatisch sichtbarer. Hauke Löffler gibt die besten Tipps. Mit diesen Informationen steht Ihrem Wiki nicht mehr viel im Weg.

Wie aufwändig und kostspielig ist die Technik?

Für ein Wiki brauchen Sie nur Platz auf einem Server. Wenn Sie keinen eigenen Server haben, mieten Sie sich den Platz auf dem Server, auf dem auch Ihre Website liegt. Die Software für Ihr Wiki gibt’s gratis im Netz. Es handelt sich um Media Wiki. Das ist die gleiche Software wie bei Wikipedia. Installiert ist das Ganze in weniger als einer halben Stunde. Technische Vorkenntnisse brauchen Sie keine.

Wie sieht die rechtliche Seite aus?

Ganz wichtig ist die Frage, welche Lizenzen Sie vergeben. Denn eigentlich gehören Artikel – laut Urheberrecht – zunächst einmal dem Verfasser. Allerdings lebt das Wiki-Prinzip ja davon, dass die Artikel verändert werden dürfen. Das muss die Lizenz erlauben. Das Karlsruher Wiki besitzt die Creative-Commons-Lizenz der Version „Namensnennung-Nicht-Kommerziell- Weitergabe unter gleichen Bedingungen“. Das heißt: Man darf

  • den Inhalt vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen,
  • Abwandlungen und Bearbeitungen des Werkes bzw. Inhaltes anfertigen, unter der Voraussetzung, dass man
  • den Namen des Urhebers nennt,
  • die Inhalte nicht kommerziell nutzt und
  • die Inhalte nur unter gleichen Bedingungen dieses Lizenzvertrags weitergibt.

Wie bekomme ich Nutzer auf mein Wiki?

Ein Wiki muss sich langsam entwickeln. Daher sollten Sie erst einmal ein gewisses – überschaubares – Grundkontingent an Beiträgen durch Ihr Unternehmen oder Ihre Einrichtung erarbeiten und einstellen lassen. Dann finden interessierte Nutzer „ihr“ Thema und gestalten den Aufbau mit.

Wie finde ich Autoren?

„Ein Wiki lebt davon, dass es nicht von einer Person gefüllt wird. Ein Wiki geht in die Breite“, erklärt Hauke Löffler. Daher stellt es eine Herausforderung dar, einige aktive Freiwillige zu finden, die das Wiki am Leben halten. Sie können Ihr Wiki vor Gruppen präsentieren, die für Sie als Autoren interessant sind.
Das können Unternehmen sein, deren Mitarbeiter ihr Wissen einspeisen sollen, oder auch Kunden. Sie können Schulungen in Weiterbildungseinrichtungen anbieten und so ganz unterschiedliche Teilnehmer erreichen. „Sie brauchen nur zwei bis vier Menschen, die regelmäßig etwas schreiben“, ist Löffler überzeugt.

Besteht die Gefahr von rufschädigenden Einträgen und Vandalismus?

Viele Unternehmen fürchten kritische Einträge. Schließlich können die User in einem Wiki offen ihre Meinung schreiben. „Die Angst vor Vandalismus ist völlig unbegründet“, beruhigt Löffler. Firmen, die trotzdem besorgt sind, können sich automatisch per E-Mail benachrichtigen lassen, wenn eine Änderung an ihrem Eintrag vorgenommen wird. Dann können sie direkt reagieren. So wirkt das Wiki für die Firmen zugleich wie ein Seismograph, der jede Änderung der öffentlichen Wahrnehmung gleich anzeigt.

Was muss ich tun, um gut gerankt zu werden?

In erster Linie ist es der Inhalt, den Google mit einem entsprechenden Ranking belohnt. Zweites wichtiges Kriterium: Die Verlinkungen – ein weiteres Kennzeichen für Wikis. Wichtig ist außerdem, dass das Wiki werbefrei ist.

Macht ein Wiki nicht viel Arbeit?

