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Online meets Offline: 4 clevere Ideen, wie Sie Online-Surfer in Ihr Geschäft bekommen

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Haben Sie auch einen Facebook Account? Twittern oder bloggen Sie? Haben Sie dort schon einige Fans, Freunde oder Follower?

Dann fragen Sie sich jetzt sicher, wie Sie Ihre Online-Freunde zu Kunden machen können. Wenn Sie selbst einen Onlineshop betreiben, dann ist die Sache relativ einfach. Was aber, wenn Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen ausschließlich offline verkaufen? Wenn Kunden den Weg in Ihr Geschäft finden müssen?

Auch für diesen Fall gibt es eine Menge Ideen - 4 clevere Ansätze stellen Ihnen meine Kollegen von Werbepraxis aktuell heute vor:

1. Landeseiten
Eine amerikanische Juwelierkette mit 15 Niederlassungen holt ganz gezielt Kunden aus dem Internet in ihr stationäres Ladengeschäft. Der Clou sind spezielle Landeseiten: Für jedes Schmuckstück wurde eine eigene Website angelegt. Sie enthält alle relevanten Produktinformationen und wird mit den wichtigen Suchwörtern gespickt, wie zum Beispiel „Hochzeitsring“, „Gold“, „Diamant“, „München“. Auf diese Weise hat das Unternehmen seine Sichtbarkeit bei den Suchmaschinen erheblich verbessert.

Gelangt nun ein Surfer auf diese Landeseite, sticht ihm ein Button mit der Aufschrift „Ist das Produkt verfügbar?“ ins Auge. Wer darauf klickt, muss Ringgröße, Name und E-Mail-Adresse angeben und erhält binnen 10 Minuten eine Antwort.

In der Zwischenzeit sehen die Mitarbeiter intern nach, ob das Produkt im jeweiligen Laden verfügbar ist. Die E-Mail (es kann auch eine SMS sein), die den Kunden über die Verfügbarkeit informiert, enthält einen weiteren wichtigen Knopf. Es ist der „Reservieren“-Button. Drückt man auf ihn, wird das Produkt im Laden für den Online-Kunden zurückgelegt.

2. Dienstleistungen, die begeistern
So lockt die Kosmetikmarke „Estée Lauder“ Konsumentinnen ins Geschäft, die einen Blog oder eine Website betreiben oder einfach nur ein Facebook Profil haben. Zu bestimmten Terminen erwarten sie im Kosmetik-Shop Profifotografen und Kosmetikerinnen.

Die Kundinnen werden kostenlos fotografiert und natürlich vorher perfekt geschminkt. Klare Sache, dass solch eine Idee bei der weiblichen Zielgruppe der Marke Furore macht. Die Idee wird derzeit an mehreren Standorten in den USA umgesetzt.

3. Einladungen und Events
Immer nur online ist auch öde. Gerade Menschen, die in hohem Maße über die sozialen Netzwerke verbunden sind, verspüren irgendwann einmal den Wunsch, sich auch persönlich zu treffen. Diesem Wunsch können Sie Rechnung tragen, wenn Sie den Gastgeber spielen und die Online-Netzwerker aus Facebook oder Twitter zu sich einladen.

Es gibt schon Veranstaltungen wie den Twittwoch (ein mittwochs stattfindendes Treffen von Twitter-Nutzern). oder das Twittagessen (unschwer zu erraten). Selbst ein Twizzaessen wurde schon veranstaltet.

Auf ganz vorbildliche Weise zeigt das der fränkische Möbelhersteller Herwig Danzer mit seinem Unternehmen „Die Möbelmacher“. Vom 7. bis 9. Mai fanden seine Werkstatttage statt. Ein Abend wurde zum Social-Media-Abend erkoren. Hier können sich vor allem die Leute treffen, die in der Szene aktiv sind, und dabei mit Neulingen zusammenkommen, die gern wissen möchten, was sich hinter dieser Social-Media-Welt verbirgt.

4. Coupons
Coupons sind eigentlich ein alter Hut, aber dennoch immer wirksam. Vor allem wenn es exklusive Coupons sind, also Vergünstigungen und Gutscheine, die ausschließlich Ihren Online-Freunden zugutekommen. So gibt es bei der amerikanischen Kaffeekette Starbucks regelmäßig Online-Coupons, die man ausdrucken und im nächsten Kaffee-Shop vorlegen kann.

Auch die deutsche Billigflieger-Airline German Wings macht regelmäßigGutscheinaktionen unter den Followern ihres Twitter Accounts. Die Pizzakette Dominos Pizza hat die Couponidee noch weiter getrieben. Sie ließ ihre Online-Coupons gleich durch ihre Fans weiterverteilen und machte diese so zu Vertriebspartnern. Wer einen Coupon auf seiner Website installierte, bekam 0,5 % des Umsatzes, der nach Vorlage des Coupons erfolgte.

Tipp: Binden Sie die Ortsangaben zu Ihrem Geschäft oder Ihrer Niederlassung deutlich hervorgehoben in Ihre Website ein. Vergessen Sie auch nicht, bei Facebook- oder Twitter-Seiten die Ortsangaben hervorzuheben.

Wo immer es möglich ist, benutzen Sie zur Darstellung Ihrer Adresse auch die Google Map.Der Vorteil: Handybenutzer können Ihre GPS-Koordinaten herunterladen.

Fazit: Mehr als 70 % aller Konsumenten informieren sich heute im Internet, bevor sie einen Einkauf tätigen. So wird das Internet zum Umsatzbringer auch für alle Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen im stationären Geschäft verkaufen. Die Herausforderung ist es, Käufer in das Geschäft zu bekommen.

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