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PayPal-QRShopping-App: Wie Sie die Bezahlrevolution für sich nutzen

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Freitag, der 30. März 2012, wird als wichtiger Tag in die Geschichte des Handels eingehen. Zumindest dann, wenn die von der eBay-Tochter PayPal vorgestellte Innovation die Massen begeistern wird: die PayPal-QRShopping-App. Das ist eine App, die das Handy (zumindest die neueren Smartphone-Modelle) zur Geldbörse macht.

Waren, die mit einer speziell von Pay-Pal entwickelten QRShopping-App ausgestattet sind, müssen dann nur noch gescannt werden – schon wird nach nochmaliger Bestätigung die Bezahlung ausgelöst und der Händler kann die Ware liefern.

Die 3 größten Vorteile PayPal-QRShopping-App

1. Schnelligkeit

Die PayPal-QRShopping- App ist mit dem PayPal-Benutzerkonto verknüpft. Ein paar Klicks – mehr ist nicht nötig. Eine schnellere Bezahlfunktion gibt es wohl kaum.

2. 24 Stunden Verfügbarkeit

Dank der PayPal-QRShopping-App kann man rund um die Uhr einkaufen und bezahlen. Das ermöglicht auch eine raschere Lieferung. Und man braucht dazu keinen Computer mehr – ein Smartphone haben inzwischen immer mehr Menschen dabei. (Mehr als 55 % aller verkauften Mobiltelefone in Deutschland sind heute bereits Smart - phones, Quelle: Bitkom.)

3. Sicherheit

Die App ist durch eine PIN gesichert. Käufer genießen den weitreichenden Käuferschutz von PayPal.

Vor allem der stationäre Handel, aber auch Hersteller und Dienstleister können von der neuen Bezahlmöglichkeit profitieren.

Diese bietet riesige Chancen – wird aber auch zu Konflikten zwischen Herstellern und Händlern führen. Denn Produktverpackungen können künftig auch als Einladung zur herstellereigenen Shopping-Plattform dienen – und der traditionelle Handel räumt diese Einladung auch noch ins Regal!

QR-Code-Shopping: Die besten Einsatzideen, wenn Sie Händler sind

Am POS Statten Sie Preisschilder mit dem QRCode aus. Nun wird der Artikel in Ihrem Onlineshop bezahlt, obwohl sich der Kunde in Ihrem Laden befindet.

Der Vorteil: Der Kunde bekommt den Artikel ins Haus geliefert und muss sich nicht an der Kasse anstellen. Das werden zahlreiche Kunden an Wochenenden und vor Feiertagen zu schätzen wissen.

Idee 1: Machen Sie bestimmte Produkte zu Online-Schnäppchen, die der Kunde beim QR-Code-Shopping zum Preisvorteil kaufen kann.

Idee 2: Machen Sie versteckte „Angebote des Monats“, Angebote, die der Kunde, z. B. in der Dekoration, selbst entdecken kann. Nutzen Sie solche Aktionen strategisch, etwa um einen zu hohen Lagerbestand zu reduzieren oder auf neue Bereiche Ihres Sortiments hinzuweisen.

Idee 3: Bieten Sie Schaufenster-Shopping an. Nutzen Sie Ihr gesamtes Schaufenster als Einkaufsfläche. Der Vorteil: Auch nach den Öffnungszeiten und auch sonn- und feiertags können Sie rund um die Uhr Ihren Verkauf weiterführen – ohne Zusatzkosten. Bringen Sie an der Schaufensterschreibe QRCodes der ausgestellten Artikel an.

