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E-Mail-Marketing: Sagen Sie’s treffend per E-Mail!

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Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten werden Preiserhöhungen von den Kunden äußerst kritisch gesehen. Dies musste ein Leser von „Besser verkaufen” erfahren. Seine Frage an die Redaktion: Wir kommen nicht umhin, bei einigen unserer Produkte die Preise anzuheben - befürchten aber erhebliche Widerstände bei unseren Kunden. Welche Möglichkeiten schlagen Sie vor, um die Preiserhöhung trotzdem 'durchzubekommen'? Die derzeitige Kostensituation lässt leider keine andere Möglichkeit zu.

Allerdings sollten Sie und Ihre Verkäufer wissen, wofür sie Mails einsetzen können und wann ein Anruf beim Kunden garantiert besser ankommt. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn es um Preise geht.

"Die E-Mail ist ein Dokument", sagt Verkaufstrainer Hans-Günther Lemke. "Wer auf elektronischem Wege Preise oder Rabatte angibt, ist daran gebunden." Das gilt leider auch, wenn sich Fehler eingeschlichen haben.

Dann hilft es allerhöchstens noch, die falschen Preise bzw. Nachlässe unverzüglich zu korrigieren, aber auch nicht immer. "Wenn Sie Preise oder andere Konditionen angeben, so tun Sie es besser am Telefon," rät Lemke. An der "Strippe" können Sie sich sofort korrigieren.

Senden Sie die Konditionen später noch einmal elektronisch an den Kunden, überprüfen Sie die Daten sehr genau.

Diese Punkte sollten Sie bei Ihrer E-Mail-Korrespondenz berücksichtigen

  • Bevor Sie einem Kunden eine wichtige E-Mail senden, rufen Sie ihn an, um die Nachricht anzukündigen. So können Sie relativ sicher sein, dass er die Mail auch liest. Gerade wenn Sie einem Kunden beispielsweise ein neues Angebot elektronisch vorstellen möchten, sollten Sie ihn zuvor darüber informieren.

 

  • Formulieren Sie immer eine knappe prägnante Betreffzeile. So können Sie beim Kunden Interesse wecken. Allgemeine Hinweise wie "neues Angebot" kommen weniger gut an.

 

  • Passen Sie die Anrede immer der Beziehung zum Kunden an. "Sehr geehrter Herr ..." kann bei Kunden, die Sie gut kennen, zu förmlich sein. Hier wirkt "Guten Tag, Herr ..." oder auch "Hallo Herr ..." persönlicher.

 

  • In der E-Mail-Korrespondenz hat sich eine ziemliche Willkür eingebürgert, was Rechtschreibung und Interpunktion betrifft. So ist es durchaus üblich, alle Wörter klein zu schreiben und gar keine Zeichen zu setzen. Das mag im privaten Bereich als kreativ durchgehen. In der geschäftlichen Korrespondenz sollten Sie aber auf jeden Fall die Regeln der neuen deutschen Rechtschreibung beherzigen.

 

  • Lesen Sie jede Mail noch einmal durch, bevor Sie sie abschicken und korrigieren Sie Fehler.

 

  • Halten Sie den Text so kurz wie möglich.

 

  • Leiten Sie jede Mail mit einem kurzen persönlichen Satz ein und schließen Sie auch mit einem persönlichen Gruß.

 

  • Geben Sie immer Ihren vollständigen Namen, den Namen des Unternehmens, Adresse und Telefonnummer an.

 

  • Wenn Sie in einer E-Mail Fragen von Kunden beantworten, nennen Sie die Fragen noch einmal. Das ist präzise und übersichtlich.

 

  • Beantworten Sie jede Nachricht innerhalb von 24 Stunden.Wenn Sie absehen können, dass es länger dauern wird, bestätigen Sie zumindest den Eingang der Mail.

 

  • Komprimieren Sie Anlagen immer auf ein Minimum, zum Beispiel zip-Format oder pdf.


Über Geburtstags- oder Weihnachtskarten freuen sich immer noch viele Kunden. E-Karten sind zwar zuweilen recht witzig und originell, dennoch können sie leicht zum Ärgernis werden.

Es dauert lange, sie zu öffnen. Dadurch blockieren sie das Programm und sie können auch Viren anschleppen. Ein einfacher Gruß oder Glückwunsch zu einem besonderen Anlass ist per E-Mail auch nicht angebracht.

Oft werden solche Nachrichten mit vielen anderen ungelesen gelöscht. Schade um die Mühe. Tipp: Sprechen Sie Grüße und Gratulationen über das Telefon aus. Es dauert nicht viel länger, als eine Mail zu schreiben, ist persönlich und kommt an. Oder wählen Sie den guten alten Postweg.

Über eine Karte freuen sich immer noch viele Geschäftspartner E-Mail ist hervorragend geeignet, wenn Sie einem Ansprechpartner schnell und ohne viel Aufwand etwas mitteilen möchten. Gerade wenn Sie wissen, dass ein Kunde zurzeit nicht zu erreichen ist, sollten Sie ihm eine Nachricht senden.

So weiß er sofort, worum es geht, wenn Sie ihn später telefonisch kontaktieren. Sie haben erst einmal aus dem Kopf, was Sie ihm auf jeden Fall mitteilen wollen.

Wenn Sie beim Schreiben von E-Mails einige Regeln beachten, sind sie ein praktisches Mittel zur Kundenbindung.

Das sollten Sie lassen

  • Senden Sie keinem Kunden Angebote per E-Mail, ohne ihn vorher gefragt zu haben. Erstens ist dies rechtlich nicht erlaubt, zweitens schädigen unerwünschte Angebote die Kundenbeziehung.

 

  • Schicken Sie keine E-Mails mit sehr großen Anhängen. Ein Megabyte ist die Grenze.

 

  • Ungebetene oder ohne das Einverständnis der Kunden sollten Sie überhaupt keine Anhänge versenden.

 

  • Personenbezogene Daten sollten Sie nicht elektronisch übermitteln. Das kann rechtliche Konsequenzen haben.
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