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Texten für die Website: So werden Ihre Online-Texte wirklich gelesen

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Die Bereitschaft, online längere Texte zu lesen, ist gering. Die Gründe: Es ist anstrengend. Die Aufmerksamkeit wird etwa durch eintreffende E-Mails gestört.

Bereiten Sie daher Ihren Text so auf, dass er a) die Leser fesselt und b) die Leser schnell die zentralen Informationen finden.

Der Besucher bleibt nur dann auf Ihrer Website, wenn er innerhalb von 5 bis 19 Sekunden gefunden hat, wonach er suchte. Gestalten Sie deshalb Ihre Website ansprechend und übersichtlich.

Mit unseren 17 Empfehlungen gelingt Ihnen das spielend...

17 Empfehlungen für spannende Online-Texte, die wirklich gelesen werden

1. Die optimale Überschrift ist 1-zeilig und umfasst maximal 6 Wörter. Sie informiert den Leser, ob er auf der Seite findet, was er sucht. Hilfreich ist es, wenn die Überschrift farbig ist. Dann fällt sie eher auf.

2. Hat die Überschrift den Leser angesprochen, wendet er sich den ersten Sätzen zu. Heben Sie diese optisch etwas hervor, beispielsweise durch Fettung. Inhaltlich bieten Sie eine Zusammenfassung an. Ihr Umfang sollte bei 3 Sätzen liegen.

3. Die folgenden Textblöcke setzen Sie so luftig, dass der User sie scannen kann. Absätze von maximal 8 Zeilen sind daher ideal. Dabei bildet jeder Absatz einen Sinnabschnitt.

4. Gliedern Sie die Absätze durch Zwischenüberschriften. Diese bilden Anker innerhalb des Textes. Aber: Nicht jeder Absatz braucht eine Zwischenüberschrift. Es können auch 2 bis 3 Absätze unter einer Überschrift stehen.

5. Innerhalb der Texte können Sie wenige wichtige Wörter hervorheben, etwa durch Fettung. Ideal sind strukturierende Elemente wie Aufzählungen mit Spiegelstrichen oder Bullet Points.

Fassen Sie die wichtigsten Aussagen oder Aspekte in dieser Form übersichtlich zusammen. Dem eiligen Leser reicht das unter Umständen schon. Für ihn sind auch Matrizes oder Tabellen günstig.

6. Nutzen Sie die Möglichkeiten des Internets und setzen Sie Links. Das gilt vor allem für einzelne aussagekräftige Begriffe, die zu vertiefenden Informationen führen. Diese Begriffe sollten Sie highlighten – als Ankerpunkte fürs Auge.

7. Vermeiden Sie alles, was den Lesefluss hemmt. Das heißt:

  • Wählen Sie eine serifenlose Schrift. Sie passt besser zum Medium, ist klarer und am Bildschirm leichter zu lesen, weil die Buchstaben nicht ineinanderfließen.
  • Trennen Sie zusammengesetzte Wörter oder schreiben Sie sie mit Bindestrich. Die deutsche Sprache erlaubt es zwar, Wortungetüme durch Zusammensetzung zu bilden. Diese lassen sich aber nicht schnell erfassen.
  • Vermeiden Sie jedes Wort, das zum Verständnis nicht unbedingt notwendig ist.
  • Lassen Sie die Zeilen nicht über die ganze Bildschirmbreite laufen. Sonst besteht die Gefahr, dass der Leser beim Zeilenwechsel in eine falsche Zeile rutscht.
  • Wählen Sie den Zeilenabstand nicht zu gering, weil sonst die Zeilen beim Lesen ineinanderfließen oder miteinander verschwimmen.

8. Ist ein Text länger als eine Bildschirmseite, lassen Sie ihn ruhig auf der Seite weiterfließen, sodass der User scrollt. Das ist immer noch besser, als wenn er sich auf eine 2. Seite klicken muss.

Extra-Tipp: Wenn Sie ein sehr komplexes Thema behandeln und Ihr Text entsprechend lang wird, prüfen Sie, ob Sie ihn nicht auf mehrere Artikel verteilen können. In den einzelnen Texten bieten Sie dann jeweils einen Link zu den anderen Artikeln. So bleibt der User länger auf der Seite.

9. Bandwurmsätze sind im Internet absolut tabu. Vermeiden Sie aber auch abgehackte SPO-Sätze, die nur aus Subjekt, Prädikat und Objekt bestehen. Das Stakkato ist einfach unschön und wirkt sehr ungelenk.

Idealerweise umfassen Online-Sätze maximal 15 Wörter. Sind Ihre Sätze länger, verteilen Sie die Informationen besser auf 2 Sätze.

10. Jeder Satz sollte nur einen Gedankengang enthalten.

11. Bieten Sie Informationen statt Werbung.

12. Nutzen Sie Wörter und Begriffe aus der Alltagssprache, um ein schnelles Verständnis zu gewährleisten.

13. Passen Sie Ihren Schreibstil der Zielgruppe an – sowohl hinsichtlich des Alters als auch im Hinblick auf die Werte und Lebensgestaltung. Sprechen Sie ökologisch bewusst lebende Leser an, sollten Sie Begriffe wie natürlich, ethisch, wertvoll benutzen.

Sind es eher konservative Leserkreise, verwenden Sie Vokabeln wie sicher; Schnäppchenjäger reagieren mit Interesse und Aufmerksamkeit auf alle Begriffe, die mit Preisangeboten zu tun haben.

14. Geben Sie (implizit) Antworten auf die zentralen Fragender Besucher:

  • Bin ich hier richtig?
  • Was macht das Unternehmen?
  • An wen richtet sich das Angebot?
  • Was finde ich auf der Homepage?
  • Wie kann ich Kontakt aufnehmen?

15. Schreiben Sie besser nicht aus der „Wir“-Perspektive. Denn es geht nicht um Ihre Sicht und Ihre Bedürfnisse, sondern um die Ihrer Leser. Stellen Sie daher deren Bedürfnisse in den Vordergrund. Versuchen Sie, die Leser auch direktanzusprechen.

16. Platzieren Sie unter dem Text Handlungsaufforderungen:

  • Abonnieren Sie unseren Newsletter!
  • Besuchen Sie uns an unserem Messestand ...
  • Rufen Sie uns an!

Die 7 typischen Fehler bei Websites

  1. Zu viel Text: Das schreckt den Leser ab.
  2. Zu wenig Text: Der Leser ist enttäuscht, weil er kaum Informationen erhält.
  3. Nur Bilder, kein Text: Die Seite wird nicht von den Suchmaschinen erfasst.
  4. Keine relevanten Suchbegriffe: Die Suchmaschine findet die Seite nicht.
  5. Rechtschreib- und Grammatikfehler – das wirkt dilettantisch.
  6. Unklares oder sogar missverständliches Formulieren – die Leser sind unzufrieden.
  7. Bevormundende Wortwahl („Sie müssen ...“) – die Leser reagieren mit Ablehnung.
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