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Frühjahrsputz in Ihrem Twitter-Account: Hier lohnt es sich aufzuräumen

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Sie twittern schon seit Jahren? Gratulation. Doch wann haben Sie das letzte Mal einen kritischen Blick auf Ihr Twitter-Profil geworfen? Bei vielen Twitter-Nutzern ist das schon eine ganze Weile her. Höchste Zeit, mal einen ganz kritischen Blick darauf zu werfen und Ihr Twitter-Profil aufzuräumen.

von Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von „WerbePraxis aktuell”

Es ist doch so: Dinge, die ganz gut funktionieren, werden irgendwann nicht mehr beachtet. So geht es einem auch bei den eigenen Werbe- und PR-Aktivitäten. Twitter hat in den letzten Jahren seinen Dienst mehrfach überarbeitet – wenn auch behutsam.

Wir als aktive Twitter-Nutzer sollten jetzt mal die kritische Brille aufsetzen und nachsehen, was wir verbessern könnten.

Legen Sie sich auf die Couch

Nicht zum Ausruhen – auf die Analyse- Couch mit Ihnen! Nehmen Sie sich Ihr eigenes Twitter-Profil vor und analysieren Sie es selbst.

Ein tolles Hilfsmittel dabei ist die Website app.social topicgraph.com . Dieser Socialtopicgraph zeigt Ihnen, über welche Themen Sie schreiben. Das bringt in meinem Fall überraschende Ergebnisse: Zwar ist das Thema „Marketing“ eines der Hauptthemen – aber die Begriffe „Neu“ und „Euro“ sind ebenfalls sehr stark vertreten.

Meine Erkenntnis daraus: Offenbar habe ich zu viel über die Euro-Krise geschrieben und verlinkt – aus privatem Interesse. Und offenbar habe ich auch das Wörtchen „Neu“ inflationär verwendet.

Mein Vorsatz: die wichtigen Wörter „Werbung“ und „Mundpropaganda“ viel häufiger in Tweets einzubauen. Denn nur so werde ich von den fachlich interessierten Followern auch gefunden.

Tipp
Nehmen Sie Ihre Inhaltsanalyse zum Anlass, ausgewählte Themen und in den Tweets verwendete Stichwörter zu überprüfen. Machen Sie sich eine Liste der wichtigen Stichwörter, die Sie in Ihren Tweets verwenden sollten, um die richtigen Follower anzuziehen.

Checken Sie Ihre Kurzbeschreibung

Ist Ihre Kurzbeschreibung noch aktuell? Oder haben sich wichtige Informationen verändert? Entspricht dieses Kurzporträt dem Bild, das Ihr Unternehmen in seinen sonstigen Werbemaßnahmen prägt? Haben Sie die richtige Form der Ansprache gewählt? Nutzen Sie doch die nachfolgenden Anregungen. Für das bei Twitter „Bio“ genannte Kurzporträt können Sie 160 Zeichen verwenden.

  • Das kann eine Kurzbeschreibung sein, wie beispielsweise bei OTTO Österreich: „Online-Shop mit über 1.000.000 Produkten. Mode, Marken und Lifestyle bequem und sicher online shoppen!“
  • Das kann eine direkte Aufforderung beinhalten, wie z. B. bei der Lufthansa: „Das ist der offizielle Lufthansa_DE Twitter-Kanal. Bitte richten Sie Anregungen, Lob oder Kritik an: .
  • Gut ist auch die persönliche Ausrichtung bei der Versicherung Allianz. Hier heißt es: „Social Media Communicator Markus Walter blickt über den Tellerrand: Bei der Allianz geht’s um mehr als nur Versicherungen.“

Checken Sie die Bilder

Überprüfen Sie die Bilder, die Sie in Ihrem Twitter-Profil einsetzen, auf Qualität, Aktualität und Werbewirkung. Bei Twitter gibt es 3 Möglichkeiten, Bilder zur individuellen Gestaltung auf der Profilseite zu platzieren:

  1. Das Profilfoto (bei Unternehmen) – 73 x 73 Pixel, maximal 700 KB) – am besten eine Miniversion Ihres Logos.
  2. Den Profil-Header (JPG- oder PNGDatei, maximal 5 MB). Dieser sollte bei Unternehmen stets das Logo beinhalten.
  3. Den Profilhintergrund (JPG-, PNGoder GIF-Datei, maximal 800 KB). Als Hintergrundbild füllt dieser den gesamten Bildschirm aus. Es trägt daher viel dazu bei, den Besucher emotional einzustimmen.

Wichtig ist auch: Das Bild für den Profilhintergrund muss weniger in der Bildmitte als vielmehr am linken oder rechten Bildrand interessante Eyecatcher enthalten, denn der Mittelteil des Bildes ist durch die Tweets verdeckt.

Tipp: Während Sie das Profilfoto und den Profil-Header nicht ändern sollten – es sei denn Ihr Logo hätte sich geändert –, bietet es sich an, den Profilhintergrund häufiger zu wechseln. Passen Sie ihn der Jahreszeit an, wählen Sie aktuelle Motive und Bezüge zu Ihrer Werbung oder unterstützen Sie z. B. Produkteinführungen durch die passenden Hintergrundbilder.

Das Profilfoto: Am besten, Sie platzieren hier Ihr Logo.

Der Profilhintergrund: Nutzen Sie die große Bildfläche, um Emotionen zu wecken. Das ist wichtig: gut sichtbarer Querverweis auf Ihre Website. Platzieren Sie ein stimmungsvolles Motiv und versuchen Sie, nochmals Ihr Logo unterzubringen.

Last, but not least: Denken Sie an Ihre Sicherheit

Wann haben Sie das letzte Mal Ihr Passwort geändert? Zu lange her? Dann nehmen Sie heute diese Änderung vor, zu Ihrer eigenen Sicherheit. Welche Apps lesen bei Ihnen mit? Rufen Sie die Seite twitter.com/settings/applications auf. Hier finden Sie die Liste der Apps, die Zugriff auf Ihr Konto haben. Räumen Sie auf, überlegen Sie, welche Apps Sie wirklich brauchen, und entfernen Sie den Rest.

Fazit: Ihr Twitter-Profil kann hin und wieder eine Überarbeitung vertragen. Vor allem die „Bio“ und den Profilhintergrund können Unternehmen für Aktualisierungen nutzen

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