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Werben mit Apps - Ja oder Nein?

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Das Smartphone boomt und mit ihm die Entwicklung der Apps, dieser kleinen meist kostenlosen oder stets preiswerten Programme, die das Smartphone zum unverzichtbaren Helfer im Alltag, im Geschäft oder einfach nur zur Spielwiese machen.

Der Erfolg der Apps hat nun Unternehmen in Scharen hellhörig gemacht. Sollen wir nicht auch eine App entwickeln? Könnten wir uns dann nicht als innovativ beweisen und neue Kundenkreise erobern?

Die Wahrheit ist: Bei mittlerweile mehr als 500.000 verschiedenen Apps ist der Pionierbonus aufgebraucht, auf Ihre App wartet keiner mehr. Umso schwerer werden Sie es haben, die eigene App in Umlauf zu bringen. Die App wird kein Selbstläufer, sondern muss mit massiver Werbeunterstützung gepusht werden.

Das kosten Apps

Dabei liegen die Preise für die Gestaltung und Programmierung von Apps derzeit noch ganz weit oben. Bereits einfache Apps kosten zwischen 5.000 und 15.000 €. Eine sinnvolle App, die etwa Lokalisierungsdienste oder Bezahlmöglichkeiten beinhaltet und daher über Schnittstellen zu anderen Datenbanken verfügt, ist meist unter 25.000 bis 75.000 € nicht zu haben. Komplexe Apps – etwa zur Hotel- oder Flugbuchung oder als Banking- Anwendung – kosten sechsstellige Beträge. Hinzu kommt der Werbeaufwand, um die App bekannt zu machen.

Werbeexperte Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell, empfiehlt: Als kleines oder mittleres Unternehmen sollten Sie Folgendes bei Ihrer Entscheidung pro oder kontra App beachten:

1. Finger weg von simplen Apps
Eine App, die nur simples Lesen oder das Durchblättern eines Katalogs ermöglicht? Eine App, die nur eine Liste von Läden enthält, diese aber nicht mit der Lokalisierung des Smartphone-Nutzers und der Navigation zum Laden verknüpft? Nein, das ist zu simpel!

Faustregel: Informationen, die auch ohne App genauso gut oder sogar besser vermittelt werden können, sind eine App nicht wert. Eine App muss dem Anwender mehr bieten als eine Website oder ein QR-Code zum Einscannen.

2. Spiele? Vergessen Sie es
Eine gut gemachte Spiele-App setzt voraus, dass Sie ein geniales Team von Spieleentwicklern einkaufen, um diese gestalten zu lassen. Hierbei entstehen häufig Kosten im mittleren sechsstelligen Bereich. Spiele-Apps sind definitiv etwas für die großen Markenartikler, aber nichts für kleine und mittlere Unternehmen.

3. Apps sind kein Werbemittel. Apps sind Verkaufsinstrumente
Als bloßes Werbemittel sind Apps viel zu teuer. Ihr Einsatz in den meisten Unternehmen rechtfertigt sich nur, wenn die Apps einen wichtigen Beitrag zur Vertriebsunterstützung leisten. Eine solche App bietet z. B. das Hotelbuchungsportal HRS. Sie informiert Reisende über Lage und Ausstattung der nächstgelegenen Hotels und ermöglicht eine sofortige Zimmerreservierung.

4. Die Zielgruppe muss stimmen
Lassen Sie sich nicht einfach vom Hype anstecken. Prüfen Sie durch Umfragen einfach mal ganz nüchtern: Wie viel Prozent Ihrer potenziellen Kunden nutzen bereits ein Smart - phone und sind damit via App zu erreichen?

FAZIT
Apps gehört die Zukunft, ganz klar. Aber nicht zu Werbezwecken, sondern als Verkaufsinstrument, das den stationären Handel, Online-Shopping und mobiles Bestellen unterstützt. Erst wenn Sie Vertriebschancen für Ihr Unternehmen via App entdecken, lohnen sich die derzeit noch hohen Entwicklungskosten

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