Wie ein Wiki die tägliche Arbeit erleichtern, Arbeitszeit sparen und Ärger vermeiden kann, zeigt das Karlsruher Beispiel: Früher gab es in einem Ortsteil immer Ärger, weil das Vereinsportal zentral von der Stadt gepflegt wurde, berichtet Löffler. Es sei nicht aktuell, lautete der Vorwurf von Seiten des Vereinsvorstands. Die Stadt integrierte das Vereinsportal in das Wiki. Jetzt ist es immer aktuell, weil die Vereinsmitglieder es selbst pflegen, und der Streit ist beigelegt.

Welche Inhalte kann ich als Unternehmen einpflegen?

Sie besitzen Expertenwissen. Zeigen Sie das durch das Wiki auch nach außen. Sie brauchen keine Angst zu haben, dass die Mitbewerber Ihr Wissen stehlen. Denn schließlich wissen Sie auch, wie man das Know-how anwendet. Sichten Sie einmal die Presse- und Kundenanfragen aus dem letzten Jahr.
Damit haben Sie einen stattlichen Fundus an Themen, die die Öffentlichkeit interessieren. Da Sie sich nicht gescheut haben, die Fragen gegenüber Presse und Kunden zu beantworten, können Sie die Informationen jetzt auch in ein Wiki einspeisen. Die Fragen, die nach Installation des Wikis bei Ihnen eintreffen, sind wiederum Substanz für den nächsten Eintrag.

Was habe ich von einem Wiki?

  • Mit einem Wiki zeigen Sie Ihr Knowhow und Ihre Expertise.
  • Sie haben die Möglichkeit, Themen zu positionieren.
  • Durch den fundierten Inhalt zu Ihrem Unternehmen und Ihrer Branche werden Sie von den Suchmaschinen aufgewertet. D. h., Sie klettern bei den Suchergebnissen ganz nach oben. Und das wiederum bedeutet, dass Sie noch besser gefunden werden.
  • Infolgedessen werden Sie noch stärker als Experte nachgefragt, z. B. von der Presse. Dadurch steigt Ihr Bekanntheitsgrad noch weiter an.

Extratipp:

Ein Wiki können Sie auch gut für den Austausch mit Kooperationspartnern nutzen. Die Zugriffsrechte werden bewusst vergeben und alle Beteiligten haben stets den gleichen Wissensstand. Das ist zum einen sicherer als ein Mail-Verteiler, bei dem doch einmal jemand vergessen werden kann. Außerdem fördert ein Wiki die Eigenverantwortung, sich auf dem Laufenden zu halten.

Das Karlsruher Stadt-Wiki

Was vor sieben Jahren eher aus Zufall begann, ist heute das größte werbefreie Stadt-Wiki weltweit: das Wiki der Stadt Karlsruhe. Rund 8.000 Nutzer besuchen es täglich. War es anfangs als aktuelles Informationsmedium für die Presse gedacht, ist es heute eher eine Mischung aus Stadtlexikon, Branchenverzeichnis und Veranstaltungskalender, in dem sich Touristen, Geschäftsreisende, Neubürger und Geschichtsinteressierte informieren.
Das Wiki der Stadt Karlsruhe ist das größte werbefreie Stadt-Wiki der Welt. Der technische und finanzielle Aufwand für seine Gründung sei „ein Witz“ gewesen, so sein Gründer Hauke Löffler.

Fazit:

Mit einem Wiki positionieren Sie sich glaubwürdig in der Öffentlichkeit. Denn während Ihre Website natürlich das Idealbild Ihres Unternehmens widerspiegelt, zeigt ein Wiki Ihr Unternehmen authentisch und für Außenstehende glaubwürdig.
Außerdem: Im Wiki steht das, was andere an Ihnen interessiert. Und das wiederum ist auch für die Presse interessant. Zugleich bietet Ihnen das Wiki die Chance, anhand der Einträge authentische Rückmeldungen zu Ihrem Unternehmen und seinen Produkten zu erhalten. Nutzen Sie diese Informationen, um noch besser zu werden.

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