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In 7 Schritten zu garantiert guten Keywords

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Von dgx,

Anhand dieser Anleitung füllen Sie Ihre Keyword-Liste mit den wertvollsten Begriffen.

Wer gefunden werden will, muss wissen, wonach Benutzer suchen. Welche Begriffe geben sie ein, welche Formulierungen verwenden sie, wenn sie etwas suchen? Weil sich in vielen Branchen die Fachsprache und die Umgangssprache unterscheiden, ist es manchmal gar nicht so leicht, sich in die User hineinzuversetzen.
Mit diesen Methoden gelingt es Ihnen, den richtigen Suchwörtern auf die Spur zu kommen. Beispiel: Auch wenn das Wort „Arbeitsamt“ inzwischen aus allen offiziellen Texten gestrichen wurde, ist es in der Alltagssprache weitaus gebräuchlicher als die Neuschöpfung „Arbeitsagentur“.

1. Befragen Sie Ihre Kunden

Listen Sie alle wichtigen Suchwörter auf und starten Sie eine Befragung. Lassen Sie Ihre Kunden ankreuzen, welche Suchbegriffe Sie verwenden würden, um nach Ihrem Unternehmen und seinen Produkten zu suchen. Diese Liste sollte offen sein für Vorschläge, die Kunden selbst einbringen können.
2. Analysieren Sie Wikipedia
Gibt es im größten Online-Lexikon der Welt Einträge zu Ihrem Fachbereich? Dann gehen Sie die Artikel durch und notieren Sie sich alle Stichwörter, die Ihr Themengebiet umschreiben. Einfach „Wikipedia + Ihren Suchbegriff“ bei Google eingeben, und Sie landen auf der richtigen Themenseite.

3. Zapfen Sie den Quelltext Ihrer Wettbewerber an

Suchen Sie die Websites Ihrer Wettbewerber auf und lassen Sie sich im Browser den Quelltext anzeigen (dazu den Button „Ansicht“ anklicken und im Auswahlmenü „Quelltext“ bzw. „Seitenquelltext“ anklicken). Hinter den HTML-Befehlen, die mit „meta“ anfangen, hat Ihr Mitbewerber seine Suchbegriffe hinterlegt. Eine Fundgrube für Sie.
Allerdings sollten Sie die Begriffe nicht blindlings kopieren. Unternehmens- und Markennamen sind tabu, weil rechtlich geschützt. Lassen Sie auch alle Suchbegriffe weg, die nur den Wettbewerber charakterisieren,
nicht aber Ihr eigenes Unternehmen, etwa Ortsnamen.
4. Googeln Sie selbst
Geben Sie jedes Ihrer Keywords bei Google und anderen Suchmaschinen ein und sehen Sie sich die erste Seite der Suchtrefferliste genau an. Welche Begriffe finden Sie noch, die Sie bisher
nicht auf Ihrer Liste hatten?
5. Nutzen Sie die Suchdatenbanken
Die Betreiber der Suchmaschinen protokollieren Suchanfragen und werten sie aus. Somit können Sie leicht erfahren, welcher Suchbegriff wie häufig von Nutzern eingegeben wird. Auch
kann es sich lohnen nachzusehen, wie viele Wettbewerber beispielsweise bei den Google Adwords Anzeigen auf einen bestimmten Suchbegriff gesetzt haben.
Google nennt das die Mitbewerberdichte. Um diese Untersuchung anstellen zu können, brauchen Sie ein Google-AdWords-Konto. Dort rufen Sie die Funktion „Keywords“ auf und geben einen Schlüsselbegriff ein. Sie erhalten dann zahlreiche neue Suchwort-Alternativen.
TIPP Auf der Website der Suchmaschine Overture (http://inventory.overture.com/d/searchinventory/suggestion) können Sie ein kostenloses Tool nutzen, um zu sehen, welche Suchbegriffe am häufigsten aufgerufen wurden. Auch hier werden Alternativen präsentiert - eine Fundgrube für neue Keywords oder gefragte Keyword-Kombinationen.
6. Analysieren Sie Ihre seiteninterne Suche
Bei diesem Tipp gehen wir davon aus, dass Sie eine Suchfunktion in Ihre Website eingebaut haben, die es Besuchern ermöglicht, den gesamten Volltext Ihrer Website zu durchsuchen. Für
umfangreiche Websites ist das sehr zu empfehlen.
In diesem Fall haben Sie ein wertvolles Analysewerkzeug, das nur Ihnen zur Verfügung steht. Nutzen Sie es, um herauszufinden, was in Ihrem Angebot besonders häufig gesucht wird. Sind neue Keywords darunter? Dann ab damit in Ihre Keyword-Liste!
7. Ergänzen Sie Ihre Keyword-Liste um Wortkombinationen, Plural oder falsch Geschriebenes
Denn Suchende geben in das Google-Suchfeld nicht nur ein Wort, sondern mehrere Wörter ein. Sie geben Begriffe sowohl in der Einzahl als auch in der Mehrzahl ein und schreiben viele Begriffe falsch. Besonders bei fremdsprachlichen Begriffen gibt es mehrere Versuche der Eindeutschung.
Nehmen wir nur einmal die beliebte Mittelmeerpflanze Bougainvillea. Die
Schreibweisen der Suchenden dürften hier selten korrekt sein. Rechnen Sie also auch mit Suchbegriffen wie „bogainville“, „bugainville“, „begonville“, „begonvilla“ usw. und nehmen Sie diese in Ihre Keyword-Liste auf.

ACHTUNG!
Mit 3 Wörtern fangen Sie mehr als 80 % aller Suchanfragen ab. Ein Viertel aller Suchanfragen besteht aus einem Wort, ein weiteres Viertel aus drei Wörtern. Die Mehrzahl,
nämlich ein Drittel aller Suchenden, gibt 3-Wort-Kombinationen in die Suchmaske ein.

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