Idee 4: Eröffnen Sie eine Filiale – auf Papier. Altenheime, Ärztehäuser, Bahnhöfe, Bildungseinrichtungen – das können Ihre künftigen Verkaufsstandorte werden. Alles, was Sie brauchen, ist eine Werbefläche, z. B. ein Großflächenplakat. Fotografieren Sie Ihre Artikel, platzieren Sie die Produktbeschreibung und den QR-Code dazu und lassen Sie Passanten vom Plakat mit dem Mobiltelefon bestellen. (Weitere Hinweise zum Gebrauch von QR-Codes finden Sie u. a. in der Ausgabe 3/2012)

In der Werbung: Statten Sie Anzeigen, Flyer, Hauswurfsendungen, Werbebriefe, Plakate mit QR-Codes aus und machen Sie diese damit zu Verkaufsflächen für direkte Bestellungen. Künftig können Museen ihre Ausstellungsplakate mit dem Online-Ticketverkauf verknüpfen. Selbst die gute alte Tageszeitungsanzeige wird nun wieder lebendig. Waren, die man sofort bestellen kann, haben das Potenzial, Impulskäufe auszulösen.

QR-Code-Shopping: Die besten Einsatzideen, wenn Sie Hersteller sind

Auf den Produkten selbst

Ein Staubsauger, der auf dem Gehäuse bereits den Bestell-Link für Staubsaugerbeutel enthält, eine Weinflasche, die bereits auf dem Etikett zu Nachbestellungen auffordert – das sind nur zwei Beispiele für Artikel, die auf sinnvolle Weise direkt am Produkt Nachbestellungen auslösen können.

Auf den Verpackungen

Noch besser und zahlreicher sind die Darstellungsmöglichkeiten von Kaufangeboten auf Produktverpackungen.

Idee 1: Ermöglichen Sie Nachbestellungen über Ihren Onlineshop. Ist es nicht lästig (siehe unser Beispiel in dieser Ausgabe), jeden Monat Nassrasierklingen, Hygieneprodukte, Zahnpasta zu kaufen? Ermöglichen Sie den Kunden, solche Produkte über den Bestell-Link zu Ihrem Onlineshop nachzubestellen, oder bieten Sie gleich ein Abo an.

Idee 2: Machen Sie auf ergänzende Produkte aufmerksam. Typisches Beispiel: der Küchenmixer, der durch Zusatzgeräte zum Häcksler, zur Mühle oder zum Teigrührgerät wird. Wenn Sie ergänzende Produkte verkaufen, können Sie den Bestell-Link dafür direkt auf der Verpackung unterbringen.

Idee 3: Machen Sie Koop-Werbung. Das passende Diätbuch zur Diätnahrung? Solche Cross-Promotions sind möglich, wenn Sie mit Unternehmen kooperieren, die die gleiche Zielgruppe wie Sie ansprechen oder zu deren Produkten Sie ein passendes Komplementär- Produkt haben. Bringen Sie Ihre Werbung auf Verpackungen anderer Unternehmen unter und vereinbaren Sie dafür eine Provision pro verkauften Artikel.

Achtung: Verpackungen können vom Verbraucher oft lange aufbewahrt werden. Das macht konkrete Preisangebote schwierig. Setzen Sie Preisangaben auf Verpackungen entweder gar nicht ein oder befristen Sie die Angebote deutlich sichtbar.

In der Werbung

Statten Sie Anzeigen, Flyer, Hauswurfsendungen, Werbebriefe, Plakate mit QR-Codes aus und machen Sie diese damit zu Verkaufsflächen für direkte Bestellungen.

Idee: Direktverkauf. Suchen Sie den direkten Weg zum Kunden, z. B. in Städten und Regionen, in denen Sie keine Handelspartner haben. Über die Verkaufsfläche des Plakats kommen Sie sehr zielgerichtet an die Orte, in denen Sie Ihre Kunden antreffen können.

Achtung: Alle Aktivitäten, die Sie als Hersteller ergreifen, können zu Konflikten mit Ihren Handelspartnern führen. Sie treffen damit auf dieselbe Situation wie damals bei der Einführung des Internets. Auch hier hatte der Einzelhandel jahrelang Direktverkäufe von Herstellern torpediert.

Fazit: Bezahlen mit dem Smartphone wird unsere Einkaufswelt dramatisch verändern. Die Unternehmen, die von Anfang an darauf setzen, profitieren am meisten davon. Sie können sich neue Umsätze sichern und gewinnen als Erste rasch Erfahrung mit den neuen Vertriebschancen.

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