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Pinterest vs. Instagram (Teil 2): Knackpunkt Urheberrecht

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In Teil 1 dieses Beitrags erfuhren Sie, welche Anwendungsmöglichkeiten Ihnen Instagram und Pinterest bieten. Doch Achtung: Beim Urheberrecht lauern rechtliche Fallstricke. Mehr darüber verraten Ihnen die Kollegen von PR Praxis heute:

Achtung, Urheberrecht!

Nach wie vor heikel ist der Schutz des Urheberrechts. Rechtlich befindet sich Pinterest momentan noch in einer Grauzone. Allerdings gab es bisher noch keinerlei Abmahnungen oder Streitigkeiten. Für die meisten Firmen zählen klar die Vorteile der bildhaften Kommunikation und der viralen Verbreitung der Website, daher wird Pinterest trotz des Restrisikos immer stärker genutzt.

Die Verbreitung von Bildern und Grafiken externer Websites ist einerseits natürlich eine klare Verletzung des Urheberrechtes. Andererseits übernimmt Pinterest immer die Quelle des jeweiligen Bildes. Zu jedem Bild gibt es einen Link, der zur Originalaufnahme auf der Website führt. Somit ist der Ursprung des Bildes klar, und Sie steigern die Besucherzahlen Ihrer Website. Falls Sie nicht möchten, dass Bilder und Grafiken Ihrer Website über Pinterest verbreitet werden können, stellt Pinterest einen Code zur Verfügung, dessen Einbindung das „Pinnen“ von Ihrer Website verhindert.

Extra-Tipp
Versehen Sie doch einfach alle Bilder, die Sie selbst auf Pinterest posten, mit Ihrem Unternehmenslogo oder einem Wasserzeichen. So ist die Quelle der Bilder direkt klar und die Bekanntheit Ihres Unternehmens wird gesteigert.

Bei Instagram ist die Problematik des Urheberrechts etwas geringer. In den Nutzungsbedingungen von Instagram wird klar darauf hingewiesen, dass nur eigene Bilder hochgeladen werden sollen. Nutzer können die Bilder „liken“ und kommentieren, eine Weiterverbreitung ist nicht vorgesehen. Um die Bilder klar zu kennzeichnen, nutzen Sie hier am besten eine Beschreibung des Fotos.

Fotos vom Fotografen oder homemade?

Die Plattformen Instagram und Pinterest unterscheiden sich in Qualität und Machart der Bilder. Instagram wurde als mobile Anwendung konzipiert. Die Fotos werden mit dem Smartphone aufgenommen, in der App bearbeitet und anschließend hochgeladen. Das macht es auch so schwierig, sie mit einem Logo oder Wasserzeichen zu versehen.

Zusätzlich sind Instagram-Profile von Unternehmen ganz klar als „Blick hinter die Kulissen“ zu verstehen, zu professionelle Fotos würden hier für Unmut bei den Fans sorgen. Für Instagram brauchen Sie demnach keinen Fotografen zu engagieren.

Machen Sie sich selbst Gedanken zur Bildkomposition, zum Licht und zum Bildausschnitt. Es ist einfacher, als Sie denken! Speichern Sie das Foto in der bestmöglichen Auflösung, die Ihnen Ihr Smartphone bietet. So können Sie Ihre Instagram-Bilder auch in anderen Kanälen nutzen oder sie gegebenenfalls drucken und als Druckaufnahme verwenden.

Bei Pinterest sieht die Sache allerdings anders aus. Hier werden von Unternehmen sehr häufig professionelle Bilder benutzt, sogar auch Pressefotos verwertet. Es kommt dabei ganz auf Ihre Strategie an: Wenn Sie Ihr Unternehmen möglichst perfekt präsentieren möchten, engagieren Sie einen Fotografen. Wenn Sie einfach nur einen Einblick in Ihren Arbeitsalltag, Ihre Büros und Ihre Interessen geben möchten, reichen selbst gemachte Fotos vollkommen aus.

Allerdings überlegen Sie sich – analog zu Instagram – eine geeignete Bildkomposition. Qualitativ sollten die Bilder auf Pinterest eine hohe Auflösung haben, am besten ist eine Qualität von 300 dpi.

Fazit
Mit Bildern wird Ihre Kommunikation emotionaler und aufmerksamkeitsstärker als mit reinen Texten. Außerdem verankern Sie kommunikative Botschaften einfacher bei der Zielgruppe und können einen persönlicheren Einblick in Ihr Unternehmen gewähren.

Doch beachten Sie: Ein schlechtes Bild ist nicht besser als ein schlechter Text! Überlegen Sie sich daher im Vorfeld eine Strategie. Welche Stimmung möchten Sie vermitteln? Welche Art von Bildern passt dazu? Und wie möchten Sie auf diesen Portalen gesehen werden? Erstellen Sie eine Art Redaktionsplan mit Bildern – so können Sie sicher sein, dass Ihre „bebilderte Kommunikation“ den größtmöglichen Erfolg zeigt.

Fragen Sie auch, wer von Ihren Mitarbeitern gern – und gut – fotografiert. Binden Sie diese Mitarbeiter ein. Das motiviert und bereichert Ihre Kommunikation durch viele Bilder, die unterschiedliche Sichtweisen widerspiegeln.